|
|
|
|
Newsletter
14. Mai 2025
|
|
|
Im Koalitionsvertrag, in dem Ostdeutschland nur unter ferner liefen begegnet, heißt es euphemistisch: „Wir wollen die Repräsentation Ostdeutscher in Führungspositionen und Entscheidungsgremien in allen Bereichen weiter verbessern.“ Nun haben wir eine neue Bundesregierung – wie sieht es denn da jetzt aus? Nachdem sich der Anteil in Ostdeutschland Geborener im Bundestagspräsidium von 60 Prozent auf null Prozent verringert hat, gingen nur zwei statt 3,6 von 18 Posten bei den Bundesministerämtern inklusive Kanzler an sie. In der zweiten Reihe der Staatsminister und -sekretäre konnten lediglich fünf von 38 Posten besetzt werden. Außerdem sinkt der Anteil ostdeutscher Abgeordneter in Regierungsparteien immer weiter. Waren unter Angela Merkel am Ende 15 Prozent ostdeutsch, schrumpfte der Anteil in der Regierung Olaf Scholz auf 13 Prozent. Unter Friedrich Merz kommen nur noch zehn Prozent dieser Abgeordneten aus dem Osten, woher aber 20 Prozent der Deutschen stammen. Dafür sind nun 43 Prozent der ostdeutschen Bundestagsabgeordneten AfD-Mitglieder und vielleicht besteht hier sogar ein Zusammenhang. Aber Quote hin – Quote her, am Ende geht es darum, dass die ostdeutschen Belange vertreten werden. Am besten so massiv wie die der Bayern. Dann könnten wir bald einen Haken an die Wiedervereinigung machen. Sehen wir uns eigentlich vom 18. bis 20. Mai beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum in Bad Saarow? Es würde mich freuen. Die neue Bundeswirtschaftsministerin und die neue Ostbeauftragte kommen auch.
|
|
Chefredakteur ostdeutschland.info
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Nun also auch weißer Rauch bei der SPD. Damit steht das Bundeskabinett – sofern Friedrich Merz morgen zum Bundeskanzler gewählt wird. Sind auch Ostdeutsche in der künftigen Bundesregierung vertreten und wenn ja, wie viele?
|
|
|
|
|
|
|
Elisabeth Kaiser ist die neue Ostbeauftragte der Bundesregierung. Die 38-jährige Thüringerin verfügt bereits über viel Erfahrung in der Politik. Dr. Tobias Lehmann weiß mehr über die SPD-Politikerin, die die Nachfolge von Carsten Schneider angetreten hat.
|
|
|
|
|
|
|
„Der demografische, aber auch der strukturelle Wandel sind gerade in Ostdeutschland stark zu spüren. [...] Die Herausforderungen sind immens, aber immer spannend.” Das sagt Dr. Stephan Lowis, der Vorstandsvorsitzende der envia Mitteldeutsche Energie AG, in seinem Beitrag zum Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland ...“, der nun auch vollständig online erschienen ist.
|
|
|
|
|
|
|
Am 18. und 19. Juni findet in Leipzig das MACHN Festival 2025 statt. Dabei geht es unter anderem um den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Ostdeutschland. Deshalb ist ostdeutschland.info Medienpartner.
|
|
|
|
|
|
|
Gleich zwei Bücher der jüngeren Zeit dokumentieren Dialoge zwischen Linken-Politiker Gregor Gysi und konservativen Zeitgenossen. Wer Gespräche auch gern liest, statt ihnen nur zu lauschen, hat dank Herder- und Aufbau-Verlag nun Gelegenheit dazu.
|
|
|
|
|
|
|
„Die Erfahrung, etwas gemeinsam zu bewegen, kann Menschen stärken und Zuversicht schaffen. Denn im Ehrenamt sind Menschen Gestalter, Entscheider, mündige Bürgerinnen und Bürger.” Das sagt Dr. Adriana Lettrari, Mitgründerin des Netzwerk 3te Generation Ost sowie Geschäftsführerin & Vorständin der Ehrenamtsstiftung Mecklenburg-Vorpommern, in ihrem Beitrag zum Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland ...“, der nun auch vollständig online erschienen ist.
|
|
|
|
|
|
|
Im Energiepark Bad Lauchstädt wird Ende dieses Jahres der erste grüne Wasserstoff produziert und in das deutsche Kernnetz eingespeist. Und in der Lutherstadt Wittenberg soll ein Elektrolyseur gebaut werden, der künftig unter anderem die benachbarten Stickstoffwerke Piesteritz mit nachhaltiger Energie versorgen kann: zwei Vorreiter-Beispiele auf dem Weg in die Klimaneutralität. Ein Beitrag der IMG Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH.
|
|
|
|
|
|
|
Das nächste Kapitel im Prestige-Projekt „Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation“ ist geschrieben. Denn nun ist auch klar, wie das Gebäude aussehen wird. 2030 soll es eröffnen, ab 2028 wird gebaut.
|
|
|
|
|
|
|
Der Osten Deutschlands ist auch in den Medien nicht ausreichend repräsentiert. Er verfügt über keine eigene Öffentlichkeit. Dennoch hat sich ein Ostbewusstsein herausgebildet. Der Literaturwissenschaftler Dr. Tobias Lehmann, dessen Literaturkolumne hier beginnt, zeichnet diese Entwicklung nach.
|
|
|
|
|
|
NEUERSCHEINUNG: „111 ostdeutsche Campingplätze, die man kennen muss“ von Laura Kaiser
|
|
Fünf-Sterne-Familienparadies oder naturbelassener Geheimtipp? Stellplatz in der Altstadt oder Zeltwiese im Wald ohne WLAN? Mit Blick aufs Wasser oder in die Weinberge? In diesem Reiseführer für Ostdeutschland wurden 111 Campingplätze – von der Ostsee bis zum Erzgebirge, vom Harz bis zur Oder – von erfahrenen Campingfans sorgfältig ausgewählt und ausführlich getestet.
|
|
|
|
|
|
|
2024 ist der Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland …“ erschienen. 60 Autorinnen und Autoren geben in ihren Beiträgen wertvolle Impulse für den Osten Deutschlands. Zu Wort kommen engagierte Personen und Unternehmen aus, in, vor allem aber für Ostdeutschland. Mitte September 2025 erscheint Band zwei.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|