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	<title>Podcast Archive - ostdeutschland.info</title>
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	<description>Impulse für den Osten</description>
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	<title>Podcast Archive - ostdeutschland.info</title>
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	<item>
		<title>Toni Willkommen: Wo sind sie, die Ossis? Diversität nicht vergessen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Nehring]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Sep 2025 05:30:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kessel Buntes]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Sammelband]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Toni Willkommen, Podcast-Host von „Einheit gut, alles gut“, ist ein wichtiger Impulsgeber für Ostdeutschland. Er setzt sich ein für Vergewisserung, Verständigung und Versöhnung. Mit diesem Beitrag ist er auch in dem Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland ...“ vertreten.</p>
<p><a href="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/willkommen_ost-info.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2270" class="wp-image-2270 size-full" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/willkommen_ost-info.jpg" alt="Toni Willkommen, Podcast-Host „Einheit gut, alles gut“. Abbildung: Toni Willkommen" width="707" height="1000"></a>Toni Willkommen, Podcast-Host „Einheit gut, alles gut“. Abbildung: Toni Willkommen<br />
Als ich vor etwa neun Jahren nach zahlreichen Stationen des Studiums im In- und Ausland [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ostdeutschland.info/toni-willkommen-wo-sind-sie-die-ossis-diversitaet-nicht-vergessen/">Toni Willkommen: Wo sind sie, die Ossis? Diversität nicht vergessen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ostdeutschland.info">ostdeutschland.info</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Toni Willkommen, Podcast-Host von „Einheit gut, alles gut“, ist ein wichtiger Impulsgeber für Ostdeutschland. Er setzt sich ein für Vergewisserung, Verständigung und Versöhnung. Mit diesem Beitrag ist er auch in dem Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland ...“ vertreten.</p>
<p><span id="more-2269"></span></p>
<div id="attachment_2270" style="width: 717px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/willkommen_ost-info.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2270" class="wp-image-2270 size-full" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/willkommen_ost-info.jpg" alt="Toni Willkommen, Podcast-Host „Einheit gut, alles gut“. Abbildung: Toni Willkommen" width="707" height="1000"></a><p id="caption-attachment-2270" class="wp-caption-text">Toni Willkommen, Podcast-Host „Einheit gut, alles gut“. Abbildung: Toni Willkommen</p></div>
<p>Als ich vor etwa neun Jahren nach zahlreichen Stationen des Studiums im In- und Ausland in einem großen Medienhaus in Hamburg ins Berufsleben startete, verließ ich meine ostdeutsche Heimat bewusst. Es fühlte sich gut an. Die Chancen, die mir anderswo geboten wurden, waren für mich attraktiver. Die Karriereperspektive größer. Die Wahrscheinlichkeit, schneller ins richtige Netzwerk zu kommen, höher. Aber es gab auch ein Gefühl, das ich damals nicht genau zuordnen konnte. Ich verließ die Heimat, der ich so viel zu verdanken hatte und die doch gerade so junge, motivierte, gut ausgebildete Menschen wie mich brauchte. War das ein schlechtes Gewissen?</p>
<h2><span class="title-bg">Mein Plan ging auf</span></h2>
<p>Ich fasste Fuß in Hamburg, mein Plan ging auf. Ich lernte im Rahmen meines Jobs unheimlich viele Menschen kennen – Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft. Ich rede gern und mich interessieren die Geschichten und Vergangenheiten der Menschen. Aber so bunt, spannend und facettenreich, wie unsere Gesellschaft auch ist, Ostdeutsche waren selten dabei.</p>
<p>Dieses Gefühl ließ mich immer etwas taub werden. Zumal meine Herkunft für mich ein Gefühl der Verantwortung ist. Was ich für mich im Kleinen feststellen musste, ist im Gesamtblick der Bundesrepublik nicht anders: Rund 17 Prozent aller Menschen in Deutschland kommen aus Ostdeutschland, aber auch über 30 Jahre nach der Wiedervereinigung sind Ostdeutsche in der sogenannten Elite – also in den Führungspositionen von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft – stark unterrepräsentiert. Eine Studie von 2022 besagt, dass gerade einmal 3,5 Prozent der bundesdeutschen Top-Elitepositionen mit Ostdeutschen besetzt sind.</p>
<p>Was macht das mit unserer Gesellschaft? Wie wirkt sich das auf unser Zusammenleben und das Vertrauen in unsere Politik und Institutionen aus, wenn ein bedeutender Teil unserer Gesellschaft nicht entsprechend repräsentiert ist?</p>
<p>Um diesem Thema eine größere Bühne zu geben und meiner Neugier nach spannenden Geschichten nachzukommen, habe ich den Podcast „Einheit gut, alles gut“ ins Leben gerufen – einen Podcast über Menschen, den Osten und den Weg zur Gleichberechtigung.</p>
<p>Der Podcast porträtiert Menschen mit ostdeutscher Herkunft und Menschen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen (#wessiserlaubt). Sie alle sind viel mehr als ihre ostdeutschen Wurzeln. Ich spreche mit meinen Gästen darüber, welchen Stellenwert ihre Herkunft für sie hat, ob sie diese als Chance oder Hindernis begriffen haben und vor allem darüber, was wir tun müssen, um diesem Aspekt in der Diversitätsdiskussion mehr Gewicht zu verleihen. Es ist ein Podcast mit persönlichen Geschichten, Sichtweisen und dem Blick nach vorn.</p>
<hr>
<blockquote><p><strong>Ich bin stolz, ostdeutsch zu sein, und sehe es als meine ganz persönliche Verantwortung, mich für meine Wurzeln einzusetzen.”</strong></p></blockquote>
<hr>
<h2><span class="title-bg">Gerade noch so ein Kind der DDR</span></h2>
<p>Geboren wurde ich Ende 1988 in Pirna. Gerade noch rechtzeitig, um die 100 Mark Begrüßungsgeld zu bekommen. Sie wurden in ein Kuscheltier investiert, der Rest ging für ein Küchenradio drauf. Aufgewachsen aber bin ich in einem kleinen Dorf etwa 15 Kilometer entfernt: Haus, Grundstück, Garten. Oma und Opa sowie das elterliche Unternehmen direkt nebenan.</p>
<p>Die Geschichte meiner Familie und unseres Unternehmens ist für mich einerseits besonders, andererseits auch typisch für die vielen Biografien in Ostdeutschland. Im Jahr 1834 gründete mein Ururururgroßvater eine Ziegelei – ein Unternehmen, das sich über die Jahre prächtig entwickelte und zu einer Größe in der Region wurde. Die stolze Familiengeschichte von Generation zu Generation baute auf dem Unternehmertum, dem persönlichen Einsatz und dem Mut vieler meiner Vorfahren auf. Im Jahr 1946 übernahmen meine Großeltern die Führung, bis es zu dem kam, was viele private Unternehmen durchzustehen hatten: 1972 wurde das Unternehmen verstaatlicht, ein VEB geschaffen. Mein Opa wurde über Nacht vom Geschäftsführer zum Angestellten degradiert. Die Übernahme durch den Staat: ein herber persönlicher Schlag für meine Familie. Bis zum Mauerfall blieb das so. Der Zustand 1989: heruntergewirtschaftet, marode, wettbewerbsunfähig. 1990 wurde das Unternehmen mit dem Ende der DDR reprivatisiert und meine Eltern ließen es bis zum heutigen Tag durch unermüdlichen persönlichen Einsatz zu einem erfolgreichen Mittelstandsunternehmen anwachsen.</p>
<p>Warum ich das so detailliert erzähle? Weil es viel über mich und die Art meiner ostdeutschen Sozialisierung und Prägung aussagt. Ich konzentriere mich auf drei Dinge:</p>
<p>1. Die Gewissheit, dass sich Dinge über Nacht ändern können, und die Aufgabe, sich daran anzupassen, haben meine Familie geprägt. Es steckt in ihnen (und somit auch in mir). Sie haben gesehen, wie über Nacht eine Gesellschaftsform endet – Werte, Funktionen und Ideologien sind plötzlich nichtig. Sie haben diese großen Umbrüche erlebt und überlebt. So schauen sie auf die aktuellen Krisen, die vor uns liegen, vielleicht etwas gelassener als andere. Diesen Mut und die Resilienz, sich auf Neues einstellen zu können, trage ich in mir.</p>
<p>2. Der Wiederaufbau des Unternehmens nach der Wende und somit auch des familiären Stolzes erforderte Pragmatismus und Kreativität. Aus „nichts“ so viel zu schaffen, gelingt nicht über Nacht. Der Erfindergeist, die Demut und die Hemdsärmeligkeit meiner Eltern bewundere ich bis heute.</p>
<p>3. Meine Eltern waren aktiv am Wiederaufbau des Unternehmens beteiligt. Meine Mutter ging nach meiner Geburt schnell wieder arbeiten, ich verbrachte früh Zeit im Kindergarten. Die Gleichstellung zwischen Frau und Mann und die Emanzipation der Frau waren und sind für mich immer eine Selbstverständlichkeit gewesen.</p>
<div id="attachment_2271" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/Anfaenge-der-Ziegelei.png"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2271" class="wp-image-2271" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/Anfaenge-der-Ziegelei.png" alt="Die Anfänge des Familienunternehmens. Abbildung: Toni Willkommen" width="600" height="381"></a><p id="caption-attachment-2271" class="wp-caption-text">Die Anfänge des Familienunternehmens. Abbildung: Toni Willkommen</p></div>
