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Newsletter
26. März 2025
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Am 18. März vor 35 Jahren fand in der DDR die letzte Wahl zur Volkskammer statt. Es war zugleich die erste freie. Der Ausgang war überraschend. Die von Helmut Kohl unterstützte Allianz für Deutschland holte 48 Prozent. Nachträglich wurde das schnell rationalisiert: Einer schnellen D-Mark konnte man halt nicht widerstehen. Im Rückblick stellen sich viele Fragen. Der 18. März 1990 wurde in der letzten Woche wieder als Sternstunde der Demokratie gewürdigt. Vielleicht eignen sich andere Ereignisse aber besser zum Vorbild.
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Am 25. März eröffnete Gregor Gysi als dienstältester Abgeordneter den neuen Bundestag. Er sprach unter anderem von der Demütigung der Ostdeutschen und einer unvollendeten Einheit, gab sich im Ganzen aber sehr versöhnlich. Anders als die Fraktion der AfD und die von CDU/CSU. Letztere reagierte hier so eisig wie 1994 auf die Rede des Alterspräsidenten Stefan Heym. Zumindest diese Brandmauer steht also auch künftig.
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Chefredakteur ostdeutschland.info
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Vor 35 Jahren fand in der DDR die letzte Wahl zur Volkskammer statt. Es war dort zugleich die erste freie. Die Ergebnisse waren so überraschend wie prägend, auch für den Verfasser dieses Beitrags. Robert Nehring war damals 15 Jahre alt.
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Stefan Kapferer, Vorsitzender der Geschäftsführung von 50Hertz, ist ein wichtiger Impulsgeber für Ostdeutschland. Er setzt sich ein für Vergewisserung, Verständigung und Versöhnung. Mit diesem Beitrag ist er auch in dem Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland ...“ vertreten.
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AfD im Höhenflug. Die Schuld hat Ostdeutschland? Nora Schmidt-Kesseler, Hauptgeschäftsführerin der Nordostchemie-Verbände, räumt in ihrem Gastbeitrag mit diesem Vorurteil auf. Sie hat drei Lösungsvorschläge parat, um mit der neuen Situation umzugehen.
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Was erzählen Menschen über die Lausitzer Zukunft anhand eines einzigen Objekts? Diese Frage beantwortet das Buchprojekt „99 Zukunftsobjekte aus der Lausitz“. Im Interview spricht der Herausgeber Dr. Johannes Staemmler über das Buch, seine Motivation und die Lausitz.
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Keiner von ihnen hat die Teilung Deutschlands miterlebt, aber die beiden Nachwendekinder spüren ihre Auswirkungen bis heute. Weil sie in ihrer Heimat Ostdeutschland viel Potenzial sehen, schreiben Beatrice von Braunschweig (25) und Daniel Schüler (25) von N5 Symposium in ihrer Kolumne abwechselnd ihre jugendlich-optimistischen Denkansätze auf. In Folge zwei thematisiert Beatrice von Braunschweig den Missbrauch parlamentarischer Mittel.
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Die Wahl zur Volkskammer der DDR am 18. März 1990 war der erste Urnengang unter demokratischen Bedingungen. Der Publizist, Schriftsteller und Beauftragter des Vorstandes Deutsche Gesellschaft e.V. Dr. Andreas H. Apelt schildert, wie er diesen Tag erlebt hat.
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Was macht unser heutiges Überall aus? Welchen Gewalten ist es ausgesetzt? Und was passiert, wenn die Gegner nicht mehr Staaten sind, sondern Stürme? In seinem Prosaband „Fortwährender Versuch, mit Gewalten zu leben“ nähert sich Volker Braun großen Fragen, die in die Zukunft reichen.
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„Es geht nicht um Wachstum um jeden Preis, sondern um ‚Wachstum made in Brandenburg‘ – um Wachstum mit nachhaltigen und zukunftsfesten Technologien.“ Das sagt Dr. Steffen Kammradt, der Sprecher der Geschäftsführung der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH, in seinem Beitrag für den Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland …“, der nun auch vollständig online erschienen ist.
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Hermann Henselmann war der berühmteste und vielleicht auch wichtigste Architekt der DDR. Seine Enkelin Florentine Anders erzählt die überaus spannende Familiengeschichte anhand ergreifender Schicksale. Henselmann plante unter anderem die Stalinallee als sozialistischen Prachtboulevard und hatte die entscheidende Idee zum Bau des Fernsehturms. Das Buch gibt einen tiefen Einblick in die Funktionsweise der DDR. Es erzählt davon, welche Haken die Lebensläufe im Osten schlagen konnten und manchmal mussten.
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2024 ist der Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland …“ erschienen. 60 Autorinnen und Autoren geben in ihren Beiträgen wertvolle Impulse für den Osten Deutschlands. Zu Wort kommen engagierte Personen und Unternehmen aus, in, vor allem aber für Ostdeutschland.
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