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	<title>Start-ups Archive - ostdeutschland.info</title>
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		<title>Das Magdeburger Start-up Meshwerk: Damit kein Wissen verloren geht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Anzeige]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Start-ups]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wirtschaft hat ein Problem: Den Unternehmen fehlt zum einen das Erfahrungswissen ausscheidender Experten und zum anderen die Zeit für die Einarbeitung neuer Mitarbeitender. Eine Lösung bietet die KI-basierte Plattform des Magdeburger Start-ups Meshwerk.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10082" class="wp-image-10082" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2026/07/MESHwerk-Team_©IMG-Kathrain-Graubaum.jpg" alt="Das Team von Meshwerk. Das Unternehmen hat laut Geschäftsführer Dr. Enrico Pannicke gute Wachstumschancen und ist für den Wirtschaftspreis Sachsen-Anhalt nominiert. Abbildung: Kathrain Graubaum, Meshwerk" width="600" height="400">Das Team von Meshwerk. Laut Geschäftsführer Dr. Enrico Pannicke hat das Unternehmen gute Wachstumschancen. Abbildung: [...]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wirtschaft hat ein Problem: Den Unternehmen fehlt zum einen das Erfahrungswissen ausscheidender Experten und zum anderen die Zeit für die Einarbeitung neuer Mitarbeitender. Eine Lösung bietet die KI-basierte Plattform des Magdeburger Start-ups Meshwerk.</p>
<p><span id="more-10081"></span></p>
<div id="attachment_10082-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10082-2" class="wp-image-10082" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2026/07/MESHwerk-Team_©IMG-Kathrain-Graubaum.jpg" alt="Das Team von Meshwerk. Das Unternehmen hat laut Geschäftsführer Dr. Enrico Pannicke gute Wachstumschancen und ist für den Wirtschaftspreis Sachsen-Anhalt nominiert. Abbildung: Kathrain Graubaum, Meshwerk" width="600" height="400"><p id="caption-attachment-10082-2" class="wp-caption-text">Das Team von Meshwerk. Laut Geschäftsführer Dr. Enrico Pannicke hat das Unternehmen gute Wachstumschancen. Abbildung: Kathrain Graubaum, Meshwerk</p></div>
<p>Zunächst etablierte sich die Sparte Medimesh im Gesundheitswesen. Vor Kurzem habe sich das Start-up um Workmesh für Industrie und Handwerk geöffnet. Während Enrico Pannicke über sein Unternehmen spricht, fällt ihm auf: Die Gründung des Unternehmens erfolgte am 24. März 2022 und exakt vier Jahre später war es für den <a href="https://wirtschaftspreis-sachsen-anhalt.de/" target="_blank" rel="noopener">Wirtschaftspreis Sachsen-Anhalt</a> nominiert. Wie rasant die künstliche Intelligenz in unser Leben einziehen würde, konnte er damals wohl ahnen, aber nicht genau wissen. Mit Mut zum Risiko und einer guten Portion Instinkt entschieden sich der Medizintechniker Dr. Enrico Pannicke und der Radiologe Dr. Bennet Hensen für die Zukunftstechnologie KI als Fundament für ihr neuartiges Geschäftsmodell <a href="https://meshwerk.ai/" target="_blank" rel="noopener">Meshwerk</a>. Symbol des Start-ups ist ein Netzwerk-Icon.</p>
<h2><span class="title-bg">Praxisnahe Innovationen</span></h2>
<p>„Wir sind inzwischen sechs Mitarbeitende im Team und haben bei Stimulate exzellente Rahmenbedingungen zum Wachsen“, sagt Enrico Pannicke. Am medizinischen Forschungscampus Stimulate im Magdeburger Wissenschaftshafen erforschen und entwickeln interdisziplinäre Teams aus den Bereichen Klinik, Industrie und Wissenschaft Technologien für die bildgestützte, minimalinvasive Medizin. Campus-Leiter ist Prof. Dr. Georg Rose. Bei ihm hatte Enrico Pannicke als einer der Ersten den im Jahr 2010 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg gestarteten Masterstudiengang „Medizintechnik“ absolviert. „Medizintechnik ist ein sehr anwendungsorientiertes Forschungsgebiet. Forschung und Entwicklung müssen aber auch sehr praxisnah erfolgen, damit am Ende eine wirkliche Innovation für die Patienten herauskommt“, betont Pannicke. Er führt fort, dass er in diesem Sinne als Leiter der Forschungsgruppe „Interventionelle Magnetresonanztomographie“ am Forschungscampus zielführend arbeiten konnte. In seiner Doktorarbeit befasste er sich mit der Entwicklung von Empfangsspulen für bildgeführte Eingriffe, um den Zugang zum Patienten in einem „geschlossenen Magnetresonanz-System“, also in der MRT-Röhre, zu verbessern.</p>
<p>Weil Enrico Pannicke und sein damaliger Kollege Bennet Hensen ihre berufliche Zukunft als „Unternehmer“ sahen, gründeten sie gemeinsam ein Start-up – beide ihre Fachkenntnisse nutzend zunächst mit dem Gesundheitswesen als Zielmarkt. Die Gründungsidee steckt im Namen der ersten Sparte: „Medimesh – Clinical Insights“. Diese hat die Vernetzung der MedTech-Unternehmen mit Medizinern und das Gewinnen klinischer Einblicke als Kernelemente. „Unsere digitale Plattform bringt Mediziner und Hersteller von Medizintechnik zusammen, damit die Produkte stärker am klinischen Bedarf ausgerichtet sind und damit die Technik so einfach wie möglich anzuwenden ist“, sagt Enrico Pannicke. Er zeigt an seinem Computer, wie die KI-basierte Plattform den sogenannten „Workflow“, also den Ablauf von Arbeitsschritten bzw. -aufgaben, erleichtert.</p>
<div id="attachment_10083-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-10083-2" class="wp-image-10083" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2026/07/MESHwerk_Radiologie_©IMG-Kathrain-Graubaum.jpg" alt="Mit einer KI-basierten App der Meshwerk-Plattform und Bedienungsanleitungen für medizinische Produkte strukturieren. Abbildung: Kathrain Graubaum, Meshwerk" width="600" height="400"><p id="caption-attachment-10083-2" class="wp-caption-text">Mit einer KI-basierten App der Meshwerk-Plattform und Bedienungsanleitungen für medizinische Produkte strukturieren. Abbildung: Kathrain Graubaum, Meshwerk</p></div>
<p>Wer heutzutage den KI-Modus seiner Suchmaschine nutzt, der weiß, wie rasend schnell das funktioniert. So kann sich auch die Meshwerk-Plattform in kürzester Zeit enormes Wissen aneignen und anwenden. Ein Magdeburger Kunde, die Radiologie Pawlow, lässt sich von dieser Plattform eine Videoanleitung erstellen. Jeden Morgen wird in der Praxis der Kontrastmittelinjektor, das ist eine Spritzpumpe für MRT-Kontrastmittel, eingerichtet. Wer das noch nicht gemacht hat, muss eingearbeitet werden. Das kostet Zeit. Meshwerk hat die Lösung: Einmalig gibt eine Fachkraft die Anleitung zur Bedienung dieses Gerätes und lässt sich dabei mit dem Handy filmen. Eine KI-basierte App der Meshwerk-Plattform analysiert das Handy-Video, strukturiert die Anleitung neu und komprimiert sie auf das Wesentliche.</p>
<p>Man könne der KI auch unterschiedliche Vorgaben machen, etwa über das Vorwissen der Zielgruppe oder über einen bestimmten inhaltlichen Fokus. Die KI vertont die Anleitung und übersetzt sie auf Wunsch in verschiedene Sprachen. Am Ende, so Pannicke, schlägt die App eine einfach zu verstehende Videoanleitung vor, die von einer Fachkraft bewertet wird. Gibt diese grünes Licht, wird das Video per QR-Code an Nutzerinnen und Nutzer verschickt. Die können sich dann selbstbestimmt, zeitlich und räumlich unabhängig anhand der Anleitung schlau machen.</p>
<p>„Von unserer anfänglichen Spezialisierung ausgehend, wollen wir nun eine universelle Plattform für alle Branchen entwickeln“, sagt Enrico Pannicke. Das Start-up hat sich gerade um die Sparte Workmesh für Industrie und Handwerk erweitert. So möchte sie Teil der Lösung eines allgegenwärtigen Problems unserer Gegenwart sein: „Resultierend aus dem Personalmangel“, so Pannicke, „hat kaum noch jemand Zeit, jemandem etwas zu erklären. Und wenn Fachkräfte weggehen, nehmen sie oft ihr Wissen mit, ohne es einem Nachfolger zu hinterlassen. In dicken Handbüchern nachlesen will kein Mensch. Aber unsere KI-basierte Plattform kann das. Sie ist wie ein Wissensstaubsauger. Saugt alles auf, was sie zu einem bestimmten Sachverhalt im Internet findet. Zusätzlich kann sie mit sämtlichen vorhandenen Materialien wie Text- und Audiodokumenten oder auch Videos gefüttert werden.“</p>
<h2><span class="title-bg">KI-generierte Schulungen per Video</span></h2>
<p>Geschäftsführer Enrico Pannicke ist auch Vertriebler in Persona; ist also verantwortlich für den erfolgreichen Verkauf des Produktes. In diesem Zusammenhang war er bei der Industrie- und Handelskammer in Halle, um dort Meshwerk vorzustellen. Die Plattform kann auch Schulungen und Weiterbildungsformate erstellen. Die Präsentationsinhalte und deren Vortrag werden von der KI generiert und können in unterschiedlichen Versionen erstellt werden, etwa generationengerecht.</p>
