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Manja Kliese: Ostdeutsche Augen und Ohren. Der auswärtige Dienst sollte kein westdeutscher Erbhof sein

Man­ja Klie­se, Lei­te­rin des Kri­sen­re­ak­ti­ons­zen­trums des Aus­wär­ti­gen Amts, ist eine wich­ti­ge Impuls­ge­be­rin für Ost­deutsch­land. Sie setzt sich ein für Ver­ge­wis­se­rung, Ver­stän­di­gung und Ver­söh­nung. Mit die­sem Bei­trag ist sie auch im zwei­ten Sam­mel­band „Den­ke ich an Ost­deutsch­land ...“ vertreten.

Manja Kliese, Leiterin des Krisenreaktionszentrums Auswärtiges Amt. Abbildung: Stevy Hochkeppel

Man­ja Klie­se, Lei­te­rin des Kri­sen­re­ak­ti­ons­zen­trums Aus­wär­ti­ges Amt. Abbil­dung: Ste­vy Hochkeppel

Mei­ne Kind­heit in der DDR war geprägt vom Pri­vi­leg der Aus­lands­tä­tig­keit mei­ner Eltern. Die fünf Jah­re, die ich in den 1980ern in Zagreb und Pjöng­jang ver­brach­te, weck­ten in mir das Inter­es­se an ande­ren Kul­tu­ren und Spra­chen, am Aus­tausch zwi­schen Völ­kern und Natio­nen. Ich kauf­te von mei­nem Taschen­geld ein deutsch­ko­rea­ni­sches Wör­ter­buch und simu­lier­te an einem alten Sekre­tär das, was ich mir in mei­ner kind­li­chen Fan­ta­sie unter inter­na­tio­na­len Ver­hand­lun­gen vor­stell­te. Obgleich mei­ne Eltern selbst kei­ne Diplo­ma­ten waren, kam ich damals mit diplo­ma­ti­schen Gepflo­gen­hei­ten in Berüh­rung und ent­wi­ckel­te eine gewis­se Fas­zi­na­ti­on für Staats­be­su­che und ande­re pro­to­kol­la­ri­sche Ereignisse.

Kurz nach unse­rer Rück­kehr nach Karl-Marx-Stadt kam die Wen­de und in die­ser von mas­si­ven Umbrü­chen gepräg­ten Zeit trat die Aus­lands­er­fah­rung zunächst in den Hin­ter­grund. Mir blieb die Begeis­te­rung für Fremd­spra­chen und ein gewis­ses Fern­weh. Als ich Mit­te der 1990er-Jah­re dann eine Berufs- bzw. Stu­di­en­wahl tref­fen soll­te, reiz­te mich das Aus­land daher sehr. In jener von hoher Arbeits­lo­sig­keit gepräg­ten Zeit konn­ten mir Eltern oder Leh­rer dabei jedoch kaum bera­tend zur Sei­te ste­hen. Sie waren mit den Brü­chen in ihrem eige­nen Berufs­le­ben beschäf­tigt, waren her­aus­ge­for­dert von der neu­en Zeit, stan­den oft vor gro­ßen Unbe­kann­ten. Für mei­ne Gene­ra­ti­on im Osten bedeu­te­te dies gleich zu Beginn unse­rer beruf­li­chen Kar­rie­ren einen gra­vie­ren­den Nach­teil – ein Phä­no­men, das man zwar durch­aus auch im Wes­ten kann­te, dort jedoch eher im migran­ti­schen oder bil­dungs­fer­nen Umfeld beobachtete.


In die­sen Gesprä­chen ging es mir ganz zen­tral dar­um, zu zei­gen, dass Diplo­ma­tie kei­ne Erb­dy­nas­tie ist, son­dern ein Beruf, der allen offensteht.”