<h2><span class="title-bg">Warum wir die Ossis brauchen</span></h2>
<p>Sehr oft höre ich den Satz „Ach, aus dem Osten?! Das hört man gar nicht, super!“. Viel mehr würde ich mir wünschen, dass Menschen sagen „Ach, aus dem Osten?! Das merkt man voll, super!“ Viele Ostdeutsche und die Generation, die durch ostdeutsche Werte und Prägungen sozialisiert wurde, tragen Stärken in sich, die es sich lohnt, zu sehen, zu nutzen und sie noch bewusster in unser gesellschaftliches Miteinander einzubringen. Sie haben gelernt, dass nicht immer alles zur Verfügung stehen muss, und sie schauen aufgrund der Verwerfungen in ihrer Biografie anders auf manche Aspekte.</p>
<p>Die Repräsentanz in entscheidenden Positionen ist elementar. Es müssen Vorbilder geschaffen werden. Zu oft wird über den Osten gesprochen, zu selten mit ihm und durch ihn selbstwirksam entschieden. Mehr als 30 Jahre nach der Wiedervereinigung sehen wir, dass sich die Positionen von Westdeutschen und Ostdeutschen bei zentralen Punkten unterscheiden. Der Osten ist deutlich kritischer gegenüber unserer Demokratie, unserer gesellschaftlichen Verfassung, den staatlichen Einrichtungen und den Medien. Alles auf die mangelnde Sichtbarkeit zu schieben, wäre zu kurz gegriffen. Aber Studien zeigen eben auch, dass ein Zusammenhang besteht.</p>
<p>Diese Erkenntnis müssen wir aufnehmen und neue Realitäten schaffen – nicht nur, weil wir erkennen, dass politisch extreme Kräfte genau dieses Gefühl ausnutzen und ihren Erfolg darauf aufbauen, sondern vor allem, weil es unsere gemeinsame Verantwortung ist.</p>
<div id="attachment_2272" style="width: 423px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/Toni-Dresden.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2272" class="wp-image-2272" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/Toni-Dresden.jpg" alt="Mit Dresden verbindet Toni Willkommen ein Gefühl von Heimat und Verbundenheit. Abbildung: Toni Willkommen" width="413" height="550"></a><p id="caption-attachment-2272" class="wp-caption-text">Mit Dresden verbindet Toni Willkommen ein Gefühl von Heimat und Verbundenheit. Abbildung: Toni Willkommen</p></div>
<h2><span class="title-bg">Ein neues Selbstbewusstsein</span></h2>
<p>Vieles ist damals gut gelaufen, einiges schief. Es gehört dazu, in die Vergangenheit zu schauen. Es hilft, Dinge einordnen zu können und Zusammenhänge aufzustellen. Es hilft, Meinungen und Entscheidungen von Menschen besser zu verstehen.</p>
<p>Aber: Als Jahrgang 1988 habe ich das große Glück, eher nach vorn schauen zu können – und zu müssen. Das versuche ich auch in meinem Podcast „Einheit gut, alles gut“. In meinen Gesprächen, in denen ich auch sehr viel über mich lerne, spüre ich ein unheimliches Selbstbewusstsein der Ostdeutschen. Es gibt so viele spannende Geschichten, Firmengründungen, Unternehmergeist, Erfolge in Kultur und Wissenschaft, die es zu erzählen gilt. Es wächst eine neue Generation an Ostdeutschen heran, die nun in entscheidende Führungspositionen gehen können, die besser vernetzt sind, eine hervorragende Ausbildung genossen haben und den Mut und die Leidenschaft mitbringen, Dinge zu verändern. Lasst uns diese guten Geschichten erzählen – der Osten hat es verdient!</p>
<p>Zugleich wünsche ich mir von den etwas Älteren mehr Verständnis dafür, dass viele Dinge auch in unserer eigenen Hand liegen – wir sie selbst angehen können und müssen. Demokratie und ein gutes Miteinander sind keine Einbahnstraße. So wundere ich mich schon, dass sich nicht wenige Menschen in Ostdeutschland dem aktuellen politischen System entgegenstellen, dessen Freizügigkeit aber gerne nutzen. Viele lieben den Urlaub im Ausland oder wählen frei ihren Beruf. Dinge, die ihnen früher nur eingeschränkt möglich waren, weil sie in einer Diktatur lebten. Dass die Vorteile unserer Freiheit und unserer Demokratie von einigen nicht gesehen werden, macht mich traurig.</p>
<p>Letztlich wissen wir alle, dass sich Dinge ändern müssen. So muss etwa der Wirtschaftsstandort Ostdeutschland deutlich attraktiver werden. Die Menschen brauchen das Gefühl, Teil der Erfolgsgeschichte Deutschlands zu sein und ihren Beitrag leisten zu können. Es müssen Lohnunterschiede abgebaut werden – Geld spielt nun mal eine zentrale Rolle, wenn wir Gleichberechtigung erlangen wollen. Es braucht dafür mehr Menschen mit ostdeutscher Identität in zentralen Rollen. Ob es dafür eine Quote braucht? Ich glaube nicht – ähnlich sehen das auch fast alle meiner Interviewpartnerinnen und Interviewpartner, denen ich die Frage immer am Ende des Podcasts stelle. Vielmehr braucht es eine größere Sensibilität für diese Dimension der Diversität.</p>
<p>Auf mein anfangs beschriebenes Gefühl des schlechten Gewissens kann ich sagen: Ja, vielleicht war es das damals. Heute weiß ich: Ich bin stolz, ostdeutsch zu sein, und sehe es als meine ganz persönliche Verantwortung, mich für meine Wurzeln einzusetzen. Ich tue das selbstbewusst – und letztlich kommt es gar nicht darauf an, ob ich dafür in Hamburg oder Pirna bin.</p>
<div id="attachment_2273" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/Kachel-Podcast-Toni-Willkommen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-2273" class="wp-image-2273" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/Kachel-Podcast-Toni-Willkommen.jpg" alt="Herzensprojekt: der Podcast „Einheit gut, alles gut“. Abbildung: Guido Rottmann" width="600" height="600"></a><p id="caption-attachment-2273" class="wp-caption-text">Herzensprojekt: der Podcast „Einheit gut, alles gut“. Abbildung: Guido Rottmann</p></div>
<hr>
<p><a href="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/Ost_Button_4c.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-1684" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/Ost_Button_4c.jpg" alt="Label Impulsgeber Ost" width="200" height="200"></a></p>
<h2><span class="title-bg">Toni Willkommen</span></h2>
<p><strong>GEBOREN:</strong> 1988/Pirna<br>
<strong>WOHNORT (aktuell):</strong> Hamburg<br>
<strong>MEIN BUCHTIPP:</strong> <a href="https://amzn.to/4fMH1Ef" target="_blank" rel="noopener">Udo Baer: „DDR-Erbe in der Seele“, 2020</a><br>
<strong>MEIN FILMTIPP:</strong> „Go Trabi Go“, 1991<br>
<strong>MEIN URLAUBSTIPP:</strong> Wandern in der Sächsischen Schweiz</p>
<p>&nbsp;</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/07/Cover-Denke-ich-an-Ostdeutschland.jpg" width="342" height="483">BUCHTIPP:</strong>
<h2><span class="title-bg">„Denke ich an Ostdeutschland ...“</span></h2>
<p>In der Beziehung von Ost- und Westdeutschland ist auch 35 Jahre nach dem Mauerfall noch ein Knoten. Dieser Sammelband will einen Beitrag dazu leisten, ihn zu lösen. Die 60 Autorinnen und Autoren geben in ihren Beiträgen wichtige Impulse für eine gemeinsame Zukunft. Sie zeigen Chancen auf und skizzieren Perspektiven, scheuen sich aber auch nicht, Herausforderungen zu benennen. Die „Impulsgeberinnen und Impulsgeber für Ostdeutschland“ erzählen Geschichten und schildern Sachverhalte, die aufklären, Mut machen sowie ein positives, konstruktiv nach vorn schauendes Narrativ für Ostdeutschland bilden.</p>
<p><span style="color: #000000;">„Denke ich an Ostdeutschland ... Impulse für eine gemeinsame Zukunft“, Frank und Robert Nehring (Hgg.), PRIMA VIER Nehring Verlag, Berlin 2024, 224 S., DIN A4.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Als Hardcover und E-Book <a style="color: #000000;" href="https://ostdeutschland.info/denke-ich-an-ostdeutschland/" rel="noopener">hier</a> erhältlich.</span></p></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ostdeutschland.info/toni-willkommen-wo-sind-sie-die-ossis-diversitaet-nicht-vergessen/">Toni Willkommen: Wo sind sie, die Ossis? Diversität nicht vergessen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ostdeutschland.info">ostdeutschland.info</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nochmal 10 Ostcasts: Podcasts über Ostdeutschland</title>
		<link>https://ostdeutschland.info/nochmal-10-ostcasts-podcasts-ueber-ostdeutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2025 05:30:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kessel Buntes]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ostdeutschland.info/?p=6137</guid>

					<description><![CDATA[<p>Von Politik über Finanzen und Wirtschaft bis Popkultur und Sport: Auch in diesen zehn Podcasts geht es um den Osten Deutschlands. Wir können sie wärmstens empfehlen.</p>
<p><a href="https://ostdeutschland.info/10-ostcasts-podcasts-ueber-ostdeutschland/" target="_blank" rel="noopener">Vor vier Wochen</a> haben wir zehn Podcasts vorgestellt, in denen es explizit um Ostdeutschland geht. Der Beitrag stieß auf großes Interesse. Grund genug, hier die nächsten zehn zu präsentieren. Also die Lauscher auf: Hier gibts auf die Ohren.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6145" class="wp-image-6145" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2025/06/kit-formerly-convertkit-iUvLnysxOnQ-unsplash.jpg" alt="Hören, was den Osten bewegt: Gespräche über Geschichte, Identität [...]