<p>Und wenn jemand eine Frage hat? „Dann reicht es meistens, sich die bestimmte Stelle im Video nochmals anzuschauen“, der Meshwerk-Chef verweist auf eine Erkenntnis der Neurowissenschaften, die der Volksmund schon in der analogen Welt verinnerlicht hat: In der Wiederholung liegt die Mutter der Weisheit. Zudem werde zu jeder Anleitung, zu jeder Präsentation ein Chatbot entwickelt. „Das Dialogsystem arbeitet mit künstlicher Intelligenz und natürlicher Sprachverarbeitung, um menschenähnliche Gespräche mit einem ‚Experten‘ zu simulieren“, erklärt Enrico Pannicke.</p>
<p>Kürzlich war er bei einem Dachdeckerbetrieb. Der macht sich sogar attraktiv für seine Auszubildenden, wenn Basiskenntnisse zunächst durch solche Videoanleitungen vermittelt werden. Ihm sei klar, sagt Enrico Pannicke, dass die Meshwerk-Tools persönliche Begegnungen ersetzen. Aber der demografische Wandel habe die Unternehmen vor genau dieses Problem gestellt: „Für die altbekannten Schulungsformate fehlen die Fachkräfte, überhaupt das Personal und somit auch die Zeit. Unsere Chance, Marktführer zu werden, ergibt sich aus der Lösung dieses Problems“, ist er überzeugt. Meshwerk hat das Ziel, sich auf dem europäischen Markt zu etablieren.</p>
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		<title>Drei Gründerinnen in ihrem Element</title>
		<link>https://ostdeutschland.info/drei-gruenderinnen-in-ihrem-element/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anzeige]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Apr 2026 05:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Start-ups]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Start-up Cynio mischt die chemische Industrie mit einem neuen Verfahren auf. Dafür erhielt es kürzlich den Wirtschaftspreis Sachsen-Anhalt 2026 in der Kategorie Existenzgründungen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9346" class="wp-image-9346" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2026/04/CYNiO-Gründerinnen4.jpg" alt="Die Gründerinnen von Cynio, Marlene Baumhardt, Sophie Riedel und Michéle Tille (von links nach rechts). Marlene Baumhardt und Sophie Riedel, beide Chemikerinnen mit umfangreicher Forschungs- und Laborerfahrung, sie sind für die chemische Prozess- und Produktentwicklung verantwortlich. Michéle Tille bringt bereits mehrfache Gründungserfahrung mit und ergänzt das Team im betriebswirtschaftlichen Bereich. Abbildung: [...]
</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Start-up Cynio mischt die chemische Industrie mit einem neuen Verfahren auf. Dafür erhielt es kürzlich den Wirtschaftspreis Sachsen-Anhalt 2026 in der Kategorie Existenzgründungen.</p>
<p><span id="more-9342"></span></p>
<div id="attachment_9346-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9346-2" class="wp-image-9346" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2026/04/CYNiO-Gründerinnen4.jpg" alt="Die Gründerinnen von Cynio, Marlene Baumhardt, Sophie Riedel und Michéle Tille (von links nach rechts). Marlene Baumhardt und Sophie Riedel, beide Chemikerinnen mit umfangreicher Forschungs- und Laborerfahrung, sie sind für die chemische Prozess- und Produktentwicklung verantwortlich. Michéle Tille bringt bereits mehrfache Gründungserfahrung mit und ergänzt das Team im betriebswirtschaftlichen Bereich. Abbildung: Cynio" width="600" height="400"><p id="caption-attachment-9346-2" class="wp-caption-text">Marlene Baumhardt und Sophie Riedel (v. l.), beide Chemikerinnen mit umfangreicher Forschungs- und Laborerfahrung, sind für die chemische Prozess- und Produktentwicklung verantwortlich. Michéle Tille (re.) bringt bereits mehrfache Gründungserfahrung mit und ergänzt das Team im betriebswirtschaftlichen Bereich. Abbildung: Cynio</p></div>
<p>Im Juni 2025 gestartet, schaltete das Gründerinnen-Trio von <a href="https://cynio.net/de/">Cynio</a> sofort in den Wachstumsmodus. Zwei Chemikerinnen und eine Marketingexpertin treiben im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen die Entwicklung voran – mit einer Technologie, die das Potenzial hat, die Branche nachhaltig zu verändern.</p>
<h2><span class="title-bg">Neues und nachhaltiges Verfahren</span></h2>
<p>Dabei wäre Cynio in dieser Form fast nicht entstanden. Chemikerin Marlene Baumhardt arbeitet damals an der TU Bergakademie Freiberg in einer Forschungsgruppe an einem Verfahren, das spezielle Isocyanate – zentrale chemische Bausteine für Industrie und Forschung – nachhaltiger und flexibler herstellt. Der Clou: CO2 ersetzt das hochgiftige Phosgen. Wer Phosgen nutzt, muss hermetisch abgeriegelte Anlagen bedienen und umfangreiche Sicherheitsvorgaben beachten. Das Verfahren ist zwar sehr effizient, aber auch gefährlich. Es lohnt sich meist nur bei sehr großen Mengen im Gigatonnen-Maßstab. In Europa gibt es deshalb nur wenige Isocyanate, die im großen Maßstab günstig hergestellt werden. Spezial-Isocyanate für Forschung und Entwicklung sowie Nischenindustrien sind rar und werden oft teuer über Zwischenhändler aus Asien bezogen. Marlene Baumhardt sicherte sich das Patent an der bahnbrechenden Technologie und suchte Mitstreitende. Doch die Resonanz war zunächst verhalten: Ein Start-up in der Chemie? Für viele kaum vorstellbar.</p>
<div id="attachment_9347-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9347-2" class="wp-image-9347" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2026/04/Isocyanate.jpg" alt="Isocyanate sind zentrale chemische Bausteine für Industrie und Forschung. Abbildung: Cynio" width="600" height="400"><p id="caption-attachment-9347-2" class="wp-caption-text">Isocyanate sind zentrale chemische Bausteine für Industrie und Forschung. Abbildung: Cynio</p></div>
<p>Dann fügt sich alles. Michéle Tille, erfahrene Unternehmensberaterin und Projektmanagerin, stößt dazu. Cynio ist ihr drittes Unternehmen – sie bringt Erfahrung mit, die sich jetzt auszahlt. Mit Chemikerin Sophie Riedel, die bereits an der TU mit Marlene Baumhardt zusammenarbeitet, ist das Gründerinnenteam komplett. Innerhalb kurzer Zeit entsteht die GmbH, ein Labor wird eingerichtet, ein zweiter Standort in Leipzig eröffnet und Aufträge gesichert. Das Trio reist um die Welt, hält Vorträge unter anderem in den USA, in Japan und Vietnam, und gewinnt Kooperationspartner für Forschungs- und Entwicklungsprojekte.</p>
<h2><span class="title-bg">Hinter der Geschwindigkeit steckt Strategie</span></h2>
<p>Die Gründerinnen vernetzen sich, schließen „Letter of Intents“, nutzen Messen, Fachkonferenzen und Kundenfeedback, um Prozesse zu optimieren. „Wir glauben fest an unsere Produkte und unser Unternehmen, da gibt es nur eine Richtung für uns“, sagt Michéle Tille. Gründungsstipendien und Partner wie die bmp Ventures AG, die die Risikokapitalfonds des Landes verwaltet und innovative Unternehmen fördert, helfen dabei, Strategien schnell in die Praxis umzusetzen. Die Wege in Sachsen-Anhalt sind kurz, die Unterstützung ist oft groß – Michéle Tille nennt das „ideale Bedingungen, um die Produktion hier anzusiedeln“. Inzwischen arbeiten 13 Mitarbeitende, vor allem Chemiker und Verfahrenstechniker, im Unternehmen. Für die ausgeschriebenen Stellen gingen über 600 Bewerbungen ein. „Und nein, wir stellen nicht nur Frauen ein“, sagt die Betriebswirtschaftlerin. Dass sie als Frauen den Markt aufmischen, sei oft ein Thema von außen – für sie selbst ist das völlig normal. „Für uns zählt einfach, dass wir in Sachsen und Sachsen-Anhalt ein Unternehmen aufbauen wollen, das Innovationen unterstützt und langfristig wirkt.“</p>
<div id="attachment_9348-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9348-2" class="wp-image-9348" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2026/04/CYNiO-Team.jpg" alt="Das Team von Cynio. Inzwischen arbeiten 13 Mitarbeitende im Unternehmen. Abbildung: Cynio" width="600" height="400"><p id="caption-attachment-9348-2" class="wp-caption-text">Das Team von Cynio. Inzwischen hat das Unternehmen 13 Mitarbeitende. Abbildung: Cynio</p></div>