Mut statt Entmutigung

In die­ser Pha­se der all­ge­mei­nen Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit führ­te mich der Weg ins Berufs­in­for­ma­ti­ons­zen­trum des loka­len Arbeits­amts. Die „Blät­ter zur Berufs­kun­de“ arbei­te­te ich akri­bisch durch und ließ dabei alle Beru­fe außer Acht, die einen Stu­di­en­ab­schluss ver­langt hät­ten. Trotz mei­ner aus­ge­zeich­ne­ten Schul­no­ten schüch­ter­te mich der Gedan­ke an ein Stu­di­um ein, da es neben unge­wis­sen Job­aus­sich­ten vor allem jah­re­lan­ge Kos­ten bedeu­ten wür­de, die ich mei­nen Eltern kei­nes­falls auf­bür­den woll­te. Das ein­zi­ge von der Arbeits­amts­pu­bli­ka­ti­on vor­ge­schla­ge­ne Berufs­bild, das sofort monat­li­che Aus­bil­dungs­be­zü­ge ver­sprach und mei­nen Inter­es­sen ent­sprach, war der geho­be­ne Dienst im Aus­wär­ti­gen Amt. Job­si­cher­heit durch Beam­ten­sta­tus, Fach­hoch­schul­ab­schluss und Aus­lands­auf­ent­hal­te an den deut­schen Bot­schaf­ten welt­weit – ich war mir sicher, dass es genau die­se Kom­bi­na­ti­on war, nach der ich gesucht hat­te. Der säch­si­sche Berufs­be­ra­ter sah das gänz­lich anders und beschied: „Die neh­men nur 25 Leu­te im Jahr, das kön­nen Sie gleich vergessen.“

Zum Glück fühl­te ich mich von die­ser pau­scha­len Absa­ge nicht ent­mu­tigt, son­dern eher her­aus­ge­for­dert. Ein wenig auch aus Trotz bewarb ich mich daher im Aus­wär­ti­gen Dienst und wur­de ent­ge­gen mei­ner eige­nen Erwar­tun­gen als ange­hen­de Kon­su­lar­be­am­tin ange­nom­men. Dass ich mit der Wahl mei­nes künf­ti­gen Jobs rich­tig lag, offen­bar­te sich unver­mu­tet auch an ande­rer Stel­le. Im Rah­men eines Bewer­bungs­ver­fah­rens bei der säch­si­schen Finanz­ver­wal­tung, das ich zur Sicher­heit par­al­lel betrie­ben hat­te, wur­de ich gefragt, was mein Traum­be­ruf wäre, wenn Schul­no­ten, Geld, fami­liä­re Umstän­de und kör­per­li­che Vor­aus­set­zun­gen kei­ne Rol­le spie­len wür­den. Ich war 17 und hat­te mir um einen vor­aus­set­zungs­lo­sen Berufs­wunsch nie Gedan­ken gemacht. Gleich­wohl sag­te ich spon­tan und aus tiefs­tem Innern „Bot­schaf­te­rin“. Die Jury schau­te mich an und stimm­te zu: „Ja, das passt zu Ihnen“. Ich bekam kurz dar­auf ein Absa­ge­schrei­ben der Finanz­be­hör­de, aber die Zustim­mung der Juro­ren zu mei­nem Kar­rie­re­wunsch hall­te lan­ge in mir nach.

1987 mit dem letzten Botschafter und Wirtschaftsrat der DDR in Pjöngjang. Abbildung: privat

1987 mit dem letz­ten Bot­schaf­ter und Wirt­schafts­rat der DDR in Pjöng­jang. Abbil­dung: privat

Metamorphose zur Diplomatin

Mit Beginn mei­ner Aus­bil­dung in der dama­li­gen Bun­des­haupt­stadt Bonn begann für mich 1996 die rasche Meta­mor­pho­se zur Diplo­ma­tin – natür­lich nach west­deut­schem Vor­bild und Ver­ständ­nis, denn für eine irgend­wie gear­te­te ost­deut­sche Fär­bung war dort kaum Platz. Im Gegen­teil ging es in die­ser Pha­se vor allem dar­um, mich cha­mä­le­on­gleich anzu­pas­sen. Kei­nes­falls woll­te ich mit als typisch ost­deutsch betrach­te­ten und in Bonn durch­aus nega­tiv kon­no­tier­ten Eigen­hei­ten auf­fal­len und so eine hoch­ge­zo­ge­ne Augen­braue ris­kie­ren. Die Band­brei­te des zu Erler­nen­den war dabei groß und ging weit über rein fach­li­che Kennt­nis­se hin­aus. Sozia­le Kodi­zes waren eben­so wich­tig wie der ein­wand­freie Klei­dungs­stil oder die Lek­tü­re der rich­ti­gen Bücher. Dass ich von Haus aus kei­nen Dia­lekt sprach, war ein Vor­teil, mei­ne anfangs noch offen­sicht­li­chen Defi­zi­te in den Fremd­spra­chen Eng­lisch und Fran­zö­sisch stell­te ich schnellst­mög­lich ab. Mei­ne ost­deut­sche Her­kunft fiel so immer weni­ger auf und war nach mei­ner Aus­bil­dung auf mei­nen Aus­lands­ver­wen­dun­gen in Istan­bul und Paris kaum mehr ein The­ma. Ande­rer­seits habe ich mei­ne Hei­mat nie ver­leug­net, ich zeig­te in Lehr­ver­an­stal­tun­gen und bei sons­ti­gen Dis­kus­sio­nen bewusst ost­deut­sche Per­spek­ti­ven auf und freu­te mich stets, wenn ich zum Bei­spiel mit ost­eu­ro­päi­schen Diplo­ma­ten schnell eine gemein­sa­me Wel­len­län­ge fand.

