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Newsletter
22. Januar 2025
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Der Januar ist bald vorbei und so manche Wünsche und Vorsätze für 2025 haben sich bereits erledigt oder sind vergessen. Dabei ist das mit den Wünschen und Vorsätzen so eine Sache. Sie taugen beide nicht, um Veränderungen nachhaltig zu bewirken. Spiegel-Chefredakteur Dirk Kurbjuweit schrieb am 2. Januar: „Hätte ich einen Wunsch (der Jahresbeginn ist eine Zeit der Wünsche), wäre es dieser: Dass das Wahlergebnis Parteien zusammenführt, die wirklich miteinander regieren wollen und die eine ähnliche Vorstellung haben von dem, was die Bundesrepublik braucht, vor allem bei den Themen Wirtschaft und Sicherheit, innere wie äußere.“ Das ist ein berechtigter Wunsch, aber eher ein frommer. Wer glaubt denn wirklich, dass es diese Parteien gibt, wenn wir doch gerade erfahren mussten, dass drei der maximal fünf regierungsfähigen Parteien es nicht hinbekommen haben? Und wer glaubt, dass Wünsche da ausreichen? Klare Ziele und klare Worte braucht es. Lesen Sie dazu gern meinen Beitrag und bewahren Sie sich einen klaren Blick.
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Herausgeber Wirtschaft+Markt
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Die Wirtschaft in Ostdeutschland – was zuletzt geschah: +++ Alstom bestätigt offiziell Verhandlungen mit Rüstungskonzern +++ Quarzglas-Sparte der Ilmenauer Qsil geht an Schott +++ Cemex in Rüdersdorf bekommt 350 Millionen von der EU +++ Traditionsunternehmen Ortrander Eisenhütte ist insolvent +++ Volkswagen plant tiefgreifende Umstrukturierungen in Sachsen +++ Investitionsbank Berlin: Berlin beim Wirtschaftswachstum weiter deutlich über dem Bundesdurchschnitt +++ Sachsen etabliert sich als globaler Halbleiterstandort +++ IHK-Chef aus MV fordert russisches Gas für die deutsche Wirtschaft +++ Thüringens neue Wirtschaftsministerin Colette Boos-John plant neuen Fonds für wachstumsstarke Unternehmen +++ Viba Sweets übernimmt 160 der 200 Standorte der Ketten Hussel, Arko und Eilles +++ IHK-Präsident aus Halle warnt vor schwankenden Energiepreisen +++ Ministerpräsidentin Schwesig: Metropolregion Hamburg ist große wirtschaftliche Chance für den Norden +++
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Das aktuelle Zitat
„Von der Veränderungskompetenz der Ostdeutschen kann das ganze Land profitieren. Das heißt übrigens nicht, dass sie diese Veränderungen aktiv suchen. Im Gegenteil: Viele wünschen sich, dass die Dinge erst mal so bleiben, wie sie sind.“
Carsten Schneider, Staatsminister und Beauftragter der Bundesregierung für Ostdeutschland, im W+M-Interview.
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Die Amtszeit des Staatsministers und Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland, Carsten Schneider, endet durch die anstehenden Neuwahlen früher als geplant. W+M sprach mit dem Ostbeauftragten über das Erreichte und wollte wissen, was jetzt liegenbleibt.
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Dr. Patrick Wittenberg, Vorstandsvorsitzender der E.DIS AG, spricht im Interview mit Wirtschaft+Markt (W+M) über den Boom der erneuerbaren Energien, die Transformation der Stromnetze und die Bezahlbarkeit der Energiewende.
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Zwischen Krisen und Konkurrenz: Herausforderungen für SKW Piesteritz
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Die SKW Piesteritz, Produzent chemischer Grundstoffe, steht vor erheblichen Gefahren: Steigende Energiepreise, politische Unsicherheiten und der globale Wettbewerbsdruck gefährden Produktion und Arbeitsplätze. Die Folgen sind weitreichend. Wirtschaft + Markt wirft einen Blick auf die Risiken und mögliche Lösungen.
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Die aktuelle Umfrage „TrendOst 2025“ des Ostdeutschen Bankenverbandes bescheinigt Ostdeutschland mittelfristig gute Perspektiven. Die aktuelle Stimmung ist jedoch durchwachsen. Die Unternehmen benötigen Unterstützung. Vor allem muss Bürokratie abgebaut werden.
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BUCHTIPP: „Winston Churchill: Biographie" von Franziska Augstein.
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Winston Churchill (1874–1965) war ein großer Politiker, Rhetoriker und Klartextsprecher. Eines der berühmtesten Zitate des Zweiten Weltkrieges stammt von ihm: „Ich habe nichts zu bieten als Blut, Mühsal, Tränen und Schweiß.“ Die Biografie ist ein Geschichtsbuch, aber auch ein Buch über das Politikgeschäft, wie es kaum aktueller sein könnte. Es ist so lesenswert unterhaltsam wie nachdenklich und anregend.
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Verantwortlich für den Inhalt:
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Editorialabbildung: Bernd Brundert.
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