</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ostdeutschland.info/nochmal-10-ostcasts-podcasts-ueber-ostdeutschland/">Nochmal 10 Ostcasts: Podcasts über Ostdeutschland</a> erschien zuerst auf <a href="https://ostdeutschland.info">ostdeutschland.info</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Von Politik über Finanzen und Wirtschaft bis Popkultur und Sport: Auch in diesen zehn Podcasts geht es um den Osten Deutschlands. Wir können sie wärmstens empfehlen.</p>
<p><span id="more-6137"></span></p>
<p><a href="https://ostdeutschland.info/10-ostcasts-podcasts-ueber-ostdeutschland/" target="_blank" rel="noopener">Vor vier Wochen</a> haben wir zehn Podcasts vorgestellt, in denen es explizit um Ostdeutschland geht. Der Beitrag stieß auf großes Interesse. Grund genug, hier die nächsten zehn zu präsentieren. Also die Lauscher auf: Hier gibts auf die Ohren.</p>
<div id="attachment_6145" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6145" class="wp-image-6145" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2025/06/kit-formerly-convertkit-iUvLnysxOnQ-unsplash.jpg" alt="Hören, was den Osten bewegt: Gespräche über Geschichte, Identität und Aufbruch. Abbildung: Kit (formerly ConvertKit), Unsplash" width="600" height="400"><p id="caption-attachment-6145" class="wp-caption-text">Hören, was den Osten bewegt: Gespräche über Geschichte, Identität und Aufbruch. Abbildung: Kit (formerly ConvertKit), Unsplash</p></div>
<hr>
<h2><span class="title-bg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6174 size-full" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2025/06/Meier_EASTSIDE-HEROES_Podcast_Cover.jpg" alt width="500" height="500"></span></h2>
<h2><span class="title-bg">Eastside Heroes</span></h2>
<p>Unternehmer, Start-up-Gründer und Investoren: In dem Business-Podcast „Eastside Heroes“ treffen Sebastian Meier und Moritz Wasserek regelmäßig Persönlichkeiten aus Ostdeutschlands Wirtschaft zum Interview. Sie sprechen mit ihnen über ihr Business, Erfolgsrezepte, Entwicklungen im Tech-Bereich und der Digitalisierung sowie über die Lage Ostdeutschlands und der Welt.</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/3PZ9p94K6xjORXb4X6y17V" target="_blank" rel="noopener">spotify.com</a></p>
<hr>
<h2><span class="title-bg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6142" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2025/06/Bollert_Podcast_Cover.jpg" alt width="500" height="500"></span></h2>
<h2><span class="title-bg">Deutschland – ein halbes Leben. 35 Jahre Mauerfall</span></h2>
<p>Christian Bollert und Joana Voss erzählen in „Deutschland – ein halbes Leben“ die Geschichten von Menschen 35 Jahre nach dem Mauerfall. Der sechsteilige Storytelling-Podcast blickt auf Deutschland seit der friedlichen Revolution sowie die zurückliegenden Europa- und Landtagswahlen. Christian Bollert begleitet drei Menschen, die am 9. November 1989 geboren wurden, seit ihrem 18. Geburtstag. Er befragte sie zu ihrem 30. und erneut im Sommer 2024, diesmal gemeinsam mit Joana Voss. Im Podcast fragen Bollert und Voss, was nach den Wahlen in Deutschland passiert – und was aus dem Land in den nächsten 35 Jahren werden kann. Gesprochen wird auch mit dem Soziologen Steffen Mau, dem Bürgermeister von Grimmen Marco Jahns und mit Menschen auf der Straße.</p>
<p><a href="https://www.ardaudiothek.de/sendung/deutschland-ein-halbes-leben-35-jahre-mauerfall/13749911/" target="_blank" rel="noopener">ardaudiothek.de</a></p>
<hr>
<h2><span class="title-bg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6156 size-full" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2025/06/Da-muss-man-dabei_Podcast_Cover.jpg" alt width="500" height="500"></span></h2>
<h2><span class="title-bg">Da muss man dabei gewesen sein</span></h2>
<p>Nina und Lotta Kummer aus Chemnitz, bekannt aus der Indiepop-Band „Blond“ und als Schwestern der Kraftklub-Mitglieder Felix und Till Kummer, teilen in ihrem Podcast „Da muss man dabei gewesen sein“ unterhaltsame Kurzgeschichten, Anekdoten und kuriose Fun-Facts aus ihrem Leben. Abwechselnd präsentieren sie Storys mit hohem Unterhaltungswert. Die Idee dahinter: Geschichten, die sich jeder Mensch leicht merken und weitererzählen kann – perfekt für jede Gelegenheit.</p>
<p><a href="https://damussmandabeigewesensein.podigee.io/" target="_blank" rel="noopener">damussmandabeigewesensein.podigee.io</a></p>
<hr>
<h2><span class="title-bg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6180" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2025/06/Riis_Born-in-the-GDR_Cover_Podcast.jpg" alt width="500" height="500"></span></h2>
<h2><span class="title-bg">Born in the GDR: Geschichte(n) aus einem verschwundenen Land</span></h2>
<p>Antje Riis war beim Mauerfall 18 Jahre alt. Sie wurde in Leipzig geboren, ist Journalistin und Host des Podcasts über Lebenserfahrungen in der DDR und danach. Sie fragt: Wie war die DDR – grau, stinkend und menschenverachtend? Oder geprägt von Menschlichkeit, Gleichberechtigung und kollektivem Miteinander? Sie möchte bislang unerzählte Geschichten aus dem Osten einfangen und festhalten. Ihre Gäste haben die DDR erlebt und berichten von ihren Erfahrungen vor und nach dem Mauerfall – wie sich ihr Leben bis heute entwickelt hat und was sie sich für die Zukunft wünschen.</p>
<p><a href="https://borninthegdrgeschichten.podigee.io/" target="_blank" rel="noopener">podigee.io</a></p>
<hr>
<h2><span class="title-bg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6183 size-full" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2025/06/wie-war-das-im-osten_Cover_Podcast.jpg" alt width="500" height="500"></span></h2>
<h2><span class="title-bg">Wie war das im Osten?</span></h2>
<p>Der Podcast von Zeit Online berichtet über das Leben in der DDR und danach. Was machte den Alltag in der DDR aus? Wie verbrachten Jugendliche ihre Freizeit? Wie wurde gereist, geliebt, gearbeitet? In ausführlichen Gesprächen erzählen Menschen aus unterschiedlichen Lebensbereichen von ihren Erfahrungen. Die Moderatoren Valerie Schönian (1990 im Osten geboren) und Michael Schlieben (1979 im Westen geboren) haben die DDR selbst nicht erlebt – umso größer ist aber ihre Neugier. 30 Jahre nach dem Mauerfall fragen sie, was die DDR besonders machte – und was davon geblieben ist. Produziert von Pool Artists.</p>
<p><a href="https://www.zeit.de/serie/wie-war-das-im-osten" target="_blank" rel="noopener">zeit.de</a></p>
<hr>
<h2><span class="title-bg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6153" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2025/06/Ostkinder_Podcast_Cover.jpg" alt width="500" height="500"></span></h2>
<h2><span class="title-bg">Ostkinder 80/82</span></h2>
<p>Alexander Derno (Anfang der 1980er-Jahre in Rostock geboren) und Danny Frede (1982 in Sondershausen geboren) leben heute im Westen. In ihrem Podcast fragen sie: Wie prägt ostdeutsche Geschichte unseren Blick auf die Welt? Zwischen Schulgarten und Softeis schlagen sie Brücken vom früheren Alltag zum Heute – mal kurios, mal überraschend, immer persönlich. Es geht ihnen um Prägung, Perspektiven und das große Ganze im Kleinen.</p>
<p><a href="https://8082.podigee.io/" target="_blank" rel="noopener">8082.podigee.io</a></p>
<hr>
<div id="attachment_6212" style="width: 510px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6212" class="wp-image-6212" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2025/06/exquisit-podcast-mdr-sachsen-cover.webp" alt width="500" height="500"><p id="caption-attachment-6212" class="wp-caption-text">Abbildung: MDR/imago/panthermedia</p></div>
<h2><span class="title-bg">Exquisit – das Leben im Osten</span></h2>
<p>Der Podcast „Exquisit – das Leben im Osten“ wird vom MDR Sachsen produziert und ergänzt „Exquisit – Das Ostmagazin“, welches sich mit Geschichte, Kultur und Alltagsleben in der ehemaligen DDR beschäftigt. Moderator Frank-Michael Bauer spricht wöchentlich mit Gästen über kuriose Erlebnisse, besondere Ereignisse und das Lebensgefühl im Osten vor und nach der Wiedervereinigung. Er erzählt persönliche Geschichten, die zeigen, wie der Herbst 1989 das Leben veränderte und was die Menschen bis heute prägt. Moderatorin Imme Tröger und Frank-Michael Bauer sammeln so vielfältige Eindrücke aus dem Osten – von Versorgungsengpässen bis hin zu den Errungenschaften der letzten Jahrzehnte.</p>
<p><a href="https://www.mdr.de/sachsenradio/podcast/exquisit/exquisit-100.html" target="_blank" rel="noopener">mdr.de/sachsenradio</a></p>
<hr>
<h2><span class="title-bg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6217" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2025/06/Ostdeutsche-Sportlegenden_Podcast_Covver.jpg" alt width="500" height="500"></span></h2>
<h2><span class="title-bg">Ostdeutsche Sport-Legenden</span></h2>
<p>Im Interview mit Stefan Behla sprechen wichtige Sportler aus dem Osten über Erfolge, Rekorde und Medaillen – aber auch über Rückschläge und damalige Tabuthemen. Zu den Gästen zählen Torjäger-Legende Ulf Kirsten, Boxweltmeister Henry Maske und Eiskunstläuferin Christine Stüber-Errath. Sie erzählen spannende Geschichten aus ihrer Karriere vor und nach der Wende.</p>
<p><a href="https://rsa-ostdeutschesportlegenden.podigee.io/" target="_blank" rel="noopener">podigee.io</a></p>
<hr>
<h2><span class="title-bg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6221" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2025/06/Grenzerfahrung_Cover_FINAL_w1400_mitRand.jpg" alt width="500" height="500"></span></h2>
<h2><span class="title-bg">Grenzerfahrung</span></h2>
<p>Der sechsteilige Podcast „Grenzerfahrung“ der Stiftung Berliner Mauer führt in den August 1961, das Jahr des Mauerbaus in Berlin. Er erzählt vom 13. August, den Hintergründen des Mauerbaus und bietet persönliche Berichte von Zeitzeugen: Flucht- und Ausreisegeschichten sowie Einblicke ins Leben im geteilten Berlin. Der Podcast besucht Orte, an denen die Mauer noch heute sichtbar ist, und zeigt, wie die Stadt und ihr Umgang mit der Mauer seit 1989 geprägt wurden.</p>
<p><a href="https://www.stiftung-berliner-mauer.de/de/stiftung/podcast-grenzerfahrung" target="_blank" rel="noopener">stiftung-berliner-mauer.de</a></p>
