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25. März 2026

Oh Happy Day! Kürzlich war Weltglückstag. Deutschland ist im weltweiten Glücksranking von Platz 22 auf Platz 17 geklettert – erstaunlich bei der erzählten Stimmung im Land. Aber es kommt noch besser: Die Glückslücke zwischen Ost und West sei nun erstmals verschwunden. Wählt im Osten also jeder Zweite aus einem Glücksgefühl heraus eine Protestpartei? Ich frag' nur für nen Freund. Und gleich noch eine gute Nachricht: Sie haben einen Plan. Kanzler Merz (CDU) und Vizekanzler Klingbeil (SPD) treffen sich seit Monaten im Geheimen, unter vier Augen. So will es zumindest die Bild wissen. Große Reformen sollen bevorstehen – schon wieder oder immer noch. Ende April werden sie vorgestellt, bereits vor der Sommerpause könnten die Beschlüsse stehen. Manuela Schwesig (SPD) und Sven Schulze (CDU) seien schon eingeweiht. Schließlich geht es in ihren Bundesländern bei den Landtagswahlen im September um alles. Dann wird also alles wieder gut? Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Ihr Robert Nehring
Chefredakteur ostdeutschland.info

+++ Ost and found +++

Was war seit dem vorangegangenen Newsletter über Ostdeutschland zu lesen? Unsere Auswahl: +++ Brandenburg: Neues Kabinett legt los +++ Deutsche Nationalbibliothek: Ostbeauftragte kritisiert Ablehnung des Erweiterungsbaus in Leipzig +++ Ex-Verfassungsschutzchef von Brandenburg: AfD ist in Ostdeutschland rechtsextremistische Volkspartei +++ Ostbeauftragte Elisabeth Kaiser blickt mit Sorge auf die Wahlen im Osten +++ Linken-Politiker Bodo Ramelow warnt vor Ausverkauf ostdeutscher Äcker (+) +++ MISI-Vorstand Kurczyk: Rüstungsboom kommt im Osten zu wenig an +++ DDR-Firma Zekiwa steht vor dem Aus +++ BiB-Studie: Lebenserwartung in Ostdeutschland stagniert +++ Glücksatlas: Deutschland holt auf und der Osten liegt gleichauf +++ Sachsens Kulturminister will radikalen Kurswechsel beim Beamtenstatus für Lehrer (+) +++ Leipziger Buchmesse endet mit Rekord von 313.000 Besuchern +++ Uni Göttingen: Diskussion mit Steffen Mau +++ Joachim Gauck erklärt Ostdeutsche bei Talkshow „Caren Miosga“ zum Problem (+) +++ Ostdeutsche Allgemeine: Westdeutscher Chefredakteur wirft nach drei Wochen hin +++ So denkt Katapult über den neuen Chefredakteur +++ DDR-Barbie Steffi wird 60 +++ Weitere Fundstücke finden Sie jederzeit auf unserem Linkedin-, unserem Instagram- und unserem Bluesky-Kanal. +++ Hier gehts zu allen vorangegangenen Newslettern.

Quo vadis, Ostdeutschland? Umfrage unter ostdeutschen Bundestagsabgeordneten #5/5 Thüringen

Elisabeth Kaiser, SPD, geboren 1987 in Gera, Wahlkreis/Bundesland: Gera – Greiz – Altenburger Land/Thüringen. Abbildung: BMF, Photothek, Juliane Sonntag
Auch 2026 stehen in Ostdeutschland Landtagswahlen von höchster Brisanz an – mindestens drei. Wir baten ostdeutsche Bundestagsabgeordnete um ihre Einschätzung der politischen und wirtschaftlichen Situation im Osten des Landes. In Teil fünf veröffentlichen wir Statements von Vertretern, die in Thüringen zur Wahl standen.
Signal Iduna: Cyberversicherung für Unternehmen

Christiane Kilian und Dr. Sven Günther: Sternenstaub in den Adern. Die unendlichen Weiten der Innovation

Christiane Kilian, Vorständin Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT), Dr. Sven Günther, Vorstand Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT). Abbildung: Susann Nürnberger
„Unser Osten ist kein Nachwendekapitel. Er ist […] ein Raum voller Möglichkeiten. Wenn wir den Mut haben, den Kurs selbst zu bestimmen.“, sagen Christiane Kilian, Vorständin, und Dr. Sven Günther, Vorstand der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (Stift). Sie sind wichtige Impulsgeber für Ostdeutschland. Sie setzen sich ein für Vergewisserung, Verständigung und Versöhnung. Ihr Beitrag im zweiten Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland ...“ ist nun auch frei zugänglich online bei uns erschienen.