Erste Versuche internationaler Verständigung. Abbildung: privat

Ers­te Ver­su­che inter­na­tio­na­ler Ver­stän­di­gung. Abbil­dung: privat

Mit fort­schrei­ten­der Berufs­er­fah­rung muss­te ich im Lau­fe der Jah­re fest­stel­len, dass mei­ne vor allem aus Vor­sicht und Unsi­cher­heit getrof­fe­ne Wahl der geho­be­nen Beam­ten­lauf­bahn einer Kor­rek­tur bedurf­te. Mir war klar gewor­den, dass ich ohne einen uni­ver­si­tä­ren Stu­di­en­ab­schluss kaum Chan­cen auf Füh­rungs­po­si­tio­nen im Aus­wär­ti­gen Amt hat­te, für die ich zuneh­mend Ambi­tio­nen ent­wi­ckel­te. Ich hol­te mei­nen Mas­ter­ab­schluss nach und bewarb mich erneut bei mei­nem eige­nen Arbeit­ge­ber – dies­mal für die „klas­si­sche“ Diplo­ma­ten­kar­rie­re im höhe­ren Dienst, in der Hoff­nung und mit dem Vor­satz, eines Tages Deutsch­land als Bot­schaf­te­rin ver­tre­ten zu kön­nen. Ich woll­te, ganz im Sin­ne eines Zitats des ita­lie­ni­schen Staats­man­nes Fran­ces­co Guic­ciar­di­ni, zu den Augen und Ohren mei­nes Lan­des werden.

Dass Ost­deut­sche in die­ser Berufs­grup­pe stark unter­re­prä­sen­tiert waren, fiel mir damals nicht unbe­dingt als Pro­blem auf. Zu einer Zeit, in der mit Ange­la Mer­kel und Joa­chim Gauck zwei der höchs­ten Reprä­sen­tan­ten des Lan­des aus Ost­deutsch­land stamm­ten, schien man­geln­de Sicht­bar­keit von Ost­deut­schen in Füh­rungs­po­si­tio­nen kein The­ma zu sein. Vor­dring­li­cher war für mich zu dem Zeit­punkt eher die Fra­ge, ob ich als Frau in der Män­ner­do­mä­ne Diplo­ma­tie gleich­be­rech­tig­te Kar­rie­re­chan­cen haben wür­de. Immer­hin waren noch im Jahr 2012 ledig­lich elf von 142 deut­schen Bot­schaf­ten von Frau­en geleitet.

Familienmoment: Manja Kliese mit ihren drei Töchtern an der lettischen Ostsee. Abbildung: privat

Fami­li­en­mo­ment: Man­ja Klie­se mit ihren drei Töch­tern an der let­ti­schen Ost­see. Abbil­dung: privat