<p>Und damit trifft Cynio ins Schwarze. Das Unternehmen stellt Isocyanate her, die bisher schwer verfügbar waren, und bietet entscheidende Vorteile: Die Produktion ist flexibel, kann schnell zwischen verschiedenen Isocyanaten wechseln und Spezial-Isocyanate lassen sich nun auch in kleinen Chargen herstellen. Künftig könnte auch grünes CO2 genutzt werden. „Damit können wir Forschung und innovative Produkte fördern“, sagt Michéle Tille. Außerdem lassen sich Strukturen herstellen, die bisher nicht zu bekommen waren. „Wenn jemand ein bestimmtes Isocyanat im Kopf hat, können wir es vermutlich herstellen“, so die CEO.</p>
<h2><span class="title-bg">Erhöhung der Produktionskapazitäten angestrebt</span></h2>
<p>Spezial-Isocyanate werden in der Industrie sowie in der Forschung und Entwicklung nachgefragt. Vertriebs- und Kooperationspartner für gemeinsame Forschungsvorhaben und immer mehr Partner aus der Industrie bringen sich ein. Zudem will das Start-up seine Produktionskapazitäten deutlich erhöhen: Derzeit werden rund 250 Kilogramm pro Jahr hergestellt, bis 2029 sollen es fast 30 Tonnen sein. Ab Mai soll eine größere Produktionshalle in Betrieb genommen werden, weitere Anlagen sind geplant. Michéle Tille sagt: „Wir werden weiterwachsen, noch mehr Mitarbeitende einstellen und unsere Prozesse kontinuierlich optimieren.“ Durch zusätzliche Patente und Lizenzen will Cynio das Portfolio in naher Zukunft erweitern. „Vor allem wünschen wir uns allerdings, dass wir anderen Unternehmen helfen können, ihre Produkte besser zu machen und Wettbewerbsvorteile zu erhalten, die sie ohne unsere speziellen Isocyanate nicht hätten“, so Tille.</p>
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			</item>
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		<title>Jobtausch als Win-Win: Interview mit Felix Nawroth</title>
		<link>https://ostdeutschland.info/jobtausch-als-win-win-interview-mit-felix-nawroth/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Nehring]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jan 2026 06:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Start-ups]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Felix Nawroth ist in seine Heimat Chemnitz zurückgekehrt und hat dort 2020 JobSwop.io gegründet, eine App, die Jobtausche ermöglicht. Wir sprachen mit ihm darüber, wie er darauf gekommen ist und wie das Ganze konkret funktioniert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8751" class="wp-image-8751" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2026/01/Portrait_Nawroth.png" alt="Felix Nawroth, Abbildung: Markus Esche" width="600" height="400">Felix Nawroth, Gründer von JobSwop.io. Abbildung: Markus Esche<br />
ostdeutschland.info: Felix, mit JobSwop.io hast du eine App zum Jobtausch gelauncht. Was hat es damit auf sich?<br />
Felix Nawroth:&#160;Mit JobSwop.io adressieren wir ein Kernproblem unseres aktuellen Arbeitsmarktes: den [...]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Felix Nawroth ist in seine Heimat Chemnitz zurückgekehrt und hat dort 2020 JobSwop.io gegründet, eine App, die Jobtausche ermöglicht. Wir sprachen mit ihm darüber, wie er darauf gekommen ist und wie das Ganze konkret funktioniert.</p>
<p><span id="more-8741"></span></p>
<div id="attachment_8751-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8751-2" class="wp-image-8751" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2026/01/Portrait_Nawroth.png" alt="Felix Nawroth, Abbildung: Markus Esche" width="600" height="400"><p id="caption-attachment-8751-2" class="wp-caption-text">Felix Nawroth, Gründer von JobSwop.io. Abbildung: Markus Esche</p></div>
<h2><span class="title-bg">ostdeutschland.info: Felix, mit JobSwop.io hast du eine App zum Jobtausch gelauncht. Was hat es damit auf sich?</span></h2>
<p><strong>Felix Nawroth:&nbsp;</strong>Mit JobSwop.io adressieren wir ein Kernproblem unseres aktuellen Arbeitsmarktes: den massiven Verlust an Potenzial durch mangelnde Transparenz. Derzeit liegt der Fokus fast ausschließlich auf der Verwaltung offener Stellen. Das ist eine rein symptomatische Betrachtung, die eine entscheidende Ressource übersieht.</p>
<p>Wir machen stattdessen die stetig wachsende Zahl an wechselbereiten Menschen sichtbar und mit ihnen die Jobs, die sie aktuell noch besetzen. Oft scheitert ein Wechsel nicht an mangelnder Qualifikation, sondern an fehlender Sichtbarkeit von Alternativen im direkten Umfeld.</p>
<p><a href="https://jobswop.io/">JobSwop.io</a> ermöglicht es diesen Menschen, ihre Arbeitsplätze firmenübergreifend und dauerhaft zu tauschen. Wir schaffen damit einen Mechanismus, der Passung optimiert, bevor langwierige Vakanzen entstehen. Es geht mir darum, den Arbeitsmarkt nicht nur zu verwalten, sondern ihn durch intelligente Datennutzung effizienter und für den Einzelnen lebenswerter zu gestalten.</p>
<h2><span class="title-bg">Wie funktioniert das für den Nutzer konkret?</span></h2>
<p>Der Prozess folgt einer klaren, datengesteuerten Logik. Fachkräfte registrieren sich kostenfrei und legen ein anonymes Profil an, das auf ihrem aktuellen Job sowie dem Ist- und Wunsch-Arbeitsort basiert. Ein Algorithmus, der auf einem EU-Standard für Qualifikationen beruht, identifiziert dann präzise Tauschpaare.</p>
<p>Der entscheidende Unterschied zu klassischen Portalen ist der, dass der Austausch zunächst exklusiv auf Arbeitnehmerebene stattfindet. Das ist hocheffizient, da Informationen über Arbeitsinhalte und Unternehmenskultur aus erster Hand fließen, ohne den Filter einer Recruiting-Abteilung. Erst wenn beide Seiten überzeugt sind, werden die Unternehmen einbezogen, um den Tausch formal zu vollziehen. Durch diese offene und transparente Kommunikation auf Augenhöhe wird der Arbeitsplatzwechsel von einem unsicheren Wagnis zu einer logischen Optimierung der Lebensqualität. Wir reduzieren so die systemische Verschwendung von Lebenszeit durch unnötige Mobilität.</p>
<h2><span class="title-bg">Wie bist du auf die Idee gekommen?</span></h2>
<p>Die Idee entstand aus einer persönlichen Frustration. Nach dem Studium verbrachte ich selbst als Berufspendler täglich anderthalb Stunden im Auto. Diese Zeit ist ein Niemandsland, sie ist weder produktive Arbeit noch regenerative Erholung, sondern reine Verschwendung von Lebenszeit.</p>
<p>Irgendwann bemerkte ich die Absurdität dieser Situation. Jeden Morgen kamen mir die gleichen Menschen entgegen, die zum Feierabend wieder in meine Gegenrichtung fuhren. Ich stellte mir die logische Frage, warum fahren wir eigentlich aneinander vorbei? Wenn nur einer dieser Pendler eine ähnliche Qualifikation hätte, könnten wir die Stellen einfach tauschen. Wir beide könnten dort arbeiten, wo wir leben, und uns die Fahrerei sparen.</p>
<p>Doch mir wurde auch klar, selbst wenn dieses perfekte Gegenstück existiert, würden wir nie voneinander erfahren. Der aktuelle Arbeitsmarkt macht besetzte Stellen und die Wechselbereitschaft der Menschen dahinter nicht sichtbar. Wir verwalten Vakanzen, aber keine Potenziale. Dieser Entschluss, diese systemische Unsichtbarkeit zu durchbrechen und Nähe durch Daten wieder möglich zu machen, war die Geburtsstunde von JobSwop.io.</p>
<h2><span class="title-bg"><strong>Welche Vorteile bietet ein Jobtausch?</strong></span></h2>
<p>Die Vorteile sind vielschichtig und adressieren beide Seiten des Marktes. Für Arbeitnehmende bedeutet ein Jobtausch vor allem Empowerment. Sie erhalten Zugriff auf eine größere Auswahl passgenauer Optionen und profitieren vom ungefilterten Austausch mit dem direkten Vorgänger. Ein entscheidender psychologischer und struktureller Faktor ist zudem, dass man seine eigene Nachbesetzung quasi im Gepäck hat. Das senkt die Hürde für eine berufliche Veränderung massiv, da man das eigene Unternehmen nicht mit einer Vakanz zurücklässt.</p>
<p>Hieraus ergibt sich unmittelbar der Vorteil für die Unternehmen. Stellen werden ohne Zeitverzug neu besetzt. Da die fachliche und kulturelle Passung bereits im Vorfeld intensiv auf Arbeitnehmerebene geprüft wurde, ist die Erfolgswahrscheinlichkeit extrem hoch. Wir verstehen JobSwop.io daher als eine Art „Mitarbeiterempfehlung 2.0“. Es ist ein effizienter Mechanismus, der das Risiko von Fehlbesetzungen minimiert und gleichzeitig die echte Passung im Arbeitsmarkt erhöht.</p>
<h2><span class="title-bg">Wie viele Nutzer sind registriert und wie viele Personen haben schon über euch den Job getauscht?</span></h2>
<p>Aktuell sind rund 5.900 Nutzer bei uns registriert. Was mich besonders freut: Wir konnten daraus schon mehr als 6.600 potenzielle Tausch-Matches erkennen. Das zeigt deutlich, dass mit jedem neuen Gesicht auf der Plattform die Chance für alle anderen überproportional wächst. Es entsteht eine richtige Dynamik.</p>
