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Newsletter
5. Mai 2026
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Hätte man die Ostdeutschen in den letzten Wochen um Vorschläge für eine Ostdeutschlandfahne gebeten, wäre wohl häufig der Vorschlag eingegangen, einen Walfisch zum Wappentier zu machen. Aber nun scheint sie ja endlich vorbei, die Qual vom Wal. Und das ist auch gut so. Da die Geschichte des Buckelwals, der erstmals am 3. März im Wismarer Hafen entdeckt wurde, so manche Blüte trieb und deshalb mit Sicherheit bald als „Free Timmy“ verfilmt wird, bleiben mir noch Zeilen für ein anderes Thema: Sie finden hier einen sehr lesenswerten Beitrag über den ersten Deutschen im All, den DDR-Bürger Sigmund Jähn. SuperIllu-Edelfeder Sebastian Krüger hat ihn noch persönlich treffen können. Dass das Thema „DDR im Weltall“ heute wieder populär ist, verdankt sich allerdings seltsamerweise den KI-Videos von der DDR-Mondbasis, die ich Ihnen hiermit auch ans Herz legen möchte – als Stimmungsaufheller nach negativen News, von denen wir hier leider auch wieder einige im Gepäck haben.
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Chefredakteur ostdeutschland.info
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+++ Ost and found +++
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Am 29. April 2026 startete im thüringischen Greiz die Veranstaltungsreihe „Ist das noch/schon mein Land? Heimat Ostdeutschland“ vom PEN Berlin. Die Dialogreihe wird von der Ostbeauftragten der Bundesregierung gefördert.
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Die Sehnsucht nach individueller Freiheit und Zugehörigkeit ist ein weit verbreitetes Gefühl unter vielen Ostdeutschen. Diese Gefühlslage ist auch Thema in Lukas Rietzschels Roman „Sanditz“. Der Autor stellt am Beispiel einer Kleinstadt verschiedene prägende Erfahrungen dar und entführt die Leserschaft in ein spannendes Zeitpanorama.
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„Jähn leistete auch nach 1990 Großes – und zwar für die (west-)deutsche Raumfahrt.“, sagt Sebastian Krüger, Redakteur bei SuperIllu. Er ist ein wichtiger Impulsgeber für Ostdeutschland. Er setzt sich ein für Vergewisserung, Verständigung und Versöhnung. Sein Beitrag im zweiten Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland ...“ ist nun auch frei zugänglich online bei uns erschienen.
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Mitteldeutschlands größtes Podcast-Festival „Leipzig Lauscht“ kehrt am letzten Maiwochenende zurück. Schwerpunkt des Festivals im Mediengarten der Media City Leipzig ist das Thema „Entwicklung der deutschsprachigen Audiolandschaft“.
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Das Netzwerk der gemeinnützigen Initiative DenkRaumOst hat es sich zum Ziel gesetzt, Ostdeutschlands Charme sichtbar zu machen. In Teil zwölf ihrer Kolumne widmet sich Dirk Schneemann, Präsident des Deutsch-Französischen Wirtschaftskreises, dem Verhältnis Ostdeutschlands zu Frankreich.
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„Die Berliner Zeitung ist als eines der wenigen bundesrepublikanischen Medien in ostdeutscher Hand. […] Das ist nicht trivial, sondern ein Pfund.“, sagt Dr. Tomasz Kurianowicz, bis 2025 Chefredakteur der Berliner Zeitung. Er ist ein wichtiger Impulsgeber für Ostdeutschland. Er setzt sich ein für Vergewisserung, Verständigung und Versöhnung. Sein Beitrag im zweiten Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland ...“ ist nun auch frei zugänglich online bei uns erschienen.
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Daniel Heidrich wagt im zehnten Teil seiner Kolumne einen ostdeutschen Blick auf die aus seiner Sicht zunehmende Radikalisierung der politischen Linken in Westdeutschland. Freunde werden die beiden wohl nicht mehr.
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„Rechtsruck im Klassenzimmer“ von Laura Nickel und Max Teske
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Rassismus, Hetze, Gewalt gegen „linke Zecken“, Homosexuelle und Migranten sowie offene Holocaustleugnung. So beschreiben die Lehrer Laura Nickel und Max Teske den Alltag an ihrer ehemaligen Schule in der brandenburgischen Gemeinde Burg. Mit einem Brandbrief machten sie 2023 die Zustände öffentlich und sorgten so für viel Aufsehen. In ihrem Buch geben sie ihre Erfahrungen eindrucksvoll wieder und lassen andere Lehrer und Schüler zu Wort kommen.
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Auch unser zweiter Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland …“ enthält viele wertvolle Beiträge mit positiven Impulsen für den Osten Deutschlands. Zu Wort kommen engagierte Personen und Unternehmen aus, in, vor allem aber für Ostdeutschland. Zusammen mit Band eins liegen nun Beiträge von 120 Autorinnen und Autoren auf 448 Seiten vor. Bestellbar als Hardcover und E-Book.
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