<hr>
<h2><span class="title-bg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6228" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2025/06/Im-Osten-nichts-neues_Podcast_Cover.webp" alt width="500" height="500"></span></h2>
<h2><span class="title-bg">Im Osten nichts Neues</span></h2>
<p>Ist Ostdeutschland immer noch zweitklassig – oder sind das nur Vorurteile? Ein DJ und ein Jungpolitiker räumen mit Klischees auf, teilen persönliche Erfahrungen und führen unterhaltsame Gespräche. Dabei geht es um Weltgeschehen, Ost-West-Konflikte und lockeren Trashtalk. Sebastian Mewes alias DJ Peppermind berichtet von den neuesten Club-Vorfällen, während Anton Krauß sich in der Ost-High-Society verliert.</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/1ZAnZbQSPBZRZIuDboKi6N" target="_blank" rel="noopener">spotify.com</a></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>10 Ostcasts: Podcasts über Ostdeutschland</title>
		<link>https://ostdeutschland.info/10-ostcasts-podcasts-ueber-ostdeutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2025 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kessel Buntes]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ostdeutschland.info/?p=5157</guid>

					<description><![CDATA[<p>Von Politik über Finanzen und Wirtschaft bis Popkultur und Sport: Diese zehn Podcasts rücken bewusst die Ostperspektive in den Fokus – empathisch, klug und augenöffnend. Wir empfehlen sie wärmstens.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5791" class="wp-image-5791" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2025/05/Podcasts_Abbildung-Soundtrap-Unsplash.jpg" alt="Podcasts aus und über Ostdeutschland: Diese zehn Podcasts rücken bewusst die Ost-Perspektive in den Fokus. Abbildung: Soundtrap, Unsplash" width="600" height="400">Podcasts aus und über Ostdeutschland: interessante Gespräche über Vergangheit, Gegenwart und Zukunft. Abbildung: Soundtrap, Unsplash</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2273" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/Kachel-Podcast-Toni-Willkommen.jpg" alt width="500" height="500"><br />
Einheit gut, alles gut. Über [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ostdeutschland.info/10-ostcasts-podcasts-ueber-ostdeutschland/">10 Ostcasts: Podcasts über Ostdeutschland</a> erschien zuerst auf <a href="https://ostdeutschland.info">ostdeutschland.info</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Von Politik über Finanzen und Wirtschaft bis Popkultur und Sport: Diese zehn Podcasts rücken bewusst die Ostperspektive in den Fokus – empathisch, klug und augenöffnend. Wir empfehlen sie wärmstens.</p>
<p><span id="more-5157"></span></p>
<div id="attachment_5791" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5791" class="wp-image-5791" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2025/05/Podcasts_Abbildung-Soundtrap-Unsplash.jpg" alt="Podcasts aus und über Ostdeutschland: Diese zehn Podcasts rücken bewusst die Ost-Perspektive in den Fokus. Abbildung: Soundtrap, Unsplash" width="600" height="400"><p id="caption-attachment-5791" class="wp-caption-text">Podcasts aus und über Ostdeutschland: interessante Gespräche über Vergangheit, Gegenwart und Zukunft. Abbildung: Soundtrap, Unsplash</p></div>
<hr>
<h2><span class="title-bg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-2273" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/Kachel-Podcast-Toni-Willkommen.jpg" alt width="500" height="500"></span></h2>
<h2><span class="title-bg">Einheit gut, alles gut. Über Menschen aus dem Osten.</span></h2>
<p>Toni Willkommen, Jahrgang 1989 und Chief Growth &amp; Brand Officer bei Brand eins, spricht in seinem Podcast mit Menschen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft über ihre – meist ostdeutsche – Vergangenheit. Er geht der Frage nach, ob und wie ihre Herkunft ihr Denken und Handeln geprägt hat, wie es aktuell um Ostdeutschland steht und welche Chancen und Herausforderungen bestehen.</p>
<p><a href="https://www.einheitgutallesgut.de/podcast" target="_blank" rel="noopener">einheitgutallesgut.de</a></p>
<hr>
<h2><span class="title-bg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5531" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2025/05/Nine-Christine-Mueller_Ostwaerts_Podcast_Cover.jpg" alt width="500" height="500"></span></h2>
<h2><span class="title-bg">Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten</span></h2>
<p>Was bedeutet es, ostdeutsch zu sein, und spielt das heute noch eine Rolle? Nine-Christine Müller, Germanistin, Kurzfilmmacherin und Wendekind, hat in Jena, Dresden, Istanbul und Berlin gelebt. Mit ihrem Podcast möchte sie Menschen mit Ostbiografie eine Stimme geben und neue Narrative über den Osten teilen. Eine kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit Ostdeutschland – mit dem Ziel, die historische und kulturelle Identität besser zu verstehen und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.</p>
<p><a href="https://www.ostwaerts-podcast.com/" target="_blank" rel="noopener">ostwaerts-podcast.com</a></p>
<hr>
<h2><span class="title-bg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5528" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2025/05/Bjoern-Menzel_Pierre-Gehmlich_Podcast_Cover_Wir-sind-das-Volk.jpg" alt width="500" height="500"></span></h2>
<h2><span class="title-bg">Wir sind das Volk. Der Podcast über die Friedliche Revolution von ’89</span></h2>
<p>In ihrem Podcast über die friedliche Revolution von 1989 sprechen die Journalisten Björn Menzel und Pierre Gehmlich mit Menschen, die damals aktiv dabei waren – mit dem Mut, ein ganzes Land, ein ganzes System zu verändern. Wie kam es dazu, dass es die DDR nicht mehr gibt, dafür aber Freiheit und Demokratie? Wer waren die Menschen, die genau dafür gekämpft haben, und was hat sie angetrieben? Antworten auf diese Fragen geben persönliche Gespräche und bewegende Geschichten.</p>
<p><a href="https://wir-sind-das-volk.podigee.io/" target="_blank" rel="noopener">wir-sind-das-volk.podigee.io</a></p>
<hr>
<div id="attachment_5533" style="width: 510px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5533" class="wp-image-5533" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2025/05/Kiessling_nach-meiner-kenntnis-ist-das-sofort_Podcast_Cover_Abbildung-Clemens-Kiessling.jpg" alt width="500" height="500"><p id="caption-attachment-5533" class="wp-caption-text">Abbildung:&nbsp;Paul Glaser</p></div>
<h2><span class="title-bg">Nach meiner Kenntnis ist das sofort!</span></h2>
<p>Die Politikwissenschaftler Clemens Kießling und Julian Nejkow, aufgewachsen in Sachsen und Thüringen, sprechen in ihrem Podcast mit prägenden Persönlichkeiten über das Politikgeschehen in Ostdeutschland. Zu ihren Gästen zählen unter anderem Wolfgang Schäuble, Gregor Gysi, Michael Kretschmer, Sahra Wagenknecht und Katrin Göring-Eckardt. Sie teilen Anekdoten, Erlebnisse und politischen Analysen, persönliche Perspektiven und Einblicke.</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/6ktnMiUYUpudzm6gTcjpCq" target="_blank" rel="noopener">spotify.com</a></p>
<hr>
<h2><span class="title-bg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5535" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2025/05/Kubiak_Oezvatan_B.O.M._Podcast_Titelbild.jpg" alt width="500" height="399"></span></h2>
<h2><span class="title-bg">B.O.M. – Berlin.Ost.Migrantisch</span></h2>
<p><a href="https://ostdeutschland.info/dr-daniel-kubiak-ich-und-der-osten-die-pluralitaet-eines-viel-besprochenen-gegenstandes/" target="_blank" rel="noopener">Dr. Daniel Kubiak</a>, Sozialwissenschaftler und politischer Bildner am Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) der Humboldt-Universität zu Berlin, und Dr. Özgür Özvatan, politischer Soziologe mit Schwerpunkt Gesellschaftsforschung und Abteilungsleiter am BIM, teilen in ihrem Podcast ostdeutsche und migrantische Geschichten aus Berlin – auch die eigenen. Kubiak ist in Berlin-Friedrichshain aufgewachsen, Özvatan in Charlottenburg.</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/2NoabdA6qZUzcoXivC5MAk" target="_blank" rel="noopener">spotify.com</a></p>
<hr>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5027" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2025/04/CallingEast_Final_Cover.png" alt="Calling East_Podcast_Cover" width="500" height="500"></p>
<h2><span class="title-bg">Calling East. Frauen + Karrieren in Ostdeutschland</span></h2>
<p>Im Gespräch mit der <a href="https://ostdeutschland.info/calling-east-interview-mit-podcasterin-berit-grosswendt/" target="_blank" rel="noopener">Unternehmerin Berit Großwendt</a> berichten Unternehmerinnen, Gründerinnen und Geschäftsführerinnen aus Ostdeutschland von ihren persönlichen Erfolgsgeschichten. Zu Wort kommen Role Models aus Wirtschaft, Forschung, Medien und der Kreativbranche – Vorbilder, die Mut machen. Im Mittelpunkt stehen Themen wie weibliche Führung, Transformationskompetenz, Unterstützung durch Netzwerke, mediale Sichtbarkeit und Erfahrungen aus Ostdeutschland.</p>
<p><a href="https://calling-east.podigee.io/" target="_blank" rel="noopener">calling-east.podigee.io</a></p>
<hr>
<h2><span class="title-bg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5516" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2025/05/Logo-Hollitzer-trifft.jpg" alt="Podcast_Cover_Jan Hollitzer" width="500" height="409"></span></h2>
<h2><span class="title-bg">Hollitzer trifft</span></h2>
<p>In seinem Podcast spricht Jan Hollitzer, Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen Zeitung, mit erfolgreichen Persönlichkeiten – vornehmlichkeit aus dem Osten oder mit Bezug zu ihm – über ihren Weg zum Erfolg. Wie sind sie dorthin gelangt? Welche Strategien verfolgen sie? Und wie gehen sie mit Rückschlägen um? Mit vielen persönlichen Einblicken lädt Jan Hollitzer dazu ein, aus den Erfahrungen und Lebensgeschichten spannender Menschen zu lernen.</p>
<p><a href="https://www.thueringer-allgemeine.de/podcast/hollitzer-trifft/" target="_blank" rel="noopener">thueringer-allgemeine.de</a></p>
<hr>