<p>Wie viele am Ende wirklich den Job getauscht haben, können wir aktuell noch nicht genau an einer Zahl festmachen. Im Moment konzentrieren wir uns primär darauf, die passenden Menschen zusammenzubringen. Der eigentliche Tausch findet dann oft direkt zwischen den Paaren und den Unternehmen statt, ohne dass wir jedes Detail erfahren. Wir arbeiten aber gerade daran, diesen Weg künftig enger zu begleiten. Wir wollen einfach mehr Erfolgsgeschichten sehen und den Prozess für alle Beteiligten noch reibungsloser machen.</p>
<h2><span class="title-bg">Wie viel Potenzial seht ihr in eurem Konzept?</span></h2>
<p>Das Potenzial ist enorm, da wir einen blinden Fleck am Arbeitsmarkt adressieren. Die Zahl der wechselbereiten Menschen ist um ein Vielfaches höher als die Anzahl der offiziell gemeldeten offenen Stellen. Gemeinsam mit dem IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) haben wir Pendlerströme tiefgreifend analysiert. Die Ergebnisse sind eindeutig. In unterschiedlichsten Konstellationen ergibt sich ein gewaltiges Tauschpotenzial.</p>
<p>In Regionen wie Chemnitz-Leipzig oder zwischen Chemnitz und dem Umland wie Limbach-Oberfrohna lag das rechnerische Tauschpotenzial bei über 50 Prozent. Das beweist, dass das Modell sowohl zwischen großen Ballungszentren als auch im Verhältnis von Stadt und Land hervorragend funktioniert. Wir reden hier nicht von einer Nische, sondern von einer echten Hebelwirkung für die regionale Wirtschaftskraft und die Lebensqualität der Menschen. Wenn wir dieses Potenzial heben, lösen wir eines der größten Effizienzprobleme unserer Zeit.</p>
<h2><span class="title-bg">Eure Firma sitzt in Chemnitz – wie leicht war es zu gründen?</span></h2>
<p>Das ist nicht ganz einfach zu beantworten. Grundsätzlich halte ich die bürokratischen Voraussetzungen für Firmengründungen in Deutschland für viel zu umständlich. Das ist aber kein Chemnitz-spezifisches Problem, sondern ein allgemeines.</p>
<p>Sachsen gleicht das wiederum durch eine sehr breite und vielfältige Förderlandschaft aus. Auch wenn die Wege dorthin manchmal etwas bürokratisch sind, ist die Unterstützung für Startups hier grundsätzlich sehr gut aufgestellt.</p>
<p>Die eigentliche Herausforderung in Chemnitz liegt eher im Mindset. Die Unternehmenslandschaft ist noch stark von eher konservativen Geschäftsmodellen geprägt. Da ist es nicht immer leicht, mit einer abstrakten und progressiven Idee wie JobSwop.io sofort auf offene Ohren zu stoßen. Man braucht Ausdauer, um den Mehrwert neuer, digitaler Ansätze in einem traditionell gewachsenen Umfeld zu vermitteln. Aber genau dieser Reibungspunkt bietet eben auch die Chance, echte Transformation dort anzustoßen, wo sie gebraucht wird.</p>
<div id="attachment_8753-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8753-2" class="wp-image-8753" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2026/01/DHDL_Nawroth.png" alt="JobSwop.io in “Die Höhle der Löwen“, Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer" width="600" height="400"><p id="caption-attachment-8753-2" class="wp-caption-text">JobSwop.io in „Die Höhle der Löwen“. Abbildung: RTL/Bernd-Michael Maurer</p></div>
<h2><span class="title-bg">2023 wart ihr in der Vox-Sendung „Die Höhle der Löwen“, Carsten Maschmeyer bot euch einen Deal an …</span></h2>
<p>Der Deal ist im Nachgang zwar nicht zustande gekommen, aber die Teilnahme war für uns eine unglaublich wertvolle Erfahrung. Der Auftritt hat uns eine enorme Aufmerksamkeit beschert. Plötzlich war man präsent und wurde in Gesprächen ganz anders wahrgenommen.</p>
<p>Allerdings gab es auch einen Lerneffekt. Wir mussten feststellen, dass das Interesse oft eher der TV-Show galt als unserem eigentlichen Vorhaben. Viele Menschen wussten zwar, dass ich im Fernsehen war, konnten aber dennoch nicht genau sagen, was JobSwop.io eigentlich macht oder welches systemische Problem wir lösen. Das hat uns gezeigt, dass Reichweite allein noch kein Verständnis für eine komplexe Vision schafft. Für uns war es der Ansporn, unser eigentliches Ziel, die Auflösung des Pendler-Paradoxons, noch klarer und unabhängiger vom medialen Hype zu kommunizieren. Die Show war ein tolles Sprungbrett, aber die echte Arbeit an der neuen Arbeitswelt findet abseits der Kameras statt.</p>
<h2><span class="title-bg">Was hat es mit der Initiative INAKS auf sich?</span></h2>
<p><a href="https://inaks.de/" target="_blank" rel="noopener">INAKS</a> steht für „Initiative Neue ArbeitsKultur Sachsen“ und ist für uns der logische Schritt, um den eigentlichen Mehrwert des Jobtausches besser zu verdeutlichen. Wir haben gemerkt, dass es nicht reicht, nur ein technisches Tool anzubieten. Wir müssen das Bewusstsein für die zugrunde liegende Idee schärfen.</p>
<div id="attachment_8769-2" style="width: 312px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8769-2" class="wp-image-8769" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2026/01/Cover-Neue-Naehe.jpg" alt="Neue Nähe - Magazin für lokale Arbeitskultur. Abbildung: JobSwop.io" width="302" height="427"><p id="caption-attachment-8769-2" class="wp-caption-text">Neue Nähe - Magazin für lokale Arbeitskultur. Abbildung: JobSwop.io</p></div>
<p>Im Zuge dessen haben wir das Magazin „Neue Nähe – Magazin für lokale Arbeitskultur“ erstellt. Uns geht es dabei ausdrücklich nicht darum, JobSwop.io als Plattform plump zu promoten. Vielmehr wollen wir das enorme Potenzial lokaler Arbeit sichtbar machen und den Jobtausch als effektives Instrument für eine modernere Arbeitswelt erklären. Wir möchten zeigen, wie Nähe die Lebensqualität verbessert, Stress reduziert und die regionale Bindung stärkt. INAKS ist somit das inhaltliche Dach, unter dem wir die Vision einer effizienten, menschzentrierten Arbeitskultur in Sachsen und darüber hinaus vorantreiben. Es geht um den Wechsel von der Mobilitäts- zur Motivationskultur.</p>
<h2><span class="title-bg">JobSwop.io und Ostdeutschland – warum passt das gut zusammen?</span></h2>
<p>Ostdeutschland, und speziell Sachsen, ist geprägt von einer sehr kleinteiligen Industrielandschaft. Hier dominieren Kleinst- und Kleinbetriebe, die über die gesamte Fläche verteilt sind. Es fehlen oft die großen „Leuchtturm-Unternehmen“, die als Magnete und Identifikationspunkte für Ballungszentren dienen.</p>
<p>Genau deshalb ist es hier so entscheidend, das vorhandene Fachkräftepotenzial optimal zu verteilen. Wenn die Arbeit in der Fläche stattfindet, muss auch die Passung in der Fläche funktionieren. JobSwop.io setzt genau dort an. Wir machen die lokale Nähe nutzbar. Ostdeutschland kann hier zum Vorreiter und zur Blaupause für ähnlich strukturierte Regionen in ganz Europa werden, die vor derselben Herausforderung stehen.</p>
<p>Deshalb passt unser Konzept so gut hierher. Wir verwandeln die vermeintliche Schwäche der Kleinteiligkeit in eine Stärke, indem wir durch intelligente Vernetzung kurze Wege und mehr Lebensqualität ermöglichen. Wir zeigen, dass moderne Arbeitskultur auch ohne den Hype der Mega-Metropolen funktioniert.</p>
<h2><span class="title-bg"><strong>Vielen Dank für das Gespräch.</strong></span></h2>
<p><em>Die Fragen stellte Robert Nehring.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ostdeutschland.info/jobtausch-als-win-win-interview-mit-felix-nawroth/">Jobtausch als Win-Win: Interview mit Felix Nawroth</a> erschien zuerst auf <a href="https://ostdeutschland.info">ostdeutschland.info</a>.</p>
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		<title>Der Osten als Avantgarde #9: KI im Osten neu denken</title>
		<link>https://ostdeutschland.info/der-osten-als-avantgarde-9-ki-im-osten-neu-denken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2026 06:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Start-ups]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Netzwerk der gemeinnützigen Initiative DenkRaumOst hat es sich zum Ziel gesetzt, Ostdeutschlands Charme sichtbar zu machen. In Teil neun ihrer Kolumne erklärt die KI-Expertin und CEO von Agentryxx, Simona Stoytchkova, wie künstliche Intelligenz dem Osten Chancen und Nutzen bietet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8724" class="wp-image-8724" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2026/01/Simona_Stoytchkova.png" alt="Simona Stoytchkova ist seit 20 Jahren international in der Finanzbranche tätig, zuletzt im Vorstand einer großen US-Bank. Mit 49 Jahren hat sie gleich zweimal gegründet. Ihre Trainingsplattform Alic.ai richtet sich an Menschen 40+, die KI [...]
