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23. April 2025
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Am 9. April hat Schwarz-Rot seinen Koalitionsvertrag vorgestellt. Radikale Reformen, die das Land so dringend benötigt, sind hier nicht zu finden. Leider sind auch Vorhaben für Ostdeutschland dünn gesät. In einer Absichtserklärung hätte man schon mehr erwarten können. Immerhin: Einen Ostbeauftragten soll es auch künftig geben, nur nicht mehr im Kanzleramt. Ein Kompetenzzentrum zur Bergung von Altmunition in Nord- und Ostsee kommt in den Osten und dieser soll auch beim Wasserstoffkernnetz nicht vergessen werden. Das sind gute Nachrichten – so lässt sich sicher bald ein Haken an die Angleichung von Ost und West machen. In der Präambel des Papiers findet sich dieser Satz für die Ostdeutschen: „Wer schon einmal Transformation gemeistert hat, kann auch Zukunft gestalten.“ Das mag für manche Adressierten so klingen wie: Wer schon einmal solche Zumutungen wie in den 1990ern überstanden hat, ist bestens gerüstet für das, was ihn nun erwartet. Gemeint war es aber sicher anders. Vorgenommen hat man sich auch eine konsequente Steigerung der Ostquote in der Bundesverwaltung. Bei 17 Ministerposten und einem Kanzler müssten 3,6 Ämter in der Bundesregierung an Ostdeutsche gehen, um deren Bevölkerungsanteil zu entsprechen. Aber wer zählt schon? Lassen wir uns überraschen.
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Chefredakteur ostdeutschland.info
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Die Erwerbsarbeitszeiten von Männern und Frauen nähern sich nur langsam an – in Ostdeutschland sind die Unterschiede jedoch deutlich geringer als im Westen. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg hervor.
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„Wir müssen dringend unsere Türen für Menschen öffnen, die die seltene Fähigkeit besitzen, in und durch Krisen mutig voranzugehen: Ostdeutsche.“ Das sagt Fränzi Kühne, Co-Gründerin TLGG, Speakerin, Bestsellerautorin und Tandem-CDO der edding AG, in ihrem Beitrag zum Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland ...“, der nun auch vollständig online erschienen ist.
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Die Konstituierung der Volkskammer am 5. April 1990 sicherte und legitimierte sowohl den Übergang in einen Rechtsstaat als auch die Wiedervereinigung Deutschlands. Ein Gastbeitrag von Dr. Sabine Bergmann-Pohl und Dr. Andreas H. Apelt.
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„Die Ostdeutschen wissen, zu welchen Bedingungen und mit welchen Entbehrungen sie dazu beigetragen haben, dass die deutsche Einheit heute als Erfolg bezeichnet wird.“ Das sagt Dr. Daniel Kubiak, Sozialwissenschaftler, Politischer Bildner und Podcaster am Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) an der Humboldt-Universität zu Berlin, in seinem Beitrag zum Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland ...“, der nun auch vollständig online erschienen ist.
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In ihrem Buch „Die aus dem Osten. Als Wendekind ins Big Business" beschreibt Simona Stoytchkova, wie sie es aus Ostberlin in die Vorstandsetage eines Finanzunternehmens geschafft hat. Sie erzählt ihre außergewöhnliche Lebensgeschichte aus ostdeutscher Perspektive.
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Vor fast 30 Jahren gründete Michael Weichert den Leipziger Stammtisch „Politik, Wirtschaft & Medien“. Kürzlich fand dieser zum 300. Mal statt. Wir sprachen mit dem umtriebigen Berater.
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In Teil zwei ihrer Kolumne sprechen Ira Roschlau, Gründerin und Geschäftsführerin, und Dr. Katja Mittrenga, Partnerin Strategie, Transfer & Netzwerk der DenkRaumOst gUG, über Selbstbewusstsein, Ostmentoren und das gute Gefühl, nicht mehr nur Thema, sondern auch Stimme zu sein.
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Der Roman erzählt die Geschichte eines Jahrhunderts – in dem Leben der Blumenbinderin und Kranfahrerin Hanna Krause. Diese hat zwei Revolutionen, zwei Diktaturen, zwei Weltkriege, zwei Demokratien erlebt und sechs Kinder geboren. Von einem Kran in Magdeburg hatte sie einen guten Überblick auf die Beziehungen der Menschen zehn Meter unter ihr. Ein Roman über das Ende des Industriezeitalters und seiner Heldinnen im Osten Deutschlands.
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2024 ist der Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland …“ erschienen. 60 Autorinnen und Autoren geben in ihren Beiträgen wertvolle Impulse für den Osten Deutschlands. Zu Wort kommen engagierte Personen und Unternehmen aus, in, vor allem aber für Ostdeutschland.
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