Eine vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Auftrag gegebene Forsa-Umfrage zeigt, dass mehr als zwei Drittel der kleinen und mittleren Unternehmen an den Grundpfeilern der IT-Sicherheit scheitern. Dabei glauben drei Viertel von ihnen, gut gegen Cyberangriffe geschützt zu sein.

Laut Studie beginnen fast 70 Prozent der Cyberangriffe bei kleinen und mittleren Unternehmen mit einer einfachen Phishing-Mail. Abbildung: mavoimages, AdobeStock
Dieses Auseinanderklaffen von Selbstwahrnehmung und Realität zeigt eine weit verbreitete Nachlässigkeit, die fatale Folgen haben kann. Veraltete Software, vernachlässigte Datensicherungen und fehlende Notfallpläne schaffen Einfallstore, die Angreifern Tür und Tor öffnen.
Obwohl fast 70 Prozent der erfolgreichen Angriffe mit einer simplen Phishing-Mail beginnen, verzichten 64 Prozent der Betriebe auf regelmäßige Schulungen ihrer Mitarbeitenden. Sie sind sich der Gefahr zwar bewusst (89 Prozent der Unternehmen rechnen bei einer erfolgreichen Attacke mit volkswirtschaftlichen Schäden), verlassen sich im Ernstfall aber auf staatliche Hilfe, während die eigene digitale Haustür oft unverschlossen bleibt. Diese Risikostrategie kostet im Angriffsfall wertvolle Zeit und vergrößert den Schaden unnötig.
Der Ernstfall
Plötzlich ist es passiert: Der Betrieb ist von einem Cyberangriff betroffen. Systeme stehen still, sensible Daten sind verschlüsselt oder gestohlen. In dieser kritischen Phase zählt jede Minute und ein starker Partner ist entscheidend. Panik und unüberlegte Handlungen, wie die Kontaktaufnahme mit den Erpressern, können die Situation verschlimmern. Eine Lösegeldzahlung garantiert keineswegs die Wiederherstellung der Daten, oft folgen weitere Forderungen oder die Daten bleiben für immer unbrauchbar.

Der Notfallplan des SI-Cyberschutzes sieht vor, die betroffenen Systeme im Ernstfall sofort zu isolieren, um beispielsweise wichtige Analysedaten zu sichern. Abbildung: Signal Iduna
Mit dem Abschluss des SI-Cyberschutzes von Signal Iduna ist das Unternehmen einen wichtigen Schritt weiter. Anstatt im Chaos zu versinken, greift ein Notfallplan, um den Schaden zu begrenzen und den Betrieb schnell wiederherzustellen.
Drei Schritte nach dem Cyberangriff:
- Systeme sofort isolieren: Alle betroffenen IT-Systeme müssen vom Netzwerk und dem Internet getrennt werden. So wird eine weitere Ausbreitung der Schadsoftware verhindert und wichtige Spuren für die Analyse werden gesichert.
- Nicht verhandeln: Mit den Angreifern sollte nicht kommuniziert werden. Die Zahlung von Lösegeld sollte nie erfolgen.
- Notfall-Hotline anrufen: Der SI-Cyberschutz muss über die 24/7-Notfall-Hotline kontaktiert werden. So startet die professionelle Rettungskette. Von da an übernehmen die Experten.
IT-Partner wird kontaktiert
Sobald der Notruf eingeht, wird der IT-Partner Perseus kontaktiert.
IT-Forensik & Krisenmanagement: Die Experten von Perseus analysieren den Angriff, identifizieren Sicherheitslücken und sichern digitale Spuren. Parallel erstellen sie einen strategischen Plan zur Wiederherstellung Ihres Betriebs.
Systemwiederherstellung: Perseus unterstützt die Betroffenen dabei, ihre Systeme von der Schadsoftware zu befreien und ihre Daten aus den Backups sicher wiederherzustellen.

Während IT-Partner Perseus die technische Wiederherstellung durchführt, kümmert sich Signal Iduna um die Abdeckung finanzieller Folgen. Abbildung: Dragana Gordic, AdobeStock
Rechts- und PR-Unterstützung: Die Partner helfen, gesetzliche Meldepflichten (etwa nach DSGVO) einzuhalten, und unterstützen bei der Kommunikation, um Reputationsschäden zu minimieren.
Während Perseus die technische Wiederherstellung leistet, steht Signal Iduna als Versicherer zur Seite und deckt finanzielle Folgen ab. Die Versicherung übernimmt die Kosten für IT-Forensiker, Datenwiederherstellung, Rechtsberatung sowie den entstandenen Betriebsunterbrechungsschaden.

Der SI-Cyberschutz unterstützt nicht nur bei Schäden durch Angriffe, sondern fördert eine Prävention zur Vermeidung von Cyberattacken. Abbildung: Andrii Lysenko, AdobeStock
In einer Ära, in der die Bedrohungsgefahr zunimmt, ist eine moderne Sicherheitsstrategie, die aktuelle Software, geschulte Mitarbeitende und einen professionellen Versicherungsschutz umfasst, kein Luxus, sondern ein Bestandteil verantwortungsvoller Unternehmensführung. Der SI-Cyberschutz von Signal Iduna setzt dort an. In Kooperation mit Partnern werden nicht nur Schäden reguliert, sondern es wird auch aktiv Prävention betrieben. Unternehmen, die in regelmäßige Sicherheitstrainings oder Checks investieren, reduzieren nicht nur ihr Angriffsrisiko, sondern können auch ihre Selbstbeteiligung im Schadensfall senken – ein Anreiz, die eigene Sicherheit zur Chefsache zu machen.




























