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Newsletter
27. Mai 2026
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Am Pfingstwochenende hatten viele Ostberliner Besuch von Ärzten und Anwälten, den Eigentümern ihrer Wohnungen. Stuttgart und München standen im Pokalfinale. Aber das nur am Rande. „Seit Kriegsende war die wirtschaftliche Lage in Deutschland noch nie so dramatisch“, sagte Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller letztens im Handelsblatt. Sie meinte sicher den westlichen Teil des Landes, aber auch darum soll es hier nicht gehen. Deutschland brauchte radikale Reformen: vor fünf, vor zehn, vor zwanzig Jahren. Passiert ist aber im Grunde nichts, nur die Gießkanne wurde weitergereicht. Von der aktuellen Regierung wurde sie sogar über die kleine Flamme des Fortschritts gehalten, die die Ampel entfachen konnte. Erstaunlich, wie lange ein Flugzeug noch in der Luft sein kann, nachdem der Motor ausgegangen ist. Könnt ihr keine Reformen oder wollt ihr keine? Das fragen sich mittlerweile fast alle. Entsprechend sind nur noch 15 Prozent der Bevölkerung mit der Bundesregierung zufrieden. Wollte man es doch einmal probieren, bräuchte es wohl mittlerweile ein Reformpaket, das die Welt noch nicht gesehen hat. Dieses Land braucht etwas Neues. Ein schöner Nebeneffekt wäre, dass das auch den Knoten in der Beziehung von Ost und West lösen könnte. Alle zusammen für eine neue, bessere Idee von uns. Braucht es dafür erst eine Sammlungsbewegung aus den Willigen in den gesichert demokratischen Parteien, die als Mehrheit auch mal das Nötige tun könnten? Aber nun zu etwas Erfreulichem: diesem prallen Newsletter. Viel Spaß!
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Chefredakteur ostdeutschland.info
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+++ Ost and found +++
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Sie ist seit September 2025 Direktorin des Ostdeutschen Wirtschaftsforums und führt es durch eine spannende Zeit. Im Interview wirft Juliane Nandra einen Blick auf das kommende OWF und die wirtschaftliche Lage in der Region.
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Am 3. und 4. Juni 2026 findet Mitteldeutschlands größtes Business-Festival, das MACHN, zum fünften Mal statt. Veranstaltungsort ist das Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei. ostdeutschland.info ist Medienpartner.
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ANZEIGE. Die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) unterstützt Unternehmen, Start-ups und Kommunen bei Themen der Wirtschafts- und Arbeitsförderung sowie der Energieeffizienz – und das seit 25 Jahren. Gern wollen wir erzählen, was es in der Hauptstadtregion alles zu feiern gibt.
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Nine-Christine Müller ist Kommunikationsexpertin, Moderatorin und Host des Podcasts „Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten“. Dieser ist aktuell auf Tour. Im Interview teilt sie Näheres.
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Dominique Lellek, Chief Marketing Officer der Alteos GmbH, ist eine wichtige Impulsgeberin für Ostdeutschland. Sie setzt sich ein für Vergewisserung, Verständigung und Versöhnung. Mit diesem Beitrag ist sie auch im zweiten Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland ...“ vertreten.
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Die Digedags sind Legende. Nun sind die Comic-Helden aus der DDR zurückgekehrt, zunächst auf Youtube, aber vielleicht wird noch mehr daraus. Was – das erläutert David Wachsmuth, Geschäftsführer der Digedags Entertainment GmbH.
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Im Mai 2026 feiern die Steiger Hotels aus der Sächsischen Schweiz 30-jähriges Jubiläum. Im Interview spricht Hotelchefin Margaux Steiger über den Tourismus in der Region, Wünsche an die Politik und Zukunftsvisionen.
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Beinahe über Nacht setzte mit der Wende die Demontage der ostdeutschen Literatur ein. Millionen Bücher verschwanden und wurden vernichtet. Carsten Gansel ist diesem Vorgang auf den Grund gegangen. Er zeigt Beispiele und Hintergründe.
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„Lasst uns aus dem vorläufigen Grundgesetz durch Streichung des Art. 146 eine dauerhafte Verfassung machen!“, sagt Markus Meckel, letzter Außenminister der DDR und Mit-Gründer der Sozialdemokratischen Partei der DDR (SDP), SPD. Er ist ein wichtiger Impulsgeber für Ostdeutschland. Sein Beitrag im zweiten Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland ...“ ist nun auch frei zugänglich online bei uns erschienen.
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„Wer möchte nicht im Leben bleiben“ von Helene Bukowski
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In ihrem Roman erzählt die Autorin die Geschichte der jungen Pianistin Christina, die 1985 in Neubrandenburg Suizid begeht. Sie nähert sich vorsichtig der Hauptfigur und sucht nach Erschütterungen und Glücksmomenten in Christinas Biografie. Bukowski folgt ihr auf die Spezialschule für Musik und später zu ihrem Studium am Konservatorium in Moskau. So rekonstruiert sie eine persönliche Lebensgeschichte und taucht in eine aufregende Zeit ein.
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Auch unser zweiter Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland …“ enthält viele wertvolle Beiträge mit positiven Impulsen für den Osten Deutschlands. Zu Wort kommen engagierte Personen und Unternehmen aus, in, vor allem aber für Ostdeutschland. Zusammen mit Band eins liegen nun Beiträge von 120 Autorinnen und Autoren auf 448 Seiten vor. Bestellbar als Hardcover und E-Book.
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