<h2><span class="title-bg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5537" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2025/05/Wahlkreis-Ost_Maier_Pieper_Podcast_Cover.jpg" alt width="500" height="500"></span></h2>
<h2><span class="title-bg">Wahlkreis Ost – Der Politik-Podcast aus Leipzig</span></h2>
<p>Anja Maier und Malte Pieper kennen den Politikbetrieb in Berlin genau. Maier stammt aus Ostdeutschland und berichtet als Parlamentskorrespondentin für überregionale und westdeutsche Medien. Pieper ist im Westen aufgewachsen, arbeitet beim MDR und ist als Reporter im und für den Osten unterwegs. Mit diesem Blick aus dem Osten analysieren sie in ihrem Podcast die Bundespolitik: Wer handelt mit wem und warum? Was bedeuten bestimmte politische Manöver? Und welchen Einfluss hat der Osten auf aktuelle Entwicklungen?</p>
<p><a href="https://www.mdr.de/nachrichten/podcast/wahlkreis-ost/index.html" target="_blank" rel="noopener">mdr.de</a></p>
<hr>
<h2><span class="title-bg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5608" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2025/05/OKF_Blaudszun_Springfeld_Podcast_Cover.png" alt width="500" height="500"></span></h2>
<h2><span class="title-bg">OKF – Ortskontrollfahrt</span></h2>
<p>Wie ist es wirklich, heute im Osten aufzuwachsen? Lilly Blaudszun, Associate bei der Unternehmensberatung 365 Sherpas in Berlin, und Jakob Springfeld, Autor und Klimaaktivist aus Zwickau, sprechen in ihrem Podcast mit bekannten Stimmen der Generationen Y und Z über deren Heimatorte im Osten. Sie teilen persönliche Geschichten und reflektieren darüber, was es bedeutet, ostdeutsch zu sein. Jenseits von Klischees und mit Fokus auf Identität, Gemeinschaft sowie die Vielfalt ostdeutscher Lebensrealitäten.</p>
<p><a href="https://www.fritz.de/programm/podcasts/okf-ortskontrollfahrt.html" target="_blank" rel="noopener">fritz.de</a></p>
<hr>
<h2><span class="title-bg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-5610" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2025/05/Gysi-gegen-Guttenberg_Gysi_Guttenberg_Podcast_Cover.jpg" alt width="500" height="500"></span></h2>
<h2><span class="title-bg">Gysi gegen Guttenberg – Der Deutschland-Podcast</span></h2>
<p>Der Podcast lässt die Gegensätze von <a href="https://ostdeutschland.info/buchvorstellungen-gysi-im-dialog-mit-guttenberg-und-mit-peter-michael-diestel/" target="_blank" rel="noopener">Gregor Gysi und Karl-Theodor zu Guttenberg</a> aufeinandertreffen. Gregor Gysi ist Rechtsanwalt, Mitglied der Linken und war lange Zeit Fraktionsvorsitzender im Bundestag. Karl-Theodor zu Guttenberg, ebenfalls Rechtsanwalt, war CSU-Politiker und Bundesminister. Die beiden sprechen über private, gesellschaftliche und politische Themen, die sie und Deutschland aktuell bewegen. Dabei sind sie nicht selten unterschiedlicher Meinung.</p>
<p><a href="https://open.spotify.com/show/5gVdL6NPGGnefxUCdBNhR6" target="_blank" rel="noopener">spotify.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es gibt noch viele weitere Podcasts zum Thema Ostdeutschland. Bald stellen wir die nächsten vor.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ostdeutschland.info/10-ostcasts-podcasts-ueber-ostdeutschland/">10 Ostcasts: Podcasts über Ostdeutschland</a> erschien zuerst auf <a href="https://ostdeutschland.info">ostdeutschland.info</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nine-Christine Müller: Ost-Identitäten entdecken. Ein Podcast über die Vielfalt ostdeutscher Geschichten</title>
		<link>https://ostdeutschland.info/nine-christine-mueller-ost-identitaeten-entdecken-ein-podcast-ueber-die-vielfalt-ostdeutscher-geschichten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Nehring]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 May 2025 05:30:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kessel Buntes]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Sammelband]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ostdeutschland.info/?p=1975</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nine-Christine Müller, Kommunikationsexpertin und Podcast-Host von „Ostwärts“, ist eine wichtige Impulsgeberin für Ostdeutschland. Sie setzt sich ein für Vergewisserung, Verständigung und Versöhnung. Mit diesem Beitrag ist sie auch in dem Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland ...“ vertreten.</p>
<p><a href="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/mueller_ost-info.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1976" class="wp-image-1976 size-full" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/mueller_ost-info.jpg" alt="Nine-Christine Müller, Strategie &#38; Training für Kommunikation, Podcast-Host „Ostwärts“. Abbildung: Jana-Nita Raker" width="705" height="1000"></a>Nine-Christine Müller, Kommunikationsexpertin und Podcast-Host von „Ostwärts“. Abbildung: Jana-Nita Raker<br />
Melodie erklingt. Stimme aus dem Off: „Hallo und herzlich willkommen bei Ostwärts: Gespräche über [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ostdeutschland.info/nine-christine-mueller-ost-identitaeten-entdecken-ein-podcast-ueber-die-vielfalt-ostdeutscher-geschichten/">Nine-Christine Müller: Ost-Identitäten entdecken. Ein Podcast über die Vielfalt ostdeutscher Geschichten</a> erschien zuerst auf <a href="https://ostdeutschland.info">ostdeutschland.info</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nine-Christine Müller, Kommunikationsexpertin und Podcast-Host von „Ostwärts“, ist eine wichtige Impulsgeberin für Ostdeutschland. Sie setzt sich ein für Vergewisserung, Verständigung und Versöhnung. Mit diesem Beitrag ist sie auch in dem Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland ...“ vertreten.</p>
<p><span id="more-1975"></span></p>
<div id="attachment_1976" style="width: 715px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/mueller_ost-info.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1976" class="wp-image-1976 size-full" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/mueller_ost-info.jpg" alt="Nine-Christine Müller, Strategie &amp; Training für Kommunikation, Podcast-Host „Ostwärts“. Abbildung: Jana-Nita Raker" width="705" height="1000"></a><p id="caption-attachment-1976" class="wp-caption-text">Nine-Christine Müller, Kommunikationsexpertin und Podcast-Host von „Ostwärts“. Abbildung: Jana-Nita Raker</p></div>
<p>Melodie erklingt. Stimme aus dem Off: „Hallo und herzlich willkommen bei Ostwärts: Gespräche über ostdeutsche Identitäten. Ich spreche hier im Podcast mit Leuten, die sich Gedanken über ihre Herkunft machen, mit Menschen, die sich engagieren und die keinen großen Namen tragen. Ich bin Nine, Thüringerin, Wendekind und immer noch Ossi? Genau DAS finde ich mit euch heraus!“</p>
<p>Was hören wir eigentlich über Ostdeutschland? Wo kommen Ostdeutsche zu Wort? Und was bedeutet es heute noch, ostdeutsch zu sein? Genau diese Fragen stelle ich meinen Gästen bei Ostwärts. Ich lasse Menschen mit Ostbiografie zu Wort kommen, Persönlichkeiten mit verschiedenen Geschichten und Perspektiven.</p>
<p>Während Diversität, Inklusion und Teilhabe omnipräsent diskutiert werden, wird Ostdeutschsein nur selten als Diversitätsmerkmal wahrgenommen. Dabei ist die strukturelle Ungleichheit zwischen Ost und West nach wie vor präsent und auch die traurigen Antworten auf die Fragen: Wo sind die strukturschwachen Regionen? Wo werden die niedrigsten Löhne gezahlt?</p>
<p>Immer mehr Initiativen thematisieren das: ob Legatum, das N5 Symposium oder die 3te Generation Ost. Sie schaffen Aufmerksamkeit, setzen neue Impulse und bieten Vernetzung. Aber mal Hand aufs Herz: Wer kennt diese Netzwerke außerhalb der Bubble? Obwohl 20 Prozent der deutschen Bevölkerung Ostdeutsche sind, bleibt das Thema in der Öffentlichkeit immer noch weitestgehend unterrepräsentiert.</p>
<p>Die meisten Menschen verbinden mit Ostdeutschland Dunkeldeutschland, AfD und Plattenbau. Also stark verkürzte Darstellungen, die einem angemessen differenzierten Bild keinen Raum geben. Da hört es oft auch schon auf, bevor es mit positiven Aspekten losgehen könnte.</p>
<p>Und vielleicht kann man das den Leuten auch nicht verübeln, weil sie ein sehr einseitiges Bild von Ostdeutschland hören und sehen. In den Öffentlich-Rechtlichen dominieren bei der Berichterstattung über den Osten des Landes Themen wie die gefährdete Sicherheitslage, Unfälle und Katastrophen. Das zeigt die Medien-Langzeit-Inhaltsanalyse aus dem Rundfunkrat-Brief, in der die Jahre 2012 bis 2023 ausgewertet wurden. Ostdeutschland bleibt bei ARD, ZDF und DLF auch 30 Jahre nach der Revolution von 1989 eine Region, vor der gewarnt wird. Dabei ist Vielfalt in der Auswahl und Bewertung von Themen ein Qualitätsmerkmal des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und sollte es auch im professionellen Journalismus sein.</p>
<p>Ich frage mich dabei zunehmend beunruhigt: Wie lange können wir es uns leisten, ein geteiltes Land zu sein? Wie sehr kann diese Ungleichheit die Probleme verschärfen? Was sind die Folgen? Sehen wir sie nicht schon? Repräsentation beginnt mit der Möglichkeit, individuelle Positionen und Lebensumstände wahrnehmen zu können. Dazu muss die eigene Stimme hörbar sein.</p>
<hr>
<blockquote><p><strong>Meine Vision ist, dass mit der Herkunftsregion keine Stigmatisierung mehr verbunden ist.”</strong></p></blockquote>
<hr>
<h2><span class="title-bg">Was macht mich zur Ostdeutschen?</span></h2>
<p>Ich wurde im Revolutionsjahr 1989 in der DDR geboren. Macht mich das zur Ostdeutschen? Ich kam im Frühjahr 1989 in Jena auf die Welt und bin in Ostthüringen, in der kleinen Kreisstadt Eisenberg, aufgewachsen – früher bekannt für die kobaltblaue Strohmuster-Keramik von Jäger. Bedeutet mein dortiges Aufwachsen automatisch, dass ich ostdeutsch bin?</p>
<p>Meine Sozialisation verlief nicht in typisch ostdeutschen Bahnen, denn meine Eltern wollten mich bewusst von der Sozialisation abgrenzen, unter der sie jahrzehntelang gelitten hatten. Kein Kindergarten, stattdessen blieb ich mit meinen drei Schwestern zu Hause. Keine Jugendweihe, was mich traurig stimmte, weil alle Kinder meiner Klasse diesen wichtigen Teil des Erwachsenwerdens miteinander teilten. Ich war stattdessen katholisch, Ministrantin und sonntags regelmäßig in der Kirche. Meine Familie gehörte zu den Wendegewinnern und meine Mutter weinte beim Fall der Mauer – vor Freude.</p>