Konsequenzen des Ostdeutschseins

Erst ab 2015 begann ich, mich inten­si­ver mit der Fra­ge aus­ein­an­der­zu­set­zen, ob und wie sich aus mei­nem Ost­deutsch­sein prak­ti­sche Kon­se­quen­zen für die Aus­übung mei­nes Berufs erge­ben. Zwar war mir zuvor schon der Gedan­ke gekom­men, dass mein eige­nes Erle­ben von zwei Sys­te­men und die Erfah­rung der Trans­for­ma­ti­on eine beson­de­re Kom­pe­tenz gera­de für eine Diplo­ma­tin dar­stellt, ich hat­te dies jedoch nie offen­siv als Stär­ke rekla­miert. Nicht zuletzt mit dem Ent­ste­hen von „Pegi­da“ in Dres­den gab es jedoch im Aus­land ver­stärkt Fra­gen nach einer mög­li­chen Beson­der­heit der Ost­deut­schen und nach dem Gelin­gen der deut­schen Ein­heit ganz all­ge­mein. Der­lei Fra­gen wur­den selbst­ver­ständ­lich von zumeist west­deut­schen Diplo­ma­ten beant­wor­tet, die sich nur im Aus­nah­me­fall inten­si­ver mit die­sem Bereich der deut­schen Innen­po­li­tik befasst hat­ten. Ich hin­ge­gen konn­te im Gespräch mit aus­län­di­schen Reprä­sen­tan­ten durch­aus ein authen­ti­sche­res Zeug­nis über die Situa­ti­on in Ost­deutsch­land ablie­fern. Die Ent­wick­lun­gen in Sach­sen ab 2015 wur­den so für mich zum kon­kre­ten Auf­trag, mei­ne Hei­mat wie­der genau­er zu beob­ach­ten, um sie im Aus­land bes­ser erklä­ren zu können.

Auf­bau­end auf die­se Rück­be­sin­nung auf mei­ne Wur­zeln erschloss sich mir ein grö­ße­res Hand­lungs­feld: Als stell­ver­tre­ten­de deut­sche Bot­schaf­te­rin in Riga beließ ich es nicht dabei, mei­nen let­ti­schen Gesprächs­part­nern ost­deut­sche Phä­no­me­ne aus einer Innen­per­spek­ti­ve zu erläu­tern, son­dern ich such­te bewusst nach Anknüp­fungs­punk­ten zwi­schen Lett­land und den ost­deut­schen Bun­des­län­dern. So ver­mit­tel­te ich zum Bei­spiel ost­deut­sche Exper­ten zum The­ma Auf­ar­bei­tung und orga­ni­sier­te die offi­zi­el­le Fei­er zum Tag der Deut­schen Ein­heit in Lett­land in Koope­ra­ti­on mit dem Frei­staat Sach­sen. Bei Besuchs­de­le­ga­tio­nen aus Deutsch­land ach­te­te ich nun­mehr dar­auf, mei­ne Her­kunft offen anzu­spre­chen. Gera­de bei ost­deut­schen Besu­chern hat dies zu einem spür­bar natür­li­che­ren und trans­pa­ren­te­ren Aus­tausch zu sen­si­blen Fra­gen geführt, etwa zum außen­po­li­ti­schen Umgang mit Russ­land nach der Anne­xi­on der Krim. Und auch mein per­sön­li­cher Kar­rie­re­weg wur­de stär­ker the­ma­ti­siert, weil gera­de Ost­deut­sche häu­fig glau­ben, man kön­ne nur über Bezie­hun­gen an einen Job im Aus­wär­ti­gen Amt gelan­gen. In die­sen Gesprä­chen ging es mir ganz zen­tral dar­um, zu zei­gen, dass Diplo­ma­tie kei­ne Erb­dy­nas­tie ist, son­dern ein Beruf, der allen offensteht.

1988 als Auszubildende an der deutschen Botschaft in Paris. Abbildung: privat

1988 als Aus­zu­bil­den­de an der deut­schen Bot­schaft in Paris. Abbil­dung: privat