</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ostdeutschland.info/der-osten-als-avantgarde-9-ki-im-osten-neu-denken/">Der Osten als Avantgarde #9: KI im Osten neu denken</a> erschien zuerst auf <a href="https://ostdeutschland.info">ostdeutschland.info</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Netzwerk der gemeinnützigen Initiative DenkRaumOst hat es sich zum Ziel gesetzt, Ostdeutschlands Charme sichtbar zu machen. In Teil neun ihrer Kolumne erklärt die KI-Expertin und CEO von Agentryxx, Simona Stoytchkova, wie künstliche Intelligenz dem Osten Chancen und Nutzen bietet.</p>
<p><span id="more-8721"></span></p>
<div id="attachment_8724-2" style="width: 560px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8724-2" class="wp-image-8724" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2026/01/Simona_Stoytchkova.png" alt="Simona Stoytchkova ist seit 20 Jahren international in der Finanzbranche tätig, zuletzt im Vorstand einer großen US-Bank. Mit 49 Jahren hat sie gleich zweimal gegründet. Ihre Trainingsplattform Alic.ai richtet sich an Menschen 40+, die KI praktisch und sicher anwenden wollen und ihr neues Unternehmen Agentryxx beschäftigt sich mit KI-Transformation im Mittelstand." width="550" height="550"><p id="caption-attachment-8724-2" class="wp-caption-text">Simona Stoytchkova ist seit 20 Jahren international in der Finanzbranche tätig, zuletzt im Vorstand einer großen US-Bank. Mit 49 Jahren hat sie bereits zweimal gegründet. Ihre Trainingsplattform <a href="https://www.alic.ai/" target="_blank" rel="noopener">Alic.ai</a> richtet sich an Menschen 40+, die KI praktisch und sicher anwenden wollen. <a href="https://arena.colosseum.org/projects/explore/agentryxx?previous=L3Byb2plY3RzL2V4cGxvcmU_c2VlZD1lZGM0NzNkMzU1N2NlMTMzJnJlZj1ibG9nLmNvbG9zc2V1bS5jb20">Agentryxx</a> beschäftigt sich mit KI-Transformation im Mittelstand. Abbildung: Simona Stoytchkova</p></div>
<p>Ich bin in Ostberlin aufgewachsen. Plattenbau, Mangel, Erfindungsgeist. Das prägt bis heute: Transformation ist für mich kein abstraktes Konzept, sondern gelebte Realität. Wer gelernt hat, mit Unsicherheit zu leben, adaptiert Veränderung schneller als jene, die auf Stabilität konditioniert sind. Genau deshalb ist der Osten prädestiniert für das, was jetzt kommt: die KI-Transformation im Mittelstand.</p>
<p>Meine Leidenschaft gilt der künstlichen Intelligenz. Denn KI ist ein Hebel für wirtschaftliche und gesellschaftliche Erneuerung. Agilität ist hier kein Modewort, sondern eine Notwendigkeit. KI kann unterstützen, Prozesse zu modernisieren, Produktivität zu steigern, Kosten zu sparen und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Sie kann Brücken schlagen, zwischen Tradition und Zukunft, zwischen Industrie und Innovation, zwischen Vorsicht und Pioniergeist. Genau hier liegen enorme Potenziale.</p>
<h2><span class="title-bg"><strong>Warum der Osten von KI-Agenten profitiert</strong></span></h2>
<p>Der Fachkräftemangel trifft Mittelständler in Ostdeutschland härter als anderen Regionen. Gleichzeitig sind die Strukturen oft schlanker, die Entscheidungswege kürzer. Genau das macht KI-Agenten hier nicht zur Zukunftsvision, sondern zur praktischen Notwendigkeit. Autonome Systeme entwickeln sich zu digitalen Teammitgliedern, die operative Arbeit übernehmen, Entscheidungsprozesse vorbereiten und menschliche Teams gezielt verstärken. Ostdeutsche Mittelständler, die diesen Weg gehen, werden aus der Not heraus zu Vorreitern werden.</p>
<p>Etwas anderes kommt hinzu, über das viel zu wenig gesprochen wird: In den letzten 20 Jahren sind im Osten zahlreiche neue Hochschulen und Forschungseinrichtungen entstanden. Eine ganze Generation junger Menschen ist hier aufgewachsen, hat hier studiert und kennt KI nicht als Bedrohung, sondern als Werkzeug. Diese Generation ist digital sozialisiert, experimentierfreudig und pragmatisch.</p>
<p>Früher sind sie nach dem Studium weggegangen. Heute bleiben viele. Warum? Weil die Lebenshaltungskosten niedriger sind, Wohnraum bezahlbar ist und sich in Leipzig, Dresden, Jena oder Potsdam eine lebendige Start-up- und Innovationskultur entwickelt hat. Genau diese jungen Leute gründen KI-Start-ups, arbeiten in Innovationshubs und bringen frische Ideen in etablierte Unternehmen. Sie sind keine Bittsteller mehr, sondern Gestalter. Und sie treffen auf eine Mittelstandslandschaft, die nicht mehr warten kann. Diese Kombination aus Dringlichkeit, jungem Talent, erfahrenen, langjährigen Mitarbeitenden und günstigeren Rahmenbedingungen macht den Osten zu einem natürlichen Labor für KI-Transformation. Denn das ist genau das Spannungsfeld aus Erfahrung gepaart mit ostdeutschem Pragmatismus und Resilienz, das Zukunft möglich macht und den Osten zum Vorbild werden lassen kann. Für Aufbruch. Für ein neues Selbstverständnis.</p>
<h2><span class="title-bg"><strong>Die stille Superpower des Ostens</strong></span></h2>
<p>Der Osten hat einen Schatz, über den viel zu selten gesprochen wird: exzellente Forschung zusammen mit starken industriellen Kernen. Branchen, die Zukunft bedeuten. Elektromobilität. Batterietechnologien. Mikroelektronik. Rechenzentren. Quantencomputing. Energiewirtschaft. Bioökonomie. Luft- und Raumfahrt. Photonik. Lichttechnologien.</p>
<p>Ich habe dem in meinem Buch „<a href="https://ostdeutschland.info/buchvorstellung-die-aus-dem-osten-als-wendekind-ins-big-business/" target="_blank" rel="noopener">Die aus dem Osten</a>“ ein eigenes Kapitel gewidmet. Denn hier entsteht etwas, das Strahlkraft hat, und zwar weit über Deutschland hinaus. Der Osten hat gelernt, Chancen zu nutzen, wenn sich Systeme wandeln. Und genau das ist die Kernkompetenz im Zeitalter von künstlicher Intelligenz. KI-Agenten sind nicht die Zukunft. Sie sind die Gegenwart. Sie brauchen Orte, die Geschwindigkeit, Industrie, Daten, Energie und Mut verbinden. Der Osten bringt all das mit. Unsere stille Superpower ist die Transformationserfahrung. Jetzt ist der Moment, sie mit KI zu skalieren.</p>
<h2><span class="title-bg"><strong>Transformation beginnt im Kopf und braucht Mut</strong></span></h2>
<p>Die eigentliche Frage lautet nicht, ob KI kommt. Sondern, ob wir bereit sind, unsere Denk- und Entscheidungslogiken schneller zu verändern als unsere Märkte. Ungewissheit nicht zu fürchten, sondern sie in Neugier umzuwandeln und damit verantwortungsbewusst zu gestalten. Die Haltung, Chancen zu sehen, insbesondere dort, wo andere nur Risiken sehen. Meine Wette ist klar. Mut gewinnt, und damit gewinnt auch der Osten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td><strong>Die nächsten Live-Termine von DenkRaumOst</strong>
<p><a href="http://www.denkraumost.de/events">denkraumost.de/events</a></p></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ostdeutsche Gründerinnen: doppelt benachteiligt, trotzdem besonders erfolgreich</title>
		<link>https://ostdeutschland.info/dehub-report-start-up-gruenderin-ostdeutsch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 May 2025 05:30:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Start-ups]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ostdeutschland.info/?p=5811</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der aktuelle de:hub-Report „Startup. Gründerin. Ostdeutsch.“ zeigt, dass Frauen in Ostdeutschland trotz struktureller Benachteiligung und massivem Rückstand beim Wagniskapital besonders erfolgreich gründen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5815" class="wp-image-5815" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2025/05/Frauen-start-ups-Redmind-Studio-Unsplash.jpg" alt="Gründen: Im Bereich der von Frauen in Ostdeutschland gegründeten Start-ups ist bis heute ein massiver Standortnachteil erkennbar. Abbildung: Redmind Studio, Unsplash" width="600" height="400">Trotz Hürden sind Frauen in Ostdeutschland besonders erfolgreich bei der Gründung von Start-ups. Abbildung: Redmind Studio, Unsplash<br />