<p>20 Jahre später, nach meinem Abitur, jobbte ich an einer Tankstelle in der Kleinstadt und kam dabei mit vielen Menschen ins Gespräch, die eine ganz andere Sicht auf die DDR hatten – mal nostalgisch, mal schwärmerisch, oft aber positiv. Ich erinnere mich noch gut daran, wie irritiert ich war. Wie kann das sein? Es war doch eine so unfreie eingeschlossene Gesellschaft. Und die Meinungen standen in krassem Gegensatz zu dem DDR-kritischen Umfeld, in dem ich aufgewachsen bin. Durch diese Gespräche begann ich, mir Fragen zu stellen: Bin ich ostdeutsch? Warum wehre ich mich so vehement gegen dieses Label?</p>
<p>Auf Reisen, im Studium und später während meiner Arbeit in Agenturen wurde ich oft mit Vorurteilen konfrontiert. Mir wurde gesagt, dass ich gar nicht ostdeutsch aussehe oder spreche. Wie sollte ich aussehen als Ostdeutsche? Suchte man vergebens einen sächsischen Dialekt bei mir?</p>
<p>Ich fühlte mich nie explizit diskriminiert. Vielleicht auch, weil ich nicht ostdeutsch „gelesen“ wurde. Kürzlich sagte mir eine Bekannte, dass sie in Zusammenarbeit mit einem Konzern in Süddeutschland die Beschreibung „wie ein Ossi“ hörte. Gemeint war „sich dumm anstellen“ und „inkompetent sein“. Wohlgemerkt im Jahr 2024 – das ist schon krass.</p>
<p>Ich bin als Person aus dem Osten des Landes strukturell benachteiligt. Weniger Netzwerke, weniger Geld, weniger Selbstbewusstsein. All das sind Gründe, weshalb ich beschloss, Ostwärts zu starten. Dieser Podcast sollte nicht nur Antworten auf meine eigenen Fragen liefern, sondern auch das Narrativ über ostdeutsche Identitäten erweitern.</p>
<h2><span class="title-bg">Einladung zum Zuhören</span></h2>
<p>Ich möchte ein differenziertes Bild des Ostens zeigen und Menschen aus dieser Region eine Stimme geben. Ich spreche mit ganz unterschiedlichen Personen, die sich engagieren, sich Gedanken über ihre Herkunft machen, die gegangen, die geblieben oder zurückgekehrt sind. Ich spreche mit Menschen aus verschiedenen Regionen und Berufen, die sehr Unterschiedliches erlebt haben.</p>
<p>Ostwärts thematisiert neben lokalen Herausforderungen auch positive Aspekte und vielversprechende Impulse: Welche inspirierenden Initiativen gibt es? Welche zivilgesellschaftlichen Projekte existieren? Wer engagiert sich und wie? Wer sind die erfolgreichen Menschen mit Ostbiografie? Denn natürlich gibt es sie. Wenn man zuhört und hinschaut.</p>
<p>Der Gesprächspodcast fördert Empathie und Verständnis – sowohl im Osten als auch im Westen. Denn es gibt auch Hörende, die bisher noch keinen Bezug zum Thema hatten und sich nun darauf einlassen wollen, von den individuellen Geschichten zu erfahren. Da ist zum Beispiel der 28-Jährige aus Köln, der mir aufgeregt berichtet, dass es bei ihm förmlich „klick“ gemacht hat und ihm die Geschichten geholfen haben, die ostdeutsche Perspektive und damit viele Freunde zu verstehen.</p>
<p>Ostwärts gibt Einblicke in die unterschiedlichen und oft vielschichtigen Antworten auf die Frage, was es bedeutet, ostdeutsch zu sein. So gibt der Podcast den Menschen Raum, die sich nach 1990 neu erfinden mussten, weil sie dazu gezwungen waren, und die, wie viele Ostdeutsche, einschneidende Lebensbrüche erlebt haben.</p>
<p>Da ist die Gärtnerin, die mit einem Neugeborenen 1990 ein Studium begann, weil sie vorher nicht studieren durfte. Der erfolgreiche Manager, der nun in Boston lebt und das Mentoring-Netzwerk Legatum gründete, das ihm selbst als Studierender fehlte. Das Arbeiterkind der GenZ, das sich im wiedervereinten Deutschland nach 1990 geboren dennoch klar als ostdeutsch definiert. Der Techno-DJ aus Gera, der als Kulturlotse Künstler einlädt, um den Menschen vor Ort kulturelle Angebote zu bieten. Die Wirtschaftsbotschafterin aus Rostock, die im Regierungsflieger mit Robert Habeck und anderen Wirtschaftsdelegierten über Entrepreneurship und einen positiven Blick auf Ostdeutschland debattiert. Die Theaterperformerin, die das Aufwachsen im traumatisierten Ökosystem und den „Abfuck der Wendejahre“ kreativ verarbeitet in Projekten wie TreuhandTechno.</p>
<div id="attachment_1978" style="width: 493px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/Ostw-175x200mm.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1978" class="wp-image-1978" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/Ostw-175x200mm.jpg" alt="Ostwärts, der Podcast mit Nine-Christine Müller, lässt Menschen mit Ostbiografie zu Wort kommen, Persönlichkeiten mit verschiedenen Geschichten und Perspektiven. Abbildung: Nine-Christine Müller" width="483" height="550"></a><p id="caption-attachment-1978" class="wp-caption-text">Ostwärts, der Podcast mit Nine-Christine Müller, lässt Menschen mit Ostbiografie zu Wort kommen, Persönlichkeiten mit verschiedenen Geschichten und Perspektiven. Abbildung: Nine-Christine Müller</p></div>
<h2><span class="title-bg">Die Gegenwart verstehen</span></h2>
<p>Die Homogenisierung des Ostens nervt. Die verkürzte Darstellung der fünf neuen Bundesländer als graue, uniforme Zone lässt so viele Geschichten im Verborgenen. Für mich sind die Gespräche ein Beitrag, um die Vergangenheit und Gegenwart besser zu verstehen. Sie liefern persönliche Perspektiven auf historische Ereignisse – aus einem anderen Land, aus einem anderen Gesellschaftssystem.</p>
<p>Natürlich war die kulturelle Prägung anders – wie auch das Grundverständnis von Gesellschaft. Gerade für meine Generation, die zwar noch die rosa durchscheinende DDR-Geburtsurkunde hat, aber nicht in dem System groß wurde, ist die kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit der eigenen Herkunft sehr erhellend.</p>
<p>Ostwärts ist mein Beitrag, die Vielfalt und Einzigartigkeit der ostdeutschen Identitäten sichtbar zu machen. Es ist nicht nur ein Podcast, sondern eine Plattform für diejenigen, die ihre Geschichten teilen und ihre Stimme hörbar machen möchten, um das Bild von Ostdeutschland zu nuancieren und das Verständnis zwischen den Regionen und Menschen zu fördern.</p>
<p>Seitdem ich mit all den inspirierenden, mutigen und engagierten Personen rede und ihnen zuhöre, hat sich vieles an meiner Wahrnehmung des Ostdeutschseins verändert.</p>
<p>Es geht mir nicht nur darum, das Narrativ zu erweitern oder eine positivere Wahrnehmung zu schaffen. Meine Vision ist, dass keine Stigmatisierung mit der Herkunftsregion verbunden ist und dass alle Menschen, egal ob sie aus dem Norden, Süden, Osten oder Westen kommen, die gleichen Chancen haben und sich mit ihrem Geburtsort so verbunden fühlen können, wie sie es möchten.</p>
<p>Die Frage, ob ich mich denn als ostdeutsch verstehe, kann ich nun folgendermaßen beantworten: Ja, es ist ein Teil meiner Identität, wie auch Thüringerin zu sein, Deutsche, Europäerin, Weltbürgerin.</p>
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<p><strong>Literaturnachweis</strong></p>
<p>Zum Thema Rundfunkrat-Brief der Arbeitsgemeinschaft „Informationsqualität in Deutschland“: https://informationsqualitaet.com/blog/rundfunkrat-brief-1/, abgerufen am 25.02.2024.</p>
<hr>
<p><a href="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/Ost_Button_Impulsgeberin_4c.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-1685" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/Ost_Button_Impulsgeberin_4c.jpg" alt="Label Impulsgeberin Ost" width="200" height="200"></a></p>
<h2><span class="title-bg">Nine-Christine Müller</span></h2>
<p><strong>GEBOREN:</strong> 1989/Jena<br>
<strong>WOHNORT (aktuell):</strong> Berlin<br>
<strong>MEIN BUCHTIPP:</strong> <a href="https://amzn.to/3X7BuRq" target="_blank" rel="noopener">Katja Hoyer: „Diesseits der Mauer: Eine neue Geschichte der DDR 1949-1990“, 2023</a><br>
<strong>MEIN SERIENTIPP:</strong> „Kleo“, 2022<br>
<strong>MEIN URLAUBSTIPP:</strong> Wanderung durch das Eisenberger Mühltal</p>
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<tbody>
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<td><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/07/Cover-Denke-ich-an-Ostdeutschland.jpg" width="342" height="483">BUCHTIPP:</strong>
<h2><span class="title-bg">„Denke ich an Ostdeutschland ...“</span></h2>
<p>In der Beziehung von Ost- und Westdeutschland ist auch 35 Jahre nach dem Mauerfall noch ein Knoten. Dieser Sammelband will einen Beitrag dazu leisten, ihn zu lösen. Die 60 Autorinnen und Autoren geben in ihren Beiträgen wichtige Impulse für eine gemeinsame Zukunft. Sie zeigen Chancen auf und skizzieren Perspektiven, scheuen sich aber auch nicht, Herausforderungen zu benennen. Die „Impulsgeberinnen und Impulsgeber für Ostdeutschland“ erzählen Geschichten und schildern Sachverhalte, die aufklären, Mut machen sowie ein positives, konstruktiv nach vorn schauendes Narrativ für Ostdeutschland bilden.</p>
<p><span style="color: #000000;">„Denke ich an Ostdeutschland ... Impulse für eine gemeinsame Zukunft“, Frank und Robert Nehring (Hgg.), PRIMA VIER Nehring Verlag, Berlin 2024, 224 S., DIN A4.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Als Hardcover und E-Book <a style="color: #000000;" href="https://ostdeutschland.info/denke-ich-an-ostdeutschland/" rel="noopener">hier</a> erhältlich.</span></p></td>
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<p>Der Beitrag <a href="https://ostdeutschland.info/nine-christine-mueller-ost-identitaeten-entdecken-ein-podcast-ueber-die-vielfalt-ostdeutscher-geschichten/">Nine-Christine Müller: Ost-Identitäten entdecken. Ein Podcast über die Vielfalt ostdeutscher Geschichten</a> erschien zuerst auf <a href="https://ostdeutschland.info">ostdeutschland.info</a>.</p>
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		<title>„Calling East“: Interview mit Podcasterin Berit Großwendt</title>
		<link>https://ostdeutschland.info/calling-east-interview-mit-podcasterin-berit-grosswendt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2025 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kessel Buntes]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ostdeutschland.info/?p=4688</guid>

