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Newsletter
9. April 2025
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„Von der DDR wird nichts bleiben. Sie wird vergessen werden“, ist sich Christoph Hein, der große ostdeutsche Chronist der Nachkriegsgeschichte, sicher. Das mag zum Teil zu Recht geschehen und im Allgemeinen einfach der Lauf der Dinge sein. Das Ausmaß der Marginalisierung ist hier aber gelinde gesagt befremdlich und es sagt viel aus über die „Einheit“. In diesen Tagen zeichnet sich auch ein bevorstehender Bedeutungsverlust der neuen Bundesländer ab. Auf den 162 Seiten des Sondierungspapiers von CDU/CSU und SPD begegnet Ostdeutschland drei Mal – unter ferner liefen. Einen Ostbeauftragten soll es nicht mehr geben. Ob über die Quote ein Ministeramt herausspringt – fraglich. Unser Kolumnist Daniel Heidrich sagt schon mal Goodbye Ostdeutschland. Für seinen Weckruf hat er aber noch weitere Gründe. Derzeit sind zwar die ostdeutschen Ministerpräsidenten alarmiert, aber die Lage ist kompliziert. Zu schnell bekommt man den Jammerossi-Stempel. Dabei will sich hier niemand nach vorne drängen. So wurden wir in Ostdeutschland übrigens auch nicht erzogen. Auf die besonderen Herausforderungen von Ostdeutschland hinzuweisen ist hier eher ein Hilferuf oder Handeln aus Notwehr.
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Chefredakteur ostdeutschland.info
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Am 1. April haben wir an dieser Stelle über ein Zehn-Punkte-Programm für Ostdeutschland berichtet, das Friedrich Merz im Laufe des Tages im Bundestag vorstellen sollte. Die Rede wurde unseres Wissens nicht gehalten, sicher vor allem, weil wir uns diese „Agenda 2029“ ausgedacht haben. Es handelte sich um einen Aprilscherz.
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„Was den Osten stark macht, ist die Fähigkeit, mit systemischen Veränderungen in großen Dimensionen umzugehen. Die Biografien der Ostdeutschen sind für Westdeutsche kaum nachvollziehbar.“ Das sagt Frank Kohler, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Berlin eG, in seinem Beitrag zum Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland ...“, der nun auch vollständig online erschienen ist.
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Die dritte Generation Ost steht für Wandel und Innovation. Das Netzwerk „3te Generation Ost“ gibt ihren Stimmen Gehör, verbindet Menschen und zeigt, wie Transformation zu einer Chance für Identität, Gerechtigkeit und Zusammenhalt wird. In Teil zwei seiner Kolumne wendet sich das Netzwerk mit drei wesentlichen Forderungen an die kommende Bundesregierung.
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In seiner fünften Kolumne widmet sich Daniel Heidrich dem Untergang Ostdeutschlands – provokant, schonungslos und als Weckruf gemeint. Er zeichnet das Bild einer Region, die wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich in der Bedeutungslosigkeit versinkt.
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Heute beginnt die Leipziger Buchmesse. Die Leipziger Messe hat aber noch einen weiteren Grund zum Feiern: Das Leipziger Messemännchen ist nun 60 Jahre alt. Eine Zeit lang war es verschwunden, 2004 kehrte es zurück. Das markante Maskottchen ist auch ein Stück Stadtgeschichte.
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„Offenbar ist es mir in den letzten 35 Jahren ‚gelungen‘, nicht mehr als Ostdeutsche erkennbar zu sein.“ Das sagt Jeannine Koch, Vorstandsvorsitzende und Geschäftsführerin des medianet berlinbrandenburg e.V., in ihrem Beitrag zum Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland ...“, der nun auch vollständig online erschienen ist.
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Weibliche Führung von Erfurt bis Schwerin: Im Gespräch mit Berit Großwendt teilen Unternehmerinnen, Gründerinnen und Entscheiderinnen aus Ostdeutschland ihre persönlichen Erfolgsgeschichten. Im Interview spricht die Podcast-Host von „Calling East“ über ihre eigene Karriere und ihre Herkunft.
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Staaten werden für die Ewigkeit gegründet. Die DDR gab es aber nur 40 Jahre. Heute verblassen die Spuren, die Deutsche Demokratische Republik wird zur Randnotiz in der deutschen Geschichtsschreibung. In seinem Gesellschaftsroman lässt Christoph Hein Frauen und Männer in verschiedenen Rollen bei der Gründung der DDR aufeinandertreffen. Er begleitet sie auf dem Weg zu einer Gesellschaft, die ein besseres Deutschland sein wollte und bereit war, dafür auch Abstriche zu zu machen.
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2024 ist der Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland …“ erschienen. 60 Autorinnen und Autoren geben in ihren Beiträgen wertvolle Impulse für den Osten Deutschlands. Zu Wort kommen engagierte Personen und Unternehmen aus, in, vor allem aber für Ostdeutschland.
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