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Newsletter
28. Mai 2025
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In der letzten Woche fand das zehnte Ostdeutsche Wirtschaftsforum (OWF) in Bad Saarow statt. Das Treffen von Spitzen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zeigte, dass Ostdeutschland mit seinen besonderen Herausforderungen auch bei der neuen Bundesregierung im Blick bleibt. Das war wichtig, denn beim Lesen des Koalitionsvertrages kann man auch einen anderen Eindruck gewinnen. Anlässlich des OWF wurden neue Studien vorgestellt. Der ifo Faktenmonitor Ostdeutschland liefert eine einzigartige Faktenbasis für die Diskussion über Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Das OWF-Transformationsbarometer 2025 zeugt von großem Potenzial, aber auch viel Skepsis in Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung im Osten. Und der de:hub-Report „Startup. Gründerin. Ostdeutsch.“ zeigt, dass ostdeutsche Frauen die besseren Gründer sind – trotz doppelter Benachteiligung.
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Chefredakteur ostdeutschland.info
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Vom 18. bis 20. Mai fand im brandenburgischen Bad Saarow das bereits zehnte Ostdeutsche Wirtschaftsforum statt. Zum Jubiläum kam fast alles, was in Bezug auf die Wirtschaft in Ostdeutschland Rang und Namen hat. Obwohl die neue Regierung noch jung ist.
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Auf dem Ostdeutschen Wirtschaftsforum in Bad Saarow hat der Saarower Kreis am 19. Mai den ifo Faktenmonitor Ostdeutschland vorgestellt. Der Bericht liefert auf Basis einer umfangreichen Faktenerhebung konkrete Impulse für die wirtschaftspolitische Debatte über die Zukunft der neuen Bundesländer. ostdeutschland.info ist Partner des Saarower Kreises.
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„Das Projekt ‚GreenCHEM‘ setzt auf gesellschaftliche Innovationen durch eine nachhaltige Chemie. Die Beteiligten sprechen davon, in Berlin ein ‚Silicon Valley der grünen Chemie‘ zu schaffen.“ Das sagt Dr. Christian Matschke, ehemaliges Vorstandsmitglied der Berlin-Chemie AG, in seinem Beitrag zu dem Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland …“, der nun auch vollständig online erschienen ist.
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Ostdeutsche sind in Führungspositionen weiterhin unterrepräsentiert. Das geht aus dem aktuellen Elitenmonitor der Universitäten Leipzig, Jena und der Hochschule Zittau/Görlitz hervor. Kürzlich wurden die neuesten Daten des von der Bundesregierung geförderten Forschungsprojektes vorgestellt.
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„Die alten Strukturen und Geschäftsmodelle funktionierten nicht mehr. Es war notwendig, neue Wege zu gehen.“ Das sagt Andreas Müller, der Geschäftsführer von Mühle bzw. der Hans-Jürgen Müller GmbH & Co. KG, in seinem Beitrag zu dem Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland …“, der nun auch vollständig online erschienen ist.
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Anlässlich des Ostdeutschen Wirtschaftsforums haben die Standortinitiative Deutschland – Land der Ideen und die Deutsche Kreditbank AG (DKB) jährlich die wirtschaftliche Lage und die Herausforderungen ostdeutscher Unternehmen ermitteln. Das OWF-Transformationsbarometer 2025 zeigt ein ambivalentes Bild.
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Der aktuelle de:hub-Report „Startup. Gründerin. Ostdeutsch.“ zeigt, dass Frauen in Ostdeutschland trotz struktureller Benachteiligung und massivem Rückstand beim Wagniskapital besonders erfolgreich gründen.
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Der Wettbewerb um den Innovationspreis Berlin Brandenburg 2025 ist gestartet. Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen aus der Hauptstadtregion können sich mit innovativen Projekten bewerben. ostdeutschland.info ist Medienpartner.
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In seinem Buch „Das Deutsche Demokratische Reich. Wie die extreme Rechte Geschichte und Demokratie zerstört“ legt Volker Weiß eine scharfsinnige Analyse der ideologischen Strategien der Neuen Rechten vor. Er widmet sich auch deren vereinnahmender Umdeutung von Begriffen aus DDR und Wende.
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In seiner siebten Kolumne schreibt Daniel Heidrich über den Vermögensunterschied zwischen Ost- und Westdeutschland. Er beschreibt fehlende Chancen des vermeintlich abgehängten Landes zwischen Elbe und Oder und plädiert für Zuwanderung.
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Während ostdeutsche Schriftstellerinnen international gefeiert werden, gibt es in Deutschland weiterhin Widerstand gegen ihre Darstellung der DDR. Im zweiten Teil seiner Kolumne setzt sich Dr. Tobias Lehmann beispielhaft mit dem Fall Jenny Erpenbeck auseinander.
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Das Netzwerk der gemeinnützigen Initiative DenkRaumOst hat es sich zum Ziel gesetzt, den Charme Ostdeutschlands sichtbar zu machen. In Teil drei ihrer Kolumne sprechen Ira Roschlau, Gründerin und Geschäftsführerin, und Dr. Katja Mittrenga, Partnerin Strategie, Transfer & Netzwerk, über Genossenschaften als mögliches Erfolgsmodell für den Osten.
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In seiner sechsten Kolumne schreibt Daniel Heidrich über ostdeutsche Selbsttäuschung, DDR-Propaganda und russische Kriegsführung – gewohnt direkt und aus persönlicher Perspektive.
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Im Kinderheim rennen sie alle einem Ball hinterher. Einer von ihnen ist der Autor. Er spielt Fußball bei Traktor Rerik, wo er auch gegen Rüdiger antritt. Der weiß alles über Joachim Streich. In der Oberschule sitzen beide nebeneinander. Als sie sich Jahrzehnte später wieder begegnen, weiß der eine immer noch alles über sein Idol und der andere schreibt ein Buch über den legendären DDR-Fußballer Achim Streich.
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2024 ist der Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland …“ erschienen. 60 Autorinnen und Autoren geben in ihren Beiträgen wertvolle Impulse für den Osten Deutschlands. Zu Wort kommen engagierte Personen und Unternehmen aus, in, vor allem aber für Ostdeutschland. Mitte September 2025 erscheint Band zwei.
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