					<description><![CDATA[<p>Weibliche Führung von Erfurt bis Schwerin: Im Gespräch mit Berit Großwendt teilen Unternehmerinnen, Gründerinnen und Entscheiderinnen aus Ostdeutschland ihre persönlichen Erfolgsgeschichten. Im Interview spricht die Podcast-Host von „Calling East“ über ihre eigene Karriere und ihre Herkunft.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5030" class="wp-image-5030" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2025/04/BeritGrosswendt.jpeg" alt="Berit Großwendt, Unternehmerin und Podcast-Host von Calling East. Abbildung: Berit Großwendt" width="400" height="600">Berit Großwendt, Unternehmerin und Podcast-Host von „Calling East“. Abbildung: Heidi Gumpert<br />
Frau Großwendt, erzählen Sie uns bitte etwas über Ihren Hintergrund. Wo sind Sie aufgewachsen und wohin hat [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ostdeutschland.info/calling-east-interview-mit-podcasterin-berit-grosswendt/">„Calling East“: Interview mit Podcasterin Berit Großwendt</a> erschien zuerst auf <a href="https://ostdeutschland.info">ostdeutschland.info</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Weibliche Führung von Erfurt bis Schwerin: Im Gespräch mit Berit Großwendt teilen Unternehmerinnen, Gründerinnen und Entscheiderinnen aus Ostdeutschland ihre persönlichen Erfolgsgeschichten. Im Interview spricht die Podcast-Host von „Calling East“ über ihre eigene Karriere und ihre Herkunft.</p>
<p><span id="more-4688"></span></p>
<div id="attachment_5030" style="width: 410px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5030" class="wp-image-5030" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2025/04/BeritGrosswendt.jpeg" alt="Berit Großwendt, Unternehmerin und Podcast-Host von Calling East. Abbildung: Berit Großwendt" width="400" height="600"><p id="caption-attachment-5030" class="wp-caption-text">Berit Großwendt, Unternehmerin und Podcast-Host von „Calling East“. Abbildung: Heidi Gumpert</p></div>
<h2><span class="title-bg">Frau Großwendt, erzählen Sie uns bitte etwas über Ihren Hintergrund. Wo sind Sie aufgewachsen und wohin hat Sie Ihr Weg geführt?</span></h2>
<p><strong>Berit Großwendt:</strong> Ich bin in Jena aufgewachsen, habe nach der Wende Germanistik und Geschichte studiert und anschließend die Deutsche Journalistenschule in München absolviert. Meine Karriere als Mode- und Lifestyle-Journalistin begann beim Burda Verlag, hier war ich für verschiedene Magazine international unterwegs und habe bekannte Designerbrands porträtiert. Später habe ich mich als Markenberaterin selbstständig gemacht und 2016 die Textagentur Room 26 in Berlin gegründet. Aktuell lebe ich mit meiner Familie wieder in meiner Heimatstadt Jena in Thüringen.</p>
<h2><span class="title-bg">Worum geht es in Ihrem Podcast Calling East?</span></h2>
<p>In Calling East geht es um Frauen und Karrieren in Ostdeutschland. Es kommen erfolgreiche Unternehmerinnen, Start-up-Gründerinnen und Geschäftsführerinnen aus Wirtschaft, Forschung, Medien und der Kreativbranche zu Wort, die als Role Model inspirieren, Vorbild sind und Mut machen.</p>
<h2><span class="title-bg">Was möchten Sie mit dem Podcast bewirken?</span></h2>
<p>Calling East möchte ostdeutschen Businessfrauen eine Stimme geben. Der Podcast bietet Sichtbarkeit und Support als wichtigen Beitrag für Female Empowerment, Chancengleichheit und Vernetzung in einer starken Frauen-Community. Ich möchte Frauen darin ermutigen, Erfolge selbstbewusst zu feiern, sich gegenseitig zu unterstützen und Netzwerke aufzubauen, die ihnen Teilhabe, Führung und Förderung ermöglichen.</p>
<h2><span class="title-bg">Wie ist die Idee zu Calling East entstanden?</span></h2>
<p>Ich gehöre zur Gruppe der sogenannten Rückkehrerinnen mit Erfahrungen in Ost und West im Gepäck. Nach meiner Rückkehr in den Osten habe ich enorme strukturelle Unterschiede festgestellt in Bezug auf Infrastruktur, Teilhabe und Vermögen. Gleichzeitig habe ich gesehen: Erfolg ist im Osten weiblich! Ostfrauen sind besser in den Arbeitsmarkt integriert als ihre Kolleginnen im Westen, sogar ihr Anteil an Führungspositionen ist höher. Das Problem: Ostfrauen sind kaum sichtbar. Weder finden sie in überregionalen Medien statt, noch sind sie auf renommierten Panels und in bundesweiten Entscheiderpositionen vertreten. Das wollte ich ändern und so entstand die Idee zu Calling East.</p>
<h2><span class="title-bg">Was wünschen Sie sich für die Zukunft von Ostdeutschland und insbesondere der ostdeutschen Frauen?</span></h2>
<p>Ich wünsche mir, dass wir unsere Herkunft als Chance begreifen. Wir Ostdeutschen bringen eine Transformationskompetenz mit, die wir als Vorsprung sehen können. Sich auf Veränderungen einzustellen, den Mut haben, Neues zu wagen, und in Krisensituationen durchzuhalten, ist ein enormer Vorteil. Hier zitiere ich den Ostbeauftragten Carsten Schneider, der sagt: „Ostdeutsch sein ist kein Makel, sondern ein Qualitätsmerkmal.“ Um das zu verinnerlichen, brauchen wir einen selbstbewussten Umgang mit der Vergangenheit, gleichzeitig ein Versprechen an die Generationen und neue Visionen für die Zukunft. Nötig sind hier Gestaltungswille und das Schaffen positiver Narrative durch und mit uns allen. Was uns Frauen betrifft: mehr Sichtbarkeit, mehr Selbstmarketing, mehr Eigenlob.</p>
<h2><span class="title-bg">Haben Sie eine Lieblingsepisode?</span></h2>
<p>Alle Frauen in Calling East beeindrucken mich durch ihre Persönlichkeit und Power. Aktuelles Beispiel: Katharina Weißig, die als Medizinstudentin mit Anfang 20 und gerade mal 400 Euro Startkapital ihr Unternehmen Periodically gegründet hat. Das Social-Impact-Start-up bietet kostenfreie Automatenspender für Periodenprodukte und ist mittlerweile Marktführer mit siebenstelligen Umsatzzahlen und europaweitem Absatz, Tendenz steigend. Eine Erfolgsstory made in Magdeburg!</p>
<h2><span class="title-bg">Welche anderen Podcasts hören Sie aktuell gern?</span></h2>
<p>Ich persönlich nutze Podcasts als Informations- und Lern-Tool und sehe darin ein Potenzial, die Gesellschaft mitzugestalten. Zwei Empfehlungen: „Ostwärts. Gespräche über ostdeutsche Identitäten“ von Nine-Christine Müller und „Fast &amp; Curious“ von Verena Pausder und Lea-Sophie Cramer.</p>
<h2><span class="title-bg">Vielen Dank.</span></h2>
<p><em>Die Fragen stellte Aavin Ahmad.</em></p>
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<tbody>
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<td><strong>PODCAST-TIPP: </strong>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-5027" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2025/04/CallingEast_Final_Cover.png" alt="Calling East_Podcast_Cover" width="300" height="300">„Calling East. Frauen + Karrieren in Ostdeutschland“, Berit Großwendt, <a href="https://calling-east.podigee.io/" target="_blank" rel="noopener">calling-east.podigee.io</a>.</p>
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		<title>Deutschland – ein halbes Leben: Interview mit Christian Bollert</title>
		<link>https://ostdeutschland.info/deutschland-ein-halbes-leben-interview-mit-christian-bollert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Nehring]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Nov 2024 06:30:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kessel Buntes]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ostdeutschland.info/?p=3230</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Potsdamer Podcast-Pionier Christian Bollert hat anlässlich des diesjährigen Mauerfalljubiläums eine sechsteilige Podcastreihe veröffentlicht, in der er mit drei am 9. November 1989 Geborenen spricht. Wir wollten von ihm wissen, welche Erkenntnisse er dabei gewonnen hat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3231" class="wp-image-3231" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/11/Buchmesse_Ina_Lebedjew_farbe_hell.jpg" alt="Christian Bollert gewährt Einblicke in die Entstehung seines Podcasts." width="600" height="390">Christian Bollert, Geschäftsführer des in Leipzig ansässigen Podcast-Radios <a href="http://www.detektor.fm" target="_blank" rel="noopener">detektor.fm</a>. Abbildung: Ina Lebedjew<br />
Herr Bollert, was war Ihr Antrieb für den Podcast „Deutschland – ein halbes Leben”?<br />
Christian Bollert: [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ostdeutschland.info/deutschland-ein-halbes-leben-interview-mit-christian-bollert/">Deutschland – ein halbes Leben: Interview mit Christian Bollert</a> erschien zuerst auf <a href="https://ostdeutschland.info">ostdeutschland.info</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Potsdamer Podcast-Pionier Christian Bollert hat anlässlich des diesjährigen Mauerfalljubiläums eine sechsteilige Podcastreihe veröffentlicht, in der er mit drei am 9. November 1989 Geborenen spricht. Wir wollten von ihm wissen, welche Erkenntnisse er dabei gewonnen hat.</p>
<p><span id="more-3230"></span></p>
<div id="attachment_3231" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-3231" class="wp-image-3231" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/11/Buchmesse_Ina_Lebedjew_farbe_hell.jpg" alt="Christian Bollert gewährt Einblicke in die Entstehung seines Podcasts." width="600" height="390"><p id="caption-attachment-3231" class="wp-caption-text">Christian Bollert, Geschäftsführer des in Leipzig ansässigen Podcast-Radios <a href="http://www.detektor.fm" target="_blank" rel="noopener">detektor.fm</a>. Abbildung: Ina Lebedjew</p></div>
<h2><span class="title-bg">Herr Bollert, was war Ihr Antrieb für den Podcast „Deutschland – ein halbes Leben”?</span></h2>
<p><strong>Christian Bollert:</strong> Auslöser ist im Jahr 2007 der 18. Geburtstag meiner Schwester gewesen, die im Februar 1989 geboren worden ist. Ich habe mich damals gefragt, wie eigentlich die Generation der Mauerfallkinder 18 Jahre später auf Deutschland schaut. Deutschland hatte sich selbst und die Besucherinnen und Besucher der Fußball-Weltmeisterschaft gerade mit einer ausgelassenen und weltoffenen Stimmung überrascht. Ich habe mir die Frage gestellt, ob die Kategorien „Ost“ und „West“ für die Mauerfallkinder überhaupt noch relevant sind.</p>
<h2><span class="title-bg">Wie sind Sie an Ihre drei Gesprächspartner gekommen?</span></h2>
