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Newsletter
10. September 2025
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Autsch: Nur elf Prozent der Ostdeutschen sind laut ARD-Deutschlandtrend mit der neuen Bundesregierung zufrieden. Deren 100-Tage-Bilanz ist tatsächlich bescheiden – vor allem gemessen an den Wahlversprechen. Bundesweit ist die Regierung Merz sogar noch unbeliebter als die Ampel-Koalition. Wer hätte gedacht, dass das möglich wäre.
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Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow hat sich für eine neue Nationalhymne und eine Diskussion über die Farben der Bundesflagge ausgesprochen. Er würde beides gern mit Artikel 146 zur Abstimmung stellen, der eine neue, vom Volk entschiedene Verfassung anstelle des Grundgesetzes vorsieht. Der Aufschrei war erwartungsgemäß groß. Aber warum eigentlich nicht? Natürlich bliebe ja alles beim Alten. Zu sehr haben sich die meisten Westdeutschen an ihre Hymne und ihre Flagge gewöhnt. Und sie stellen die große Mehrheit. Aber vielleicht ist das auch ein Grundproblem, welches Deutschland immer mehr einholt: Bloß nichts Neues wagen.
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Chefredakteur ostdeutschland.info
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PS: Am 15. September erscheint Band zwei unseres Sammelbandes „Denke ich an Ostdeutschland ...“. In ihm geben weitere 60 Autorinnen und Autoren wertvolle Impulse für den Osten Deutschlands. Hardcover und E-Book werden dann hier erhältlich sein.
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+++ L(Ost) and found +++
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ANZEIGE Das 14. Ostdeutsche Energieforum findet am 23. und 24. September auf dem Campus Jahnallee der Universität Leipzig statt. Unter dem Leitthema „Beschleunigung oder Rolle rückwärts? Welche Anpassungen brauchen Energiewende & Wirtschaft?“ erwarten Sie interessante Diskussionsrunden, praxisnahe Workshops und spannende Impulse. Jetzt anmelden.
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Prof. Dr. Stephan Stubner und Prof. Dr. Dominik Kanbach, Inhaber des Porsche AG Lehrstuhls für Strategie und Digitales Unternehmertum und Inhaber des Lehrstuhls für Strategisches Unternehmertum an der HHL Leipzig Graduate School of Management, sind wichtige Impulsgeber für Ostdeutschland. Sie setzen sich ein für Vergewisserung, Verständigung und Versöhnung. Mit diesem Beitrag sind sie auch in dem Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland ...“ vertreten.
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Im fünften Teil seiner Kolumne widmet sich Dr. Tobias Lehmann dem Roman „Die Möglichkeit von Glück“ von Anne Rabe. Ein Buch über politische Folgen, eine Gesellschaft im Umbruch, über Familien, die schweigen, und Kinder, die dieses Schweigen irgendwann nicht mehr ertragen.
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„Dem unbedingten Gestaltungswillen der Ostdeutschen ist es zu verdanken, dass auch der Chemieindustrie ein beispielloser Kraftakt der Selbsterneuerung gelang.“ Das sagt Nora Schmidt-Kesseler, die Hauptgeschäftsführerin vom Verband der Chemischen Industrie e.V., Landesverband Nordost, in ihrem Beitrag zum Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland …“. Nun ist dieser auch vollständig online erschienen.
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Wie hat die Transformation die Lebenswelt der Menschen in Ostdeutschland verändert? Wie wurde der fundamentale Wandel von ihnen gedeutet? Der Sammelband „Transformationserfahrungen“ vereint wissenschaftliche Beiträge über diese Umbruchserfahrungen. Im Mittelpunkt stehen die subjektiven Darstellungen und autobiografischen Verarbeitungen des Erlebten.
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„Mit Enthusiasmus und dem Willen, etwas selbständig zu schaffen, war besonders der wirtschaftliche Umbruch eine große Herausforderung, aber auch eine große Chance.“ Das sagt Hans-Jürgen Schwarz, der Geschäftsführer der Ambulanz Mobile GmbH & Co. KG, in seinem Beitrag zum Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland …“. Nun ist dieser auch vollständig online erschienen.
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Nordkorea mit der DDR zu vergleichen macht auf den ersten Blick wenig Sinn. Dr. Tobias Lehmann findet, ein Vergleich drängt sich dennoch auf. Denn ein paar Parallelen gibt es schon.
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„Die neue Mauer“ von Bodo Ramelow und llko-Sascha Kowalczuk
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Der Linken-Politiker Bodo Ramelow und der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk analysieren in dem Gesprächsband den Stand der Dinge 35 Jahre nach der deutschen Vereinigung. Sie schildern eine Geschichte voller Missverständnisse auf dem Weg zu einer belasteten Beziehung: von Fehlern bei der Wiedervereinigung, überzogenen Erwartungen im Osten, westlicher Arroganz bis hin zum mangelnden Verständnis für die Lebensverhältnisse in der DDR.
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2024 ist der Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland …“ erschienen. 60 Autorinnen und Autoren geben in ihren Beiträgen wertvolle Impulse für den Osten Deutschlands. Zu Wort kommen engagierte Personen und Unternehmen aus, in, vor allem aber für Ostdeutschland. Mitte September 2025 erscheint Band zwei.
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