Der neue <a href="https://www.de-hub.de/docs/docs/250520_dehub_Report_2025.pdf" target="_blank" rel="noopener">de:hub-Report „Startup. Gründerin. Ostdeutsch.“</a> wurde im Auftrag der Digital Hub [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ostdeutschland.info/dehub-report-start-up-gruenderin-ostdeutsch/">Ostdeutsche Gründerinnen: doppelt benachteiligt, trotzdem besonders erfolgreich</a> erschien zuerst auf <a href="https://ostdeutschland.info">ostdeutschland.info</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der aktuelle de:hub-Report „Startup. Gründerin. Ostdeutsch.“ zeigt, dass Frauen in Ostdeutschland trotz struktureller Benachteiligung und massivem Rückstand beim Wagniskapital besonders erfolgreich gründen.</p>
<p><span id="more-5811"></span></p>
<div id="attachment_5815-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-5815-2" class="wp-image-5815" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2025/05/Frauen-start-ups-Redmind-Studio-Unsplash.jpg" alt="Gründen: Im Bereich der von Frauen in Ostdeutschland gegründeten Start-ups ist bis heute ein massiver Standortnachteil erkennbar. Abbildung: Redmind Studio, Unsplash" width="600" height="400"><p id="caption-attachment-5815-2" class="wp-caption-text">Trotz Hürden sind Frauen in Ostdeutschland besonders erfolgreich bei der Gründung von Start-ups. Abbildung: Redmind Studio, Unsplash</p></div>
<p>Der neue <a href="https://www.de-hub.de/docs/docs/250520_dehub_Report_2025.pdf" target="_blank" rel="noopener">de:hub-Report „Startup. Gründerin. Ostdeutsch.“</a> wurde im Auftrag der Digital Hub Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erstellt. Die zentralen Ergebnisse zeigen: Gründerinnen in Ostdeutschland sind doppelt benachteiligt – einerseits durch die strukturelle Schwäche beim Zugang zu Venture Capital in der Region, andererseits durch den Gender-Investment-Gap, der Frauen generell bei der Vergabe von Start-up-Investitionen benachteiligt. Trotz dieser Hürden sind Frauen in Ostdeutschland besonders erfolgreich bei der Gründung von Start-ups. 60 Prozent der Start-ups von ostdeutschen Frauen bestehen langfristig. Mit dieser Erfolgsquote gehören sie zu den Besten in dieser Szene. Und neun von zehn Frauen gründen aus Verbundenheit mit dem Standort Ostdeutschland.</p>
<h2><span class="title-bg">Ostdeutsche Gründerinnen haben es doppelt schwer</span></h2>
<p>In den ostdeutschen Flächenländern gibt es derzeit 1.707 aktive Start-ups. 17,5 Prozent davon (299) wurden von Frauen gegründet. Bundesweit sind 18,8 Prozent Gründerinnen. Das Gender-Investment-Gap verschärft die Situation für Gründerinnen deutlich. Das wird durch die Investitionsströme in Deutschland sichtbar: 6,2 Milliarden Euro an Männerteams, 834 Millionen Euro an gemischte Teams und nur 43 Millionen an Frauenteams.</p>
<p>Gründerinnen sind in Ostdeutschland doppelt betroffen. Weniger Risikokapital in Ostdeutschland: Nur 0,14 Milliarden von insgesamt sieben Milliarden Euro werden in ostdeutsche Start-ups investiert. Und nur zehn Prozent der 0,14 Milliarden gehen an frauengegründete Start-ups.</p>
<h2><span class="title-bg">Was sind die Schwächen in Ostdeutschland?</span></h2>
<p>Ostdeutsche Start-up-Ökosysteme stehen weitgehend unvernetzt nebeneinander. Eine strategische Ausrichtung der regionalen Start-up-Förderung fehlt häufig.&nbsp;Spezifische Bedingungen, die hier für Start-ups in der Wachstumsphase fehlen, sind potenzielle Kundinnen und Kunden, Nähe zu Industriepartnerinnen und Industriepartnern sowie Wagniskapital. Die Dichte an VCs und Business Angels ist in Ostdeutschland deutlich geringer als im Westen. Erschwerend kommt die (konjunkturell bedingte) wachsende Risikoaversion der Banken hinzu: Vor allem technologieorientierte Start-ups sind davon betroffen. 80 Prozent der Gründerinnen schätzen die aktuelle politische Lage als negativ für die Standort-Attraktivität ein.</p>
<p>Für den Report wurden zwischen März und April 2025 über 400 Gründerinnen, Expertinnen und Experten aus Ost- und Westdeutschland online befragt. Die Daten wurden ausgewertet sowie Workshops mit Vertreterinnen und Vertretern der ostdeutschen Start-up-Community durchgeführt. Die Untersuchung wurde vom Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz durchgeführt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Marina Heimann: Generation WOST. Von Transformationserfahrung und ostdeutscher Gestaltungskraft</title>
		<link>https://ostdeutschland.info/marina-heimann-generation-wost-von-transformationserfahrung-und-ostdeutscher-gestaltungskraft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Nehring]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Feb 2025 06:30:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Sammelband]]></category>
		<category><![CDATA[Start-ups]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://ostdeutschland.info/?p=1726</guid>

					<description><![CDATA[<p>Marina Heimann, Strategin, Gründerin, Vorständin und Investorin, vormals CEO futureSAX, ist eine wichtige Impulsgeberin für Ostdeutschland. Sie setzt sich ein für Vergewisserung, Verständigung und Versöhnung. Mit diesem Beitrag ist sie auch in dem Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland ...“ vertreten.</p>
<p><a href="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/heimann_ost-info.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1727" class="wp-image-1727" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/heimann_ost-info.jpg" alt="Marina Heimann, Strategin, Gründerin, Vorständin, Investorin, vormals CEO futureSAX. Abbildung: marina-heimann.de" width="424" height="600"></a>Marina Heimann, Strategin, Gründerin, Vorständin, Investorin, vormals CEO futureSAX. Abbildung: marina-heimann.de<br />
Wenn ich an Ostdeutschland 2030 denke, sehe ich Gestaltungskompetenz. Dann sehe ich [...]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ostdeutschland.info/marina-heimann-generation-wost-von-transformationserfahrung-und-ostdeutscher-gestaltungskraft/">Marina Heimann: Generation WOST. Von Transformationserfahrung und ostdeutscher Gestaltungskraft</a> erschien zuerst auf <a href="https://ostdeutschland.info">ostdeutschland.info</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Marina Heimann, Strategin, Gründerin, Vorständin und Investorin, vormals CEO futureSAX, ist eine wichtige Impulsgeberin für Ostdeutschland. Sie setzt sich ein für Vergewisserung, Verständigung und Versöhnung. Mit diesem Beitrag ist sie auch in dem Sammelband „Denke ich an Ostdeutschland ...“ vertreten.</p>
<p><span id="more-1726"></span></p>
<div id="attachment_1727-2" style="width: 434px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/heimann_ost-info.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1727-2" class="wp-image-1727" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/heimann_ost-info.jpg" alt="Marina Heimann, Strategin, Gründerin, Vorständin, Investorin, vormals CEO futureSAX. Abbildung: marina-heimann.de" width="424" height="600"></a><p id="caption-attachment-1727-2" class="wp-caption-text">Marina Heimann, Strategin, Gründerin, Vorständin, Investorin, vormals CEO futureSAX. Abbildung: marina-heimann.de</p></div>