<p>Gemeinsam mit meinem Kollegen Marcus haben wir damals Einwohnermeldeämter und Schulen kontaktiert, aber wir sind auch in sozialen Netzwerken wie Facebook und insbesondere beim damals beliebten StudiVZ bzw. SchülerVZ auf Leute gestoßen, die am 9. November 1989 geboren worden sind.</p>
<h2><span class="title-bg">Welchen Hintergrund haben die drei und wie lassen sich ihre Sichtweisen zusammenfassen?</span></h2>
<p>Julia, Maria und Tom, die drei, die ich über die Jahre am längsten begleitet habe, haben ganz unterschiedliche Hintergründe. Maria beispielsweise kommt aus einer ländlich geprägten Region in der Nähe von Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern und hat ihre Heimat erst einmal für große westdeutsche Städte verlassen. Julia wiederum ist in Bad Soden in der Nähe von Frankfurt/Main geboren und dort auch ihr bisheriges Leben geblieben. Tom ist Ostberliner, der mit seiner Familie später in die Nähe von Leipzig gezogen ist.</p>
<h2><span class="title-bg">Welche Standpunkte waren für Sie überraschend?</span></h2>
<p>Für mich persönlich ist die Langzeitbeobachtung der Mauerfallkinder besonders spannend. Den dreien im Laufe ihres Lebens immer wieder zu begegnen, mit ihnen über ihre Ängste, Wünsche und Hoffnungen zu sprechen, ist etwas ganz Besonderes. Meist habe ich sie alle fünf Jahre wieder getroffen und gerade in den letzten fünf Jahren ist mit Corona, russischem Angriffskrieg oder populistischen Parteien so viel passiert, was die drei beeinflusst, aber auch uns alle als Gesellschaft.</p>
<h2><span class="title-bg">Was ist Ihr persönliches Fazit zu Ihrem Podcast? Was kann aus Ostdeutschland werden?</span></h2>
<p>Ich persönlich sehe die ostdeutschen Bundesländer als Möglichkeitsraum, wenn es gelingt, die immer noch bestehenden Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten weiter zu verringern. Dabei geht es um eine bessere Sichtbarkeit von Menschen mit ostdeutschen Erfahrungen in Führungspositionen oder eine bessere Verteilung von Vermögen. Für mich kann auch eine konsequente Glasfaser-Digitalisierung, wie wir sie beispielsweise in der Altmark rund um Stendal sehen, eine Chance für Regionen sein. Warum soll Brandenburg beispielsweise nicht das Estland von Deutschland werden? Die Idee einer direkteren Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern mit Instrumenten wie den Bürgerräten halte ich ebenfalls für vielversprechend. Denn im vorpolitischen Raum, in den Parteien und in den demokratischen Institutionen engagieren sich immer noch zu wenige Menschen in den ostdeutschen Bundesländern. Hier niedrigschwellige Angebote für Verantwortung zu schaffen erscheint mir als ein sehr guter Ansatz.</p>
<h2><span class="title-bg">Das diesjährige Mauerfalljubiläum liegt hinter uns. Wie war Ihr Eindruck? Etwa in den Medien.</span></h2>
<p>Im Vergleich zum 30. Mauerfalljubiläum habe ich den Eindruck, dass die Debatten und Diskussionen deutlich differenzierter geworden sind. Gerade auch meine Kolleginnen und Kollegen aus dem Journalismus zeichnen ein komplexeres Bild der ostdeutschen Bundesländer und der Geschichte der friedlichen Revolution. Ich persönlich habe die Gedenkfeiern in Leipzig am 9. Oktober und in Berlin zum 9. November als sehr stimmig und mit vielen emotionalen Momenten wahrgenommen. Gerade das Erzählen individueller Geschichten erscheint mir extrem hilfreich. Das gilt für die mediale Debatte, aber vielleicht noch mehr für den Abendbrottisch.</p>
<h2><span class="title-bg">Wäre der 9. November der bessere Termin für einen Feiertag?</span></h2>
<p>Aus meiner Sicht wäre der 9. November mit all seinen historischen Widersprüchen in der deutschen Geschichte durchaus ein geeigneter nationaler Gedenktag. Die Deutschen könnten mit einem zeitgemäßen und differenzierten Erinnern zeigen, dass sie aus der Geschichte gelernt haben und heute eine demokratische und fortschrittliche Gesellschaft sind. Alternativ bieten sich natürlich auch der 8. oder 9. Oktober mit den historischen Demonstrationen in Plauen und Leipzig an, die den Grundstein für die friedliche Revolution und den Mauerfall gelegt haben.</p>
<h2><span class="title-bg">Das Thema Ostdeutschland ist ein ziemlich vermintes Gebiet. Ein Mysterium voller Fettnäpfchen. Wer kritisiert, wird schnell zum Jammerossi gemacht. Wer lobt, zum Ignoranten. Wo liegt die gesunde Mitte in der Diskussion?</span></h2>
<p>Ich sehe eine Chance in meiner Generation und allen folgenden. Denn wir haben keinen historischen Rucksack mehr, stehen nicht unter Verdacht, in die eine oder andere Richtung parteiisch zu sein. Mir persönlich ist es immer wichtig, ein differenziertes Bild zu zeichnen und keine einfachen Antworten zu liefern. Das beweist hoffentlich auch die Auseinandersetzung im Podcast „Deutschland – ein halbes Leben. 35 Jahre Mauerfall“.</p>
<h2><span class="title-bg">Einerseits hört man, der Ossi müsse noch lernen, dass Entscheidungen in der Demokratie langfristige Prozesse sind, an deren Ende ein Kompromiss und kein Konsens steht. Andererseits fordert selbst die Politik gern schnelle, klare, unbürokratische Entscheidungen. Wie blicken Sie auf das Demokratieverständnis der Ostdeutschen?</span></h2>
<p>Das ist ein komplexes Thema. Bei einem Teil der Ostdeutschen habe ich persönlich tatsächlich das Gefühl, dass es oft darum geht, die eigene Position durchzusetzen. Und wenn das nicht wie gewünscht geschieht, kommt schnell der Diktatur-Vorwurf. Ein Symptom dafür sind die selbsternannten Montagsdemonstrationen. Meine Vermutung ist, dass vielen Demonstrierenden nicht klar ist, dass eine Demonstration ein öffentliches Zeichen sein kann, aber die politischen Prozesse am Ende in Parteien und Parlamenten ausgehandelt werden. In Gesprächen mit Teilnehmenden wird jedenfalls immer wieder deutlich, dass daraus Frust entsteht, weil die Demonstrationen keine unmittelbare Wirkung haben. Gleichzeitig beobachte ich in den vergangenen Monaten ein wachsendes Engagement von Leuten in Vereinen, Initiativen und auch Parteien, was in den ostdeutschen Bundesländern lange als verpönt galt. Vielleicht sind die aktuellen Krisen langfristig also auch eine Chance für mehr bürgerschaftliches Engagement.</p>
<h2><span class="title-bg">Sie sind Mitbegründer der Initiative „Wir sind der Osten“. 2024 startete die Plattform das Projekt „Wir sind aktiv“. Was verbirgt sich dahinter?</span></h2>
<p>Mit dem Projekt „<a href="https://wirsindderosten.de/wirsindaktiv/" target="_blank" rel="noopener">Wir sind aktiv</a>“ wollen wir genau die Initiativen und Leute sichtbarer machen, die sich heute für die demokratische Gesellschaft in allen Regionen der ostdeutschen Bundesländer engagieren. Hier sind bereits mehr als 220 Vereine und Initiativen sichtbar. Jeder kann dort schauen, wo es in seiner Region Angebote gibt. Für 2025 arbeitet das Team bereits intensiv an neuen Aktionen und Projekten.</p>
<h2><span class="title-bg">Ihr Podcast-Radio detektor.fm gibt es nun schon seit 15 Jahren. Welche Ihrer Podcasts können Sie vor allem empfehlen?</span></h2>
<p>Für mich persönlich als wirtschaftlich interessierten Menschen ist der „<a href="https://detektor.fm/serien/brand-eins" target="_blank" rel="noopener">brand eins Podcast</a>“ besonders empfehlenswert. Seit 2016 kooperiert das Wirtschaftsmagazin brand eins mit detektor.fm und ich lerne als Moderator bis heute fast jede Woche neue Dinge oder Impulse. Neben „Deutschland – ein halbes Leben“ ist sicher „<a href="https://detektor.fm/serien/teurer-fahren-teurer-wohnen" target="_blank" rel="noopener">Teurer Wohnen</a>“ eine besondere Empfehlung. Denn in diesem mehrfach ausgezeichneten Podcast erkundet das Team um Charlotte Thielmann und Rabea Schloz anhand eines konkreten Bauprojekts in Berlin-Charlottenburg die Absurditäten und Gesetzmäßigkeiten des Wohnungs- und Immobilienmarktes. Außerdem folgt hier Ende November die zweite Staffel, die dann allerdings einen ganz anderen Schwerpunkt haben wird.</p>
<h2><span class="title-bg">Welche Podcasts von anderen hören Sie auch gern?</span></h2>
<p>Ich höre sehr viele Podcasts von anderen. Zuletzt haben mich „Telephobia“ vom Bayerischen Rundfunk, „The Daily“ von der New York Times und „Vishal“ von der BBC auf unterschiedliche Weise besonders beeindruckt. „Telephobia“ hat eine ganz besondere und intime Erzählweise, „The Daily“ war unfassbar nah dran an den Details der US-Wahl und „Vishal“ ist für mich dramaturgisch das Innovativste, was ich seit Jahren gehört habe.</p>
<h2><span class="title-bg">Vielen Dank.</span></h2>
<p><em>Die Fragen stellte Robert Nehring.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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<tbody>
<tr>
<td><strong>PODCAST-TIPP: </strong>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3235 alignleft" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/11/202410_deutschland_ein_halbes_leben_cover.png" alt width="300" height="300"><strong>„Deutschland – ein halbes Leben. 35 Jahre Mauerfall“</strong></p>
<p><span style="font-family: inherit; font-size: inherit;">Zu hören in der <a href="https://1.ard.de/dhl?c=det" target="_blank" rel="noopener">ARD Audiothek</a> und unter anderem bei <a href="https://music.amazon.de/podcasts/d455bef4-7163-47e6-acd7-948f1c31f103/deutschland-%E2%80%93-ein-halbes-leben-35-jahre-mauerfall" target="_blank" rel="noopener">Amazon Music</a>, <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/deutschland-ein-halbes-leben-35-jahre-mauerfall/id1771646704" target="_blank" rel="noopener">Apple Podcasts</a>, Deezer, <a href="https://plus.rtl.de/podcast/deutschland-ein-halbes-leben-35-jahre-mauerfall-0z1l38h7a9gxv" target="_blank" rel="noopener">RTL+</a> und <a href="https://open.spotify.com/show/5NZClhdJjakIE3OlIA0Akc" target="_blank" rel="noopener">Spotify</a>.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: left;">
</p><p>Der Beitrag <a href="https://ostdeutschland.info/deutschland-ein-halbes-leben-interview-mit-christian-bollert/">Deutschland – ein halbes Leben: Interview mit Christian Bollert</a> erschien zuerst auf <a href="https://ostdeutschland.info">ostdeutschland.info</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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