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Newsletter
22. April 2026
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Friedrich Merz möchte auch Kanzler der Ostdeutschen sein. Denn die Probleme könnten nicht allein gelöst werden. Das hat er letzte Woche bei einem Hauptstadtempfang des Landes Sachsen-Anhalt gesagt. Deutschland erlebe eine tiefe Zäsur, einen Epochenbruch – sein Vorgänger sprach von Zeitenwende. Die Ostdeutschen würden das nun zum zweiten Mal in kurzer Zeit erleben. Für die Westdeutschen sei es das erste Mal, bisher hätten sie einfach nur Glück gehabt.
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Der Bundeskanzler könnte seine Liebe für den Osten nicht von ungefähr entdeckt haben. Anfang September wird in Sachsen-Anhalt gewählt. Die AfD kann die absolute Mehrheit holen. Im Oktober hat das Land den Vorsitz im Bundesrat.
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Chefredakteur ostdeutschland.info
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+++ Ost and found +++
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Anlässlich der Debatte um Kürzungen im Rahmen des Bundesförderprogramms „Demokratie Leben“ haben sich ostdeutsche Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen in einem Brief an Bundesbildungs- und Familienministerin Karin Prien (CDU) gewandt. Wir veröffentlichen den Brief in ganzer Länge.
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„Die erfolgreichste Geschichte ist die, die Widersprüche aushält. Die verlässlichste Gewissheit ist, dass es immer irgendwie weitergehen wird“, sagt Janka Kreißl, Partnerin bei der DUNKELBLAU GmbH & Co KG. Sie ist eine wichtige Impulsgeberin für Ostdeutschland. Sie setzt sich ein für Vergewisserung, Verständigung und Versöhnung. Ihr Beitrag im zweiten Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland ...“ ist nun auch frei zugänglich online bei uns erschienen.
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Einer der bedeutendsten Künstler der DDR, Walter Womacka, wäre heute 100 Jahre alt. Wir gehen der Frage nach, wer der Schöpfer der riesigen Mosaike über den Alltag des Sozialismus war.
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In den letzten Jahren hat in Ostdeutschland das Misstrauen gegenüber dem Journalismus zugenommen. In ihrem Buch „Medienskepsis in Ostdeutschland“ tauchen Michael Meyen und Lukas Friedrich in ostdeutsche Lebenswelten ein und beschäftigen sich mit der Frage, wie viel DDR in der Unzufriedenheit mit den Leitmedien steckt.
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„Es braucht eine grundlegende Entlastung der Kommunen und eine überfällige Staatsreform“, sagt Tobias Kremkau, Kreisvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Altmark und Berater für die CoWorkLand e.G. Er ist ein wichtiger Impulsgeber für Ostdeutschland. Er setzt sich ein für Vergewisserung, Verständigung und Versöhnung. Sein Beitrag im zweiten Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland ...“ ist nun auch frei zugänglich online bei uns erschienen.
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Im Frühjahr 1925 wurde Dessau zu einem Zentrum der modernen Kunst in Deutschland. Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums hat Stadtarchivar Frank Kreißler die Leserschaft mit ins Jahr genommen, in dem das Bauhaus nach Dessau kam.
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Sieben Wochen ist die Ostdeutsche Allgemeine Zeitung alt. Die Idee zu einer solchen klang gut, die Umsetzung ist sehr umstritten. Unser Kolumnist Julian Nejkow hat sich das Projekt näher angesehen.
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„111 Orte im Thüringer Wald, die man gesehen haben muss“ von Daniela Kühr.
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Mitten in Deutschland liegt der Thüringer Wald – voller kurviger Wege, dichter Wälder und weiter Ausblicke. Schon Goethe fand hier Inspiration. Dieser Reiseführer führt zu 111 besonderen Orten: von Bad Liebenstein und Eisenach über den Rennsteig nach Saalfeld. Er zeigt versteckte Fotospots, ungewöhnliche Pfade, verrückte Museen und viele kleine Entdeckungen abseits der bekannten Routen.
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Auch unser zweiter Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland …“ enthält viele wertvolle Beiträge mit positiven Impulsen für den Osten Deutschlands. Zu Wort kommen engagierte Personen und Unternehmen aus, in, vor allem aber für Ostdeutschland. Zusammen mit Band eins liegen nun Beiträge von 120 Autorinnen und Autoren auf 448 Seiten vor. Bestellbar als Hardcover und E-Book.
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