<p>Wenn ich an Ostdeutschland 2030 denke, sehe ich Gestaltungskompetenz. Dann sehe ich eine Zukunft, die wir in der Hand haben: Entscheidungsmacht statt Abwarten. Ich bin überzeugt, dass die Generation „WOST“ (ostdeutsche Wurzeln mit westdeutschen Flügeln) Brückenbauer ist, eine Chance und Verpflichtung für mehr Selbstwirksamkeit.</p>
<p>Meine Vision:</p>
<ul>
<li>eine gesamtdeutsche Struktur, die selbstverständlich Vielfalt lebt und Perspektiven aus Ostdeutschland nutzt,</li>
<li>Menschen, die stolz und engagiert ihre Transformationserfahrung einbringen, als Vordenker und Macher,</li>
<li>viel unternehmerisches Handeln und aufstrebende große Unternehmen, die aus Ostdeutschland Zukunft gestalten, sowie</li>
<li>eine Kultur, die Veränderung als Chance versteht.</li>
</ul>
<p>Wenn ich an 2030 denke, dann sehe ich klar die Mission einer systemischen Organisationsentwicklung, eine gelebte intelligente Spezialisierung und Diversifizierung im Handeln. Ich sehe regionale Identität in Entscheidungspositionen und moderne agile Strukturen mit dem Ziel, gesamtdeutsch verantwortungsbewusst zu wirken.</p>
<hr>
<blockquote><p><strong>Ich bin überzeugt, dass die Generation ‚WOST‘ (ostdeutsche Wurzeln mit westdeutschen Flügeln) Brückenbauer ist, eine Chance und Verpflichtung für mehr Selbstwirksamkeit.”</strong></p></blockquote>
<hr>
<h2><span class="title-bg">Basis der Gegenwart &amp; Quelle der Zukunft</span></h2>
<p>Why? Weil Gemeinschaft Kraft ist: Geschichte das Fundament, Veränderung Fortschritt, Vielfalt Bereicherung. Meinen Kindern vermittle ich es mit meinem Weg. Meine Werte der Kindheit bestehen aus fast zehn Jahren Prägung in der DDR, in denen neben musischen, sportlichen und praktischen Kompetenzen auch die Basis für Verhalten und Leistung gelegt wurde. Eine Zeit, die mir eine zweifellose Gleichberechtigung zwischen Jungs und Mädchen vermittelte, egal ob in Nadelarbeit, Schulgarten, Werken oder dem frühkindlichen Auswahlprozess im Sport: Fleiß- und Leistungsorientierung mit dem Bedürfnis, der Gemeinschaft etwas zurückzugeben. Als Jungpionier lebte ich gute Taten: Helfen in der Gemeinde, Unterstützung älterer Menschen beim Einkauf etc. Erlebte aber auch früh, dass Gleichberechtigung und Gerechtigkeit verschiedene Dinge sind. Dass unterschiedliche Zustände wie Alter, Krankheit oder auch andere Ansichten relevant sind. Einmal erhielt ich zum Beispiel beim Hofappell das Kosmonauten-Buch als Bestenauszeichnung nicht – zu viel eigene Meinung, zu viel Ungewolltes gesagt in der Öffentlichkeit (Klasse).</p>
<p>Meine Erlebnisse während des Teenagerseins verteilen sich auf zehn Jahre Ausbildung im neuen System, bei steter Veränderung meiner kindlichen Welt. Nicht nur im Innen, sondern auch im Außen, sodass früh ganzheitliche Betrachtung, Neugier, Offenheit und das Erkunden von Grenzen in den Mittelpunkt rückten. Alle zwei Jahre änderte sich mein Umfeld durch strukturellen Wandel. Eine harte und zugleich starke Erfahrung, die mir bis heute Lust auf Neues macht, weil mich meine 1914 geborene Oma mit ihrer Transformationserfahrung motiviert hat, das Positive zu sehen. Das hat die Basis für meinen Entdeckerdrang und das offene Zugehen auf Menschen gelegt. Mein Umfeld konnte mir die „neue“ Welt wenig erklären oder bei Zukunftsfragen mit Erfahrungswissen zur Seite stehen. Also entschied ich mich als 16-Jährige selbst für eine duale Ausbildung, dafür, das Gymnasium zu verlassen und nach der Bankausbildung doch das Wirtschaftsabitur abzulegen.</p>
<div id="attachment_1735-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/20161101_mh-outfit-1_61.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1735-2" class="wp-image-1735" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/20161101_mh-outfit-1_61.jpg" alt="Verbindung von Tradition und Moderne: Systeme, Strukturen, Menschen brauchenVeränderung, Transformation. Abbildung: privat, Frank Grätz" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-1735-2" class="wp-caption-text">Verbindung von Tradition und Moderne: Systeme, Strukturen, Menschen brauchen Veränderung, Transformation. Abbildung: privat, Frank Grätz</p></div>
<h2><span class="title-bg">Chancen und Anstrengungen</span></h2>
<p>Zehn Jahre Selbstreflexion und Wissensaufbau: „noch eins draufsetzen“, das Erlernte durch Studium untermauern, Beruf als Entwicklungsprozess verstehen. Hierbleiben, sich „im Osten“ durchsetzen, wo die Aussichten begrenzt waren. Ich war überrascht, dass Vorgesetzte erstaunt waren, was eine junge Frau aus dem Osten kann. Für die „Karriere“ gab es viele Möglichkeiten – im Westen. Aber ich wollte in meiner Heimat agieren. Sicher der Grund, warum ich mit 18 einen Verein mitgründete, als Schatzmeisterin sowie Trainerin und bis heute als Vorstandsvorsitzende aktiv bin. Eine Struktur, die ich aktiv gestalten kann: Kindern außerhalb von Prestige und Mainstream soziale Kompetenzen und Zielorientierung vermitteln. Und Systeme hinterfragen/ändern: ob im Sport oder beruflichen Kontext. Mein Treiber? Stetes Lernen – betriebswirtschaftlich, juristisch und auch immer die weichen Faktoren rund um den Menschen.</p>
<p>Schließlich meine Dekade des Unterschieds, persönlicher Weiterentwicklung und Gestaltungskraft – besonders im Bereich Netzwerk und Kapitalstock – als Frau aus dem Osten, die drei Kinder hat. Den Ehrgeiz, es dennoch zu „schaffen“: mit dem Fokus auf Zielerreichung. Meine Passion für verschiedene Perspektiven, Kreativität, menschliche Entwicklung sowie neue Zusammenhänge bündelte sich bei Innovation, in der Ökosystementwicklung und Ermöglichungskultur. Das Ziel: aktiv gestalten, Verantwortung übernehmen, strategisch wirken und Wissen teilen, um „Team Ost“ zu stärken: als Mentorin, Sparringspartnerin, in Gremien und Veränderungsprojekten. Bis zur Innovationsplattform, um Menschen und damit die Innovationskultur in den Mittelpunkt zu rücken. Entwicklung und Veränderung brauchen Mindset, brauchen Skills, brauchen Passion und Mut – vor allem in etablierten Strukturen. Hier heißt es regelmäßig, die Komfortzone verlassen, um Veränderung zu bewirken. Die Grenzen sind meist Macht mit Verlustangst und in der Folge gravierend veränderungshemmende Entscheidungen – ein Widerspruch zu meinem „self driven purpose“, meinem Ikigai (Lebensphilosophie aus Japan für ein sinnerfülltes Leben).</p>
<p>Und jetzt? Die Basis für Zufriedenheit und Schaffenskraft – das eigene „Why“ leben. Für mich: Systeme selbstwirksam entwickeln, Fortschritt ermöglichen und dafür Entscheidungspositionen nutzen und nachhaltig wirken. Systeme, Strukturen, Innovationen und Erfolge hängen von Menschen ab. Wie selbstwirksam und zufrieden Menschen sind, hängt von Entscheidungen ab, die sie selbst bzw. andere für sie treffen oder auch nicht. Die Verantwortung, damit umzugehen, liegt bei jedem selbst.</p>
<p>Wenn ich also an Ostdeutschland denke, denke ich an meinen Lebensweg, der exemplarisch für Menschen steht, die beide Welten und die damit verbundenen Chancen und Anstrengungen kennen. An Menschen, die Erfahrungswissen haben mit dem Wunsch eines selbstverständlichen Miteinanders, einer gelebten Symbiose harter und weicher Faktoren sowie Lösungsorientierung. Und ich denke an starke, bereichernde Menschen, die dies erkennen und leben. Ich denke an jeden, der hier geboren ist und jeden, der in und für Ostdeutschland lebt und wirkt. An Menschen, die Veränderung vorantreiben und die Entscheidungen treffen: Gemeinschaft ist Kraft, Geschichte Fundament, Veränderung Fortschritt, Vielfalt Bereicherung.</p>
