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Newsletter
24. September 2025
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Am 19. September stellte die Ostbeauftragte Elisabeth Kaiser im Bundesfinanzministerium aktuelle Zahlen zum Elitenmonitor vor. Wir waren vor Ort. Im Wesentlichen wurden die seit Mai bekannten Zahlen wiederholt. Von 2018 bis 2024 hat sich der Anteil Ostdeutscher in Spitzenjobs um nur 1,2 Prozentpunkte auf 12,1 Prozent erhöht. Bei etwa 20 Prozent Ostdeutschen. In der Kultur ist der Anteil mittlerweile auf 6,8, in der Wirtschaft auf 4,0 Prozent gefallen. In den 100 größten deutschen Unternehmen soll er gar bei 0,0 Prozent liegen. Zahlen, die einfach für sich sprechen. Aber wie sprach die Ostbeauftragte darüber? Sie zeigte sich der Unterrepräsentanz und deren Folgen zwar bewusst, betonte aber die kleinen Fortschritte. Etwa in der Bundesverwaltung, wo der Anteil von 2022 bis 2024 um 1,6 Prozentpunkte auf 15,5 Prozent gestiegen ist.
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Dagegen gibt es aber auch wirklich gute Nachrichten: Am 15. September ist Band zwei unseres Sammelbandes „Denke ich an Ostdeutschland ...“ erschienen. Mit wertvollen Impulsen von weiteren 60 Autorinnen und Autoren. Er ist zwar kein Schnäppchen, dafür fließen die Gewinne direkt in ostdeutschland.info. Über Ihre Unterstützung würden wir uns deshalb sehr freuen. Wer das kleine Schwergewicht erst einmal in die Hand nehmen möchte, kann das zum Beispiel in der aktuellen Sonderausstellung des Dussmann-Kulturkaufhauses in Berlin tun.
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Chefredakteur ostdeutschland.info
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+++ L(Ost) and found +++
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Am 15. September ist der zweite Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland …“ erschienen. Weitere 60 Autorinnen und Autoren geben in ihren Beiträgen wertvolle Impulse für den Osten Deutschlands. Zu Wort kommen engagierte Personen und Unternehmen aus, in, vor allem aber für Ostdeutschland.
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Die Ostbeauftragte Elisabeth Kaiser (SPD) hat im Bundesfinanzministerium aktuelle Zahlen zum Elitenmonitor, einer Langzeituntersuchung der Universitäten Leipzig, Jena und der Hochschule Zittau/Görlitz, vorgestellt. ostdeutschland.info war vor Ort. Zentrale Erkenntnis: Ostdeutsche bleiben in Führungspositionen weiterhin unterrepräsentiert. Besonders alarmierend sind die Zahlen in Wirtschaft und Kultur.
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Christian Tretbar und Ulrike Teschke, der Chefredakteur des Tagesspiegels und die langjährige Geschäftsführerin der Verlag Der Tagesspiegel GmbH, sind wichtige Impulsgeber für Ostdeutschland. Sie setzen sich ein für Vergewisserung, Verständigung und Versöhnung. Mit diesem Beitrag sind sie auch in dem Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland ...“ vertreten.
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Jubel im Stadion „An der Alten Försterei“: Im Rahmen des Wettbewerbs „machen!2025“ haben die Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Staatsministerin Elisabeth Kaiser, und die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) dort über 100 Menschen aus Ostdeutschland für ihr freiwilliges Engagement ausgezeichnet.
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„Es braucht mehr ostdeutsche Professorinnen und Professoren in der Wissenschaft! [...] Es braucht mehr ostdeutsche Stimmen in den Medien!“ Das sagt Dr. Mandy Tröger, Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin an der Universität Tübingen, in ihrem Beitrag zum Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland …“. Nun ist dieser auch vollständig online erschienen.
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Anlässlich des 14. Ostdeutschen Energieforums in Leipzig fordern die ostdeutschen Unternehmerverbände in einem Positionspapier eine klare Kurskorrektur in der Energiepolitik – mit weniger Bürokratie, verlässlichen Rahmenbedingungen und sinkenden Strompreisen. Wir veröffentlichen das Papier in ganzer Länge.
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„Sparkassen tragen erheblich zur regionalen Wirtschaftsentwicklung bei.“ Das sagt Ludger Weskamp, der geschäftsführende Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes, in seinem Beitrag zum Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland …“. Nun ist dieser auch vollständig online erschienen.
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Das Netzwerk der gemeinnützigen Initiative DenkRaumOst hat es sich zum Ziel gesetzt, den Charme Ostdeutschlands sichtbar zu machen. In Teil sechs ihrer Kolumne zeigt die Künstlerin und Autorin Ulla Walter, wie das kreative Potenzial der DDR-Avantgarde bis heute lebendig ist und Ost-Kunst die Brücke zwischen Ost und West schlagen kann.
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„Oststolz. Appell eines Nachwendekinds“ von Alexander Prinz
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Der Youtuber Alexander Prinz, aufgewachsen im ländlichen Sachsen-Anhalt, erzählt hier von seiner Kindheit und Jugend in der Nachwendezeit. Armut prägte das Umfeld vieler Mitschüler und mit Luxus kam er erst im Westen in Kontakt. Noch heute wirken niedrigere Löhne, geringere Renten und fehlende Anerkennung als unsichtbare Mauer im Alltag vieler Ostdeutscher. Prinz ruft seine Generation auf: Seid stolz auf eure Ostbiografie, bleibt hier und gestaltet die Zukunft selbst.
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