50 Jahre: Wie der Palast der Republik zum Ballast der Republik wurde

Die Westfront des Palasts der Republik in den 1980er Jahren. Abbildung: Lutz Schramm, Wikimedia Commons
Er war ein Symbol der DDR und wäre in diesem Jahr 50 Jahre alt geworden: der Palast der Republik. Nach der Wiedervereinigung wurde er zum „Ballast der Republik“. Vor 20 Jahren begann der Abriss.

Der Osten als Avantgarde #11: Appell eines Wessis an ostdeutsche Firmenchefs

Dr. Clemens Tangerding stammt aus Rottendorf, bei Würzburg, Unterfranken. Um sein Studium zu finanzieren, hat er auf einer Tankstelle, im Sprechchor des Würzburger Stadttheaters und als Weihnachtsmann im Supermarkt in Kitzingen gejobbt. Fast 15 Jahre lang arbeitete er als Historiker die Geschichte von Unternehmen auf. Dann begann er, im Rahmen mehrerer Projekte mit Menschen auf dem Land über die Geschichte ihrer Orte zu sprechen. 2019 ist er mit seiner Familie von Berlin ins brandenburgische Luckenwalde gezogen. Er hat sich eine Tauchsäge, eine Handkreissäge und eine Tischkreissäge gekauft, um sich schneller zu integrieren. 2024 erschien sein Buch „Rückkehr nach Rottendorf" (C. H. Beck). Abbildung: C.H.Beck, Katharina Gebauer
Das Netzwerk der gemeinnützigen Initiative DenkRaumOst hat es sich zum Ziel gesetzt, Ostdeutschlands Charme sichtbar zu machen. In Teil elf ihrer Kolumne wirft der Historiker und Autor Dr. Clemens Tangerding einen Blick auf den Führungsstil ost- und westdeutscher Firmenchefs.

Clemens Kießling: Wo es schmerzt, heilt es auch. Wenn ich an Ostdeutschland denke, … beginnt es schon zu wirken

Clemens Kießling, Projektmanager, Podcaster, Politologe. Abbildung: privat
„Wenn ich an Ostdeutschland denke, denke ich häufig an den Ausnahmeathleten, der jung und vielversprechend mit schwieriger Vergangenheit startet“, sagt Clemens Kießling, Projektmanager, Podcaster und Politologe. Er ist ein wichtiger Impulsgeber für Ostdeutschland. Er setzt sich ein für Vergewisserung, Verständigung und Versöhnung. Sein Beitrag im zweiten Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland ...“ ist nun auch frei zugänglich online bei uns erschienen.

Buchtipp:

„Sanditz“ von Lukas Rietzschel

Am Rande der Republik, in der Lausitz, liegt die Kleinstadt Sanditz. Hier leben Bürgerrechtler, Offiziere, Lokaljournalisten, Frührentner, Träumer und die Familie Wenzel. Der Autor verbindet in seinem Roman die Erzählungen der Familie und der Stadtbewohner zu einer Sammlung deutscher Geschichten. Vom Ende der DDR bis in die Gegenwart. Vom Besetzen der örtlichen Stasizentrale bis zum Kampf eines Freiwilligen in der Ukraine. Ein Roman über Freundschaft und Familie in Zeiten von Wandel und Veränderung.

Zweiter Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland …“ erschienen

Denke ich an Ostdeutschland ... Band 2
Auch unser zweiter Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland …“ enthält viele wertvolle Beiträge mit positiven Impulsen für den Osten Deutschlands. Zu Wort kommen engagierte Personen und Unternehmen aus, in, vor allem aber für Ostdeutschland. Zusammen mit Band eins liegen nun Beiträge von 120 Autorinnen und Autoren auf 448 Seiten vor. Bestellbar als Hardcover und E-Book.
IMPULSGEBER OST Bücher, filme, Studien
IMPULSGEBER OST Interessante Influencer
IMPULSGEBER OST Institutionen und Initiativen
IMPULSGEBER OST Marken & Firmen
MEILENSTEINE DES OSTENS
Zahlen & Fakten zum Osten