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Newsletter
25. Februar 2026
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Am 19. Februar ist der Deutschland-Monitor 2025 erschienen. Eine gute Möglichkeit, sich ritualisiert zu empören. Zum Beispiel über die 35 Prozent der Ostdeutschen, die jetzt gern „eine einzige starke Partei [hätten], die den Willen des Volkes insgesamt verkörpert“. Die Bild-Zeitung titelte daraufhin: „36 Jahre nach Ende der SED: Sehnsucht nach Einheitspartei wächst wieder“. Natürlich ist das eine beunruhigende Zahl. Allerdings geben hierzu auch zwei Drittel nicht ihre volle Zustimmung und viele hatten hier vielleicht gar nicht die braune Vergangenheit oder blaue Gegenwart im Sinn, sondern die gescheiterten Mehrparteienkoalitionen oder die sich derzeit gegenseitig behindernden Lager der Regierung, die den Leuten wie zuvor hier 100 Euro schenkt und da 100 Euro nimmt. Es kommt eben auf die Interpretation an.
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Ebenfalls am 19. Februar ging die Website der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung online, mit reichlich Eigenlob und der bekannten Alle-sind-gegen-uns-Attitüde. Was zuerst auffällt, ist die martialische Schriftmarke. Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass es fast unmöglich ist, Farben zu finden, die noch nicht politisch besetzt sind. Aber Schwarz und Rot – wie bei Reichskriegsflagge und Antifa? Die Frakturschrift erinnert schnell an die bei den Nazis beliebte Tannenberg, ist aber einfach die der Berliner Zeitung. Auch inhaltlich scheint sich der Kurs der Berliner Zeitung fortzusetzen – viele Beiträge werden hier zweitverwertet. Eine weitere oder ausgeweitete überregionale Stimme für Ostdeutschland ist sehr begrüßenswert, denn da klafft eine deutliche Lücke. Auch dass sie aus dem Osten kommt, ist wichtig. Dass sie nicht nur von Ostdeutschen stammt, unwichtig. Die OAZ will ostdeutsche Perspektiven nicht skandalisieren, sondern „normalisieren“. „Bei der OAZ gibt es keine Brandmauern.“ Dieser hohe journalistische Anspruch klingt ehrenwert. Allerdings kann man sich auch gut dahinter verstecken. Zum Start kam die OAZ unter anderem mit einem Porträt von Tino Chrupalla heraus, das sich wie eine Homestory in der Bunten liest. Der Leser begegnet dem netten Kerl von nebenan – komplett frei von Einordnung oder gar kritischen Fragen. Ist es hier vielleicht doch nicht unbedeutend, dass Teile der Redaktion schon für Russia Today und Junge Freiheit geschrieben haben? Das wäre traurig.
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Chefredakteur ostdeutschland.info
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+++ Ost and found +++
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Seit Ende Januar ist er der jüngste Ministerpräsident Deutschlands. Sven Schulze regiert nun in Sachsen-Anhalt und steht dort vor herausfordernden Aufgaben. Im Interview mit ostdeutschland.info spricht er über die politische und wirtschaftliche Lage in seinem Bundesland, den bevorstehenden Wahlkampf und mögliche Koalitionen.
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28 Prozent der Ostdeutschen teilen populistische Ansichten und 49 Prozent sind mit dem aktuellen Funktionieren unserer Demokratie unzufrieden. Das sind zentrale Ergebnisse des Deutschland-Monitors 2025. Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Elisabeth Kaiser, stellte die Studie am 19. Februar im Bundesfinanzministerium vor. ostdeutschland.info war dabei.
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Auch 2026 stehen in Ostdeutschland Landtagswahlen von höchster Brisanz an – mindestens drei. Wir baten ostdeutsche Bundestagsabgeordnete um ihre Einschätzung der politischen und wirtschaftlichen Situation im Osten des Landes. In Teil eins veröffentlichen wir Statements von Vertretern, die in Berlin und Brandenburg zur Wahl standen.
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Auch 2026 stehen in Ostdeutschland Landtagswahlen von höchster Brisanz an – mindestens drei. Wir baten ostdeutsche Bundestagsabgeordnete um ihre Einschätzung der politischen und wirtschaftlichen Situation im Osten des Landes. In Teil zwei veröffentlichen wir Statements von Vertretern, die in Mecklenburg-Vorpommern zur Wahl standen.
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Aus konkretem Anlass richtet Daniel Heidrich seinen Blick diesmal auf die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschen in Bezug auf Wehrpflicht, Pazifismus und das Verhältnis zu Russland.
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„Ostdeutschland tickt anders. Manches ist rauer, vieles direkter – aber vor allem ist da ein ausgeprägter Wille zur Selbstbehauptung.“, sagt Martin Geisthardt, Kaufmännischer Geschäftsführer des 1. FC Magdeburg. Er ist ein wichtiger Impulsgeber für Ostdeutschland. Er setzt sich ein für Vergewisserung, Verständigung und Versöhnung. Sein Beitrag im zweiten Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland ...“ ist nun auch frei zugänglich online bei uns erschienen.
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„Wir ernten die Früchte der Bäume unserer Mütter und Väter und pflanzen neue für unsere Kinder später.“, sagen Matthias Helfrich, Business Angel, Allan Küstner, Gesellschafter, und Lukas Küttner, Co-Founder von Ostmost. Sie sind wichtige Impulsgeber für Ostdeutschland. Sie setzen sich ein für Vergewisserung, Verständigung und Versöhnung. Ihr Beitrag im zweiten Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland ...“ ist nun auch frei zugänglich online bei uns erschienen.
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„für uns“ von Helga Paris.
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Dieses Buch ist einer der wichtigsten Fotografinnen Ostdeutschlands gewidmet: Helga Paris. Sie wurde durch ihre rauen und zugleich einfühlsamen Aufnahmen des DDR-Alltagslebens bekannt und prägte als Persönlichkeit die Kulturszene im ehemals geteilten Berlin. Der Band enthält eine Sammlung ihrer bedeutendsten Fotografien von den 1960er-Jahren bis zur Wiedervereinigung.
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Auch unser zweiter Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland …“ enthält viele wertvolle Beiträge mit positiven Impulsen für den Osten Deutschlands. Zu Wort kommen engagierte Personen und Unternehmen aus, in, vor allem aber für Ostdeutschland. Zusammen mit Band eins liegen nun Beiträge von 120 Autorinnen und Autoren auf 448 Seiten vor. Bestellbar als Hardcover und E-Book.
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