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Newsletter
8. Oktober 2025
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Am 3. Oktober wurde der Tag der Deutschen Einheit gefeiert, zumindest in Saarbrücken, wo die offiziellen Feierlichkeiten stattfanden. Das Saarland ist im Übrigen 1935 und 1957 angeschlossen worden, das zweite Mal wird als „kleine Wiedervereinigung“ bezeichnet. Ich würde aus Anlass des Feiertages jetzt auch gern stolz auf das Erreichte zurückblicken und voller Zuversicht in die Zukunft, aber in Ostdeutschland knallen an diesem Tag schon lange keine Sektkorken mehr. Da hätte man zum 35. Jubiläum gar nicht mit Umfragen und Statements nachhelfen müssen: Für 75 Prozent der Ostdeutschen dominiert beim Thema Ost-West heute das Trennende. 76 Prozent betrachten sich gegenüber den Westdeutschen als strukturell benachteiligt. Die AfD liegt in Mecklenburg-Vorpommern bei 38 Prozent, in Sachsen-Anhalt bei 39 Prozent. Und Sepp Müller (CDU) will die Ostbeauftragte schon wieder abschaffen, obwohl die gerade erst losgelegt hat. So wirds schwer mit der Einheit. Morgen vor 36 Jahren, am 9. Oktober 1989, kam es übrigens zum Wendepunkt der friedlichen Revolution, als 70.000 DDR-Bürger in Leipzig demonstrierten. Da könnte man sich schon mal ne Flasche aufmachen.
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Chefredakteur ostdeutschland.info
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+++ L(Ost) and found +++
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Frank Nehring und Robert Nehring sind die Herausgeber des kürzlich veröffentlichten zweiten Sammelbandes „Denke ich an Ostdeutschland …“. Hier ist ihr Vorwort zum zweiten Sammelband online erschienen.
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„Pro Test bedeutet nicht gleich stören, ich bin dafür, auch nur mal zuzuhören”, zitiert Franziska Wetterling vom Netzwerk 3te Generation Ost, die Band MIA in ihrem Beitrag zum Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland …“. Nun ist dieser auch vollständig online erschienen.
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Der Berliner Fernsehturm – mit 368 Metern das höchste Bauwerk Deutschlands – ziert unzählige Logos, Labels und Tourismusbroschüren. Mit über einer Million Besuchern jährlich ist er eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Deutschlands und er blickt auf eine bewegte Geschichte zurück.
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Handwerker auf der Walz treffen sich im rumänischen Hermannstadt, wo deutsche Geschichte, europäische Kultur und persönliche Freiheit aufeinandertreffen. Dr. Andreas H. Apelt, Publizist, Schriftsteller und Beauftragter des Vorstandes Deutsche Gesellschaft e.V., zeigt in seiner Reportage passend zum Tag der Deutschen Einheit, wie junge Gesellen Brücken zwischen Ost und West schlagen – jenseits von Klischees, Vorurteilen und Grenzen.
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Wie ließen sich Luxusprodukte mit sozialistischer Ideologie vereinbaren? Wer kaufte Meissener Porzellan und wohin wurde es exportiert? Wie sah der Arbeitsalltag in der Herstellung aus? Der Begleitband zur Sonderausstellung im Japanischen Palais in Dresden erzählt die Geschichte der traditionsreichen Manufaktur.
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„Ich bin stolz, ostdeutsch zu sein, und sehe es als meine ganz persönliche Verantwortung, mich für meine Wurzeln einzusetzen.” Das sagt Toni Willkommen, Podcast-Host von „Einheit gut, alles gut“, in seinem Beitrag zum Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland …“. Nun ist dieser auch vollständig online erschienen.
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Im sechsten Teil seiner Kolumne widmet sich Dr. Tobias Lehmann dem Roman „Flugasche“ von Monika Maron. Ein Buch über schwerwiegende soziale Probleme, unmenschliche Arbeitsbedingungen und die Schwierigkeiten der Selbstfindung in der DDR.
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„Ich bin stolz, ostdeutsch zu sein, und sehe es als meine ganz persönliche Verantwortung, mich für meine Wurzeln einzusetzen.” Das sagt Toni Willkommen, Podcast-Host von „Einheit gut, alles gut“, in seinem Beitrag zum Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland …“. Nun ist dieser auch vollständig online erschienen.
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„Vereint in Zerrissenheit“ von Nora Zabel
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Deutschland ist seit über 35 Jahren wiedervereint, doch die Kluft zwischen Ost und West scheint größer denn je. Die Stärke der AfD – vor allem bei der jungen Wählerschaft – ist Beleg für eine große Polarisierung. Diese Themen greift Nora Zabel gesellschaftskritisch auf. Selbst Mitte der 1990er-Jahre in der mecklenburgischen Provinz geboren, beschreibt sie die Hoffnungen, Wünsche und Ängste ihrer Generation Z, die von der DDR-Vergangenheit und der Wechselbeziehung zwischen Ost und West geprägt ist.
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Am 15. September ist der zweite Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland …“ erschienen. Weitere 60 Autorinnen und Autoren geben in ihren Beiträgen wertvolle Impulse für den Osten Deutschlands. Zu Wort kommen engagierte Personen und Unternehmen aus, in, vor allem aber für Ostdeutschland.
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