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Newsletter
8. Juli 2026
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Endgame in Erfurt? Am Wochenende war die Hauptstadt Thüringens mal kurz nicht mehr Deutschlands glücklichste Stadt. Denn hier wurde der 17. Bundesparteitag der AfD abgehalten. Mit 500 Delegierten, 400 Pressevertretern und etwa 30.000 Gegendemonstranten. Die befürchteten Ausschreitungen blieben weitgehend aus. Die angebliche Alternative gerierte sich dennoch als Märtyrer. Die resolute Wahlschweizerin Alice Weidel ist nun die Nummer eins, der sächsische Malermeister Tino Chrupalla nur noch Nummer zwei in der Partei, die vor allem Unzufriedene, Destruktive, Rechte und Rechtsextreme zu versammeln scheint. Weidel kündigte die Machtübernahme in Sachsen-Anhalt und einen Wahlsieg bei den nächsten Bundestagswahlen an, die ihr zufolge auf 2027 vorgezogen werden. Und übermorgen dann wahrscheinlich die ganze Welt ...
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Chefredakteur ostdeutschland.info
PS: Unser nächster Newsletter erscheint am 26. August, aber Blog und Social-Media-Kanäle senden bis dahin weiter. PPS: Trauen Sie uns eigentlich? Dann lassen Sie dies gern auch Google wissen und fügen Sie uns zu Ihren bevorzugten Suchquellen hinzu. Hier ein Haken und fertig.
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+++ Ost and found +++
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Was war seit dem vorangegangenen Newsletter über Ostdeutschland zu lesen? Unsere Auswahl: +++ Ulrich Siegmund hat bei Markus Lanz über seine politische Agenda gesprochen +++ Ein neues Gutachten hat die AfD als verfassungswidrig eingestuft +++ SPD-Kandidat setzt sich Ostprignitz-Ruppin gegen AfD-Mann durch +++ Im Saalekreis gelingt dies dem CDU-Kandidaten +++ Die Grünen haben sich zum „Ostkongress“ auf Rügen getroffen +++ BSW bietet AfD Zusammenarbeit an +++ AfD in Thüringen bei 40 Prozent +++ Prorussisches Botnetz: Gefälschte Videos sollen Ostdeutsche aufhetzen (+) +++ Simson-Erbe im Interview: „Empfinden jede Verbindung zur AfD als abstoßend“ +++ Erfurter Parteitag: Wenige Bilder zum politischen Ausschlachten +++ VW-Werk Zwickau droht Schließung: Michael Kretschmer besorgt +++ Drei Monate früher: Infineon hat eine neue Chipfabrik in Dresden eröffnet +++ Die fehlende Generation: Ostdeutschlands Geburtenlücke +++ Reiche lässt Bau neuer Gaskraftwerke nun auch in Ostdeutschland zu +++ Knappe Mehrheit in Brandenburg für Olympische Spiele im Osten +++ Fußball-Osten scheitert mit Vorschlag zu Regionalligareform (+) +++ Noch ein Ost-Cast: Tagesspiegel startet Podcast „Im Osten“ +++ Weitere Fundstücke finden Sie jederzeit auf unserem Linkedin-, Instagram- und unserem Bluesky-Kanal. +++ Hier gehts zu allen vorangegangenen Newslettern.
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„Der Mauerfall hat für mich alles verändert. Was mich aber politisch geprägt hat, war der 18. März 1990, die ersten freien Wahlen in der DDR.“ Das sagt Robert Nehring, Verleger und Chefredakteur des PRIMA VIER Nehring Verlags. Sein Beitrag im zweiten Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland ...“ ist nun auch frei zugänglich online bei uns erschienen.
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In diesem Jahr werden 100 Jahre Bauhausgebäude in Dessau gefeiert. Niemand war so eng mit dem Bauhaus verbunden wie Walter Gropius. Er gründete die berühmte Kunst- und Designschule allerdings schon 1919 in Weimar. Wir widmen Gropius und dem Bauhaus ein Porträt.
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Aus Anlass des bevorstehenden Bundesparteitags der AfD in Erfurt lud Luke Hoß, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Bundestag, am 24. Juni zu einem fachpolitischen Frühstück ins Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages. Diskutiert werden sollten Formen des Widerstands. Wir waren dabei.
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Frank Nehring, Herausgeber von Wirtschaft+Markt, Gründer des Ostdeutschen Wirtschaftsforum und Präsident des MPW Forums für Medien, Politik und Wirtschaft e.V., ist ein wichtiger Impulsgeber für Ostdeutschland. Mit diesem Beitrag ist er auch im zweiten Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland ...“ vertreten.
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Das Netzwerk der gemeinnützigen Initiative DenkRaumOst hat es sich zum Ziel gesetzt, Ostdeutschlands Charme sichtbar zu machen. In Teil 14 ihrer Kolumne widmet sich die Ökonomin Dr. Daphne Hering der Kultur Ostdeutschlands und fördert wertvolle Ressourcen zutage.
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Dank Mauerfall und Wiedervereinigung sind Ost- und Westberlin wieder miteinander verschmolzen. In seinem Buch erzählt der Historiker Stefan Wolle vom Wandel, den die Stadt Berlin von 1990 bis heute durchlebt hat.
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In Teil sechs seiner Kolumne widmet sich Julian Nejkow dem Autor Lukas Rietzschel und dessen Buch „Sanditz“. Am Beispiel Rietzschels beschreibt er das Phänomen der „Osterklärer“ und erläutert, warum er es für problematisch hält.
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„Die DNA des Ostens – Was uns ausmacht“ von Olaf Jacobs
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Gibt es eine ostdeutsche DNA – und wenn ja, wie macht sie aus? Mit dieser Frage setzt sich das von Olaf Jacobs herausgegebene Buch auseinander. Es begleitet den gleichnamigen MDR-Podcast und die umfangreiche TV-Dokumentation. In Interviews sprechen verschiedene ostdeutsche Persönlichkeiten, darunter Filmschaffende, Influencer und der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck, über ostdeutsche Prägungen, Erlebnisse und Perspektiven.
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Auch unser zweiter Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland …“ enthält viele wertvolle Beiträge mit positiven Impulsen für den Osten Deutschlands. Zu Wort kommen engagierte Personen und Unternehmen aus, in, vor allem aber für Ostdeutschland. Zusammen mit Band eins liegen nun Beiträge von 120 Autorinnen und Autoren auf 448 Seiten vor. Bestellbar als Hardcover und E-Book.
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