Dass ich mit die­sen Gedan­ken nicht allein bin, merk­te ich als­bald nach mei­ner Rück­kehr nach Ber­lin. Mitt­ler­wei­le habe ich mich mit ande­ren Ost­deut­schen im Aus­wär­ti­gen Amt ver­netzt und wir haben 2024 die Beschäf­tig­ten­in­itia­ti­ve „Netz­werk Ost“ gegrün­det. Unser gemein­sa­mes Anlie­gen ist es, unse­re ost­deut­sche Sozia­li­sa­ti­ons- und Trans­for­ma­ti­ons­er­fah­run­gen ver­stärkt in die Gestal­tung der deut­schen Außen- und Euro­pa­po­li­tik ein­zu­brin­gen. Indem wir ost­deut­sche Diplo­ma­tin­nen und Diplo­ma­ten sicht­ba­rer machen, schaf­fen wir Rol­len­vor­bil­der und wol­len so gezielt Beschäf­tig­te mit ost­deut­schem Hin­ter­grund für den Aus­wär­ti­gen Dienst gewin­nen. Dar­über hin­aus geben wir auch intern Anre­gun­gen, wie ver­schie­de­ne Pro­zes­se ange­passt wer­den könn­ten, um für eine höhe­re Reprä­sen­tanz von Ost­deut­schen in unse­rer Behör­de zu sor­gen. Wir sind über­zeugt, dass wir mit die­ser Art der inklu­si­ve­ren Außen­po­li­tik auch einen Bei­trag dazu leis­ten kön­nen, das Ver­trau­en in staat­li­che Insti­tu­tio­nen und das Ver­ständ­nis für Poli­tik­ge­stal­tung in der ost­deut­schen Bevöl­ke­rung zu erhö­hen. Gleich­zei­tig wol­len wir errei­chen, dass Ost­deutsch­land als ent­de­ckungs­wer­te Regi­on und erfolg­rei­cher Stand­ort eine deut­li­che­re Rol­le spielt, wenn sich Deutsch­land im Aus­land prä­sen­tiert. Das Netz­werk Ost im Aus­wär­ti­gen Amt hat in kur­zer Zeit bereits vie­le sehr gute Anre­gun­gen und Initia­ti­ven in die­sem Sin­ne ent­wi­ckelt – jetzt kommt es dar­auf an, die­se gemein­sam umzu­set­zen. In die­sen Gesprä­chen ging es mir ganz zen­tral dar­um, zu zei­gen, dass Diplo­ma­tie kei­ne Erb­dy­nas­tie ist, son­dern ein Beruf, der allen offensteht.

2023 als Leiterin des Krisenreaktionszentrums während der Evakuierungen aus Sudan. Abbildung: Photothek, Thomas Köhler

2023 als Lei­te­rin des Kri­sen­re­ak­ti­ons­zen­trums wäh­rend der Eva­ku­ie­run­gen aus Sudan. Abbil­dung: Pho­to­thek, Tho­mas Köhler


Label Impulsgeberin Ost

Manja Kliese

GEBOREN: 1978/Pasewalk
WOHNORT (aktu­ell): Berlin
MEIN BUCHTIPP: Anne Raa­be: „Die Mög­lich­keit von Glück“, 2023
MEIN FILMTIPP: „Deutsch­land 83“, 2015
MEIN URLAUBSTIPP: Tour durch die Han­se­städ­te Wis­mar, Ros­tock und Greifswald

 

Denke ich an Ostdeutschland ... Band 2BUCHTIPP:

„Denke ich an Ostdeutschland ...“

In der Bezie­hung von Ost- und West­deutsch­land ist 35 Jah­re nach dem Mau­er­fall noch ein Kno­ten. Auch die­ser zwei­te Sam­mel­band will einen Bei­trag dazu leis­ten, ihn zu lösen. Die wei­te­ren 60 Autorin­nen und Autoren geben in ihren Bei­trä­gen wich­ti­ge Impul­se für eine gemein­sa­me Zukunft. Sie zei­gen Chan­cen auf und skiz­zie­ren Per­spek­ti­ven, scheu­en sich aber auch nicht, Her­aus­for­de­run­gen zu benen­nen. Die „Impuls­ge­be­rin­nen und Impuls­ge­ber für Ost­deutsch­land“ erzäh­len Geschich­ten und schil­dern Sach­ver­hal­te, die auf­klä­ren, Mut machen sowie ein posi­ti­ves, kon­struk­tiv nach vorn schau­en­des Nar­ra­tiv für Ost­deutsch­land bilden.

„Den­ke ich an Ost­deutsch­land ... Impul­se für eine gemein­sa­me Zukunft“, Band 2, Frank und Robert Neh­ring (Hgg.), PRIMA VIER Neh­ring Ver­lag, Ber­lin 2025, 224 S., DIN A4.

Als Hard­co­ver und E-Book hier erhältlich.

 

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