<div id="attachment_1736-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/IMG_4504.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1736-2" class="wp-image-1736" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/IMG_4504.jpg" alt="Sichtbarkeit und Impulsgebung im Osten: Sächsische Innovationskonferenz 2023 –Kollaboration und Kooperation als Mix aus Trend und Erfahrung. Abbildung: futureSAX GmbH" width="600" height="400"></a><p id="caption-attachment-1736-2" class="wp-caption-text">Sichtbarkeit und Impulsgebung im Osten: Sächsische Innovationskonferenz 2023 – Kollaboration und Kooperation als Mix aus Trend und Erfahrung. Abbildung: futureSAX GmbH</p></div>
<h2><span class="title-bg">Mein Fazit</span></h2>
<p>Machen statt reden. Denn jeder kann seine Zukunft aktiv durch Nutzung des Potenzials im Osten gestalten. How? Der Schlüssel liegt für mich im Tun, im menschenzentrierten Handeln, einer klaren Strategie, kluger Verteilung von Entscheidungsmacht, zukunftsgewandter Managementkompetenz und zielgerichteter Kommunikation: im Innen und Außen. Dafür wünsche ich uns mehr Bewusstsein für die Power von Ermöglichungskultur, lebenslangem Lernen und Selbstwirksamkeit, von Passion und Innovation und von konkretem Handeln und Entscheidungsstärke. Denn über den Zeitgeist entscheidet unsere Kultur. Neben fachlicher Qualifizierung und sozialer Kompetenz ist das der Mut jedes Einzelnen mitzumachen und die Praxis, wer wo welche Entscheidungen trifft. Das Fundament dafür ist die Kombination aus Wissen, Erfahrungen und Werten. Dankbar für die wertvolle Verknüpfung aus zwei Welten sehe ich deshalb die Generation „WOST“ (die DDR erlebt, noch rund 20 Jahre berufstätig) in prägender Rolle: als Brückenbauer zwischen Generationen, Erfahrungsträger für Veränderung, Mitgestalter politischer/wirtschaftlicher Zukunft, Impulsgeber für Dialog/Verständnis und Sinnbild für Zusammengehörigkeitsgefühl. Die Rolle der Frau ist dabei entscheidend, nicht nur im Kontext von VUCA und BANI, sondern auch zur nachhaltigen Entwicklung einer selbstwirksamen Gesellschaft: Perspektiven/Resilienz, Einheit von Familie und Beruf, Bildung/Erziehung, Innovationskraft/Kreativität (Adaptabilität) – auf allen Ebenen.</p>
<p>Zukunft gestaltet sich am besten durch Anpassung/Veränderung – durch Innovation. Diese entsteht in den Köpfen von Menschen: mit Passion/Engagement (Wollen), mit Bildung/Erfahrungswissen (Können) in zielgerichteten Rahmenbedingungen (Dürfen). Ein Gleichklang von Bereitschaft (Mindset), Fähigkeit (Kompetenzen) und Möglichkeit (Strukturen) stärkt Ausgewogenheit und Zufriedenheit. Dies ist vor allem erfolgreich, wenn Sektoren übergreifend kollaborativ wirken: wie Cross-Innovation oder im Sport beim Cross-Training. Das erfordert eine dauerhaft und aktiv gelebte Kultur, welche systemisch geprägt wird: Entscheidungsebenen, die sich mehr durch ein historisch geprägtes Mindset auszeichnen und diese positive Kraft reduzieren oder sogar eliminieren, müssen verändert werden. Die Betonung positiver Entwicklungen und aktive Einbindung in Entscheidungsprozesse schafft nachhaltige Identität, die von Respekt, Verständigung und Chancen geprägt ist. Die Kollaboration von „Neuem“ und „Erfahrenem“ (Start-ups – Mittelstand, Gen Z – Babyboomer, Thinktanks, Gremien – Großstrukturen etc.) ermöglicht gegenseitige Bereicherung und Weiterentwicklung, wenn gewollt. Gemeinsam schafft man bekanntlich mehr.</p>
<p>Es wurde viel über Vergangenheit gesprochen – das ist gut und vielleicht noch abzuschließen. Aber die Analysephase ist vorbei. Wir müssen mehr ins Tun kommen, Stärken nutzen, Entscheidungen treffen, konkrete Maßnahmen ergreifen bzw. umsetzen. Der Osten kann eine einzigartige Position in der Gesellschaft einnehmen und Symbol für positive Veränderung und Fortschritt sein. Meinen Kindern sage ich: „Ihr könnt alles, was ihr wollt, wenn ihr fokussiert und reflektiert seid und Verantwortung für euer Handeln übernehmt. Denkt als Familie (Gemeinschaft): Achtest Du auf andere, achtest Du auf Dich selbst, vice versa. ... Wenn Du weißt, was Dein Why ist, dann wirst Du gute Entscheidungen treffen und immer einen Weg finden, um zufrieden und glücklich zu sein.“</p>
<div id="attachment_1737-2" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/fS_Investorentag2022_1.png"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1737-2" class="wp-image-1737" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/fS_Investorentag2022_1.png" alt="Kapitaltransfer und Strukturveränderung im Osten: Sächsischer Investorentag 2022 mitMinisterpräsident Michael Kretschmer (rechts). Abbildung: futureSAX GmbH" width="600" height="457"></a><p id="caption-attachment-1737-2" class="wp-caption-text">Kapitaltransfer und Strukturveränderung im Osten: Sächsischer Investorentag 2022 mit Ministerpräsident Michael Kretschmer (rechts). Abbildung: futureSAX GmbH</p></div>
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<p><a href="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/Ost_Button_Impulsgeberin_4c.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-1685" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/08/Ost_Button_Impulsgeberin_4c.jpg" alt="Label Impulsgeberin Ost" width="200" height="200"></a></p>
<h2><span class="title-bg">Marina Heimann</span></h2>
<p><strong>GEBOREN:</strong> 1981/Dresden<br>
<strong>WOHNORTE (aktuell):</strong> Dresden<br>
<strong>MEIN BUCHTIPP:</strong> <a href="https://amzn.to/3YQUPHY" target="_blank" rel="noopener">Leonhard Zintl: „Zukunft einfach machen“, 2020</a><br>
<strong>MEIN FILMTIPP:</strong> „Der rote Kakadu“, 2006<br>
<strong>MEINE URLAUBSTIPPS:</strong> Sächsische Schweiz, Poetenweg im Vogtland, Purple Path um Chemnitz (speziell 2025), Ostern in der Oberlausitz</p>
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<td><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="https://ostdeutschland.info/wp-content/uploads/2024/07/Cover-Denke-ich-an-Ostdeutschland.jpg" width="342" height="483">BUCHTIPP:</strong>
<h2><span class="title-bg">„Denke ich an Ostdeutschland ...“</span></h2>
<p>In der Beziehung von Ost- und Westdeutschland ist auch 35 Jahre nach dem Mauerfall noch ein Knoten. Dieser Sammelband will einen Beitrag dazu leisten, ihn zu lösen. Die 60 Autorinnen und Autoren geben in ihren Beiträgen wichtige Impulse für eine gemeinsame Zukunft. Sie zeigen Chancen auf und skizzieren Perspektiven, scheuen sich aber auch nicht, Herausforderungen zu benennen. Die „Impulsgeberinnen und Impulsgeber für Ostdeutschland“ erzählen Geschichten und schildern Sachverhalte, die aufklären, Mut machen sowie ein positives, konstruktiv nach vorn schauendes Narrativ für Ostdeutschland bilden.</p>
<p><span style="color: #000000;">„Denke ich an Ostdeutschland ... Impulse für eine gemeinsame Zukunft“, Frank und Robert Nehring (Hgg.), PRIMA VIER Nehring Verlag, Berlin 2024, 224 S., DIN A4.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Als Hardcover und E-Book <a style="color: #000000;" href="https://ostdeutschland.info/denke-ich-an-ostdeutschland/" rel="noopener">hier</a> erhältlich.</span></p></td>
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<p>Der Beitrag <a href="https://ostdeutschland.info/marina-heimann-generation-wost-von-transformationserfahrung-und-ostdeutscher-gestaltungskraft/">Marina Heimann: Generation WOST. Von Transformationserfahrung und ostdeutscher Gestaltungskraft</a> erschien zuerst auf <a href="https://ostdeutschland.info">ostdeutschland.info</a>.</p>
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