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Uwe Nostitz: „Jetzt ist die beste Zeit, ins Handwerk einzusteigen.“

Von der all­ge­mei­nen Wirt­schafts­flau­te in Deutsch­land ist auch das Hand­werk betrof­fen. Uwe Nos­titz, Prä­si­dent des Säch­si­schen Hand­werks­ta­ges, hat mit uns dar­über gespro­chen, was das Hand­werk jetzt braucht und was nicht. Ein Gespräch über not­wen­di­ge Rah­men­be­din­gun­gen sowie über Nach­wuchs und Nachfolge.

Uwe Nostitz, Präsident des Sächsischen Handwerkstages und des Sächsischen Baugewerbeverbandes. Abbildung: Michael Schmidt, Sächsischer Handwerkstag

Uwe Nos­titz, Prä­si­dent des Säch­si­schen Hand­werks­ta­ges und Prä­si­dent des Säch­si­schen Bau­ge­wer­be­ver­ban­des. Abbil­dung: Micha­el Schmidt, Säch­si­scher Handwerkstag

ostdeutschland.info: Herr Nostitz, es gibt über 50 Kammern für die 5,6 Millionen Handwerker in der Bundesrepublik. Wie viele Betriebe und Menschen vertritt der Sächsische Handwerkstag?

Uwe Nos­titz: Der Säch­si­sche Hand­werks­tag ist die Spit­zen­or­ga­ni­sa­ti­on des Hand­werks im Frei­staat. Er ver­tritt die Inter­es­sen von mehr als 54.000 Hand­werks­be­trie­ben, in denen etwa 280.000 Men­schen beschäf­tigt sind. Die­se erwirt­schaf­te­ten im ver­gan­ge­nen Jahr einen Umsatz von knapp 36 Mil­li­ar­den Euro.

Die wirtschaftliche Situation in Deutschland gilt als angespannt. Wie ist die Situation bei den sächsischen Handwerksbetrieben?

Nur noch ein Drit­tel der Betrie­be bewer­tet aktu­ell die eige­ne Geschäfts­la­ge mit gut. Im Früh­jahr 2019 – dem letz­ten Jahr ohne Kri­sen­mo­dus – waren es mit 70 Pro­zent mehr als dop­pelt so vie­le posi­ti­ve Bewer­tun­gen. Betrof­fen sind alle Gewerke.

Mit Blick auf die kom­men­den Mona­te fehlt vie­len Betrie­ben jeg­li­che Zuver­sicht, dass sich die Rah­men­be­din­gun­gen ent­schei­dend ändern wer­den. Die Unter­neh­men haben von der Poli­tik vie­le Ankün­di­gun­gen gehört. Im All­tag kon­kret davon ange­kom­men ist bis­lang nichts.

Nur noch ein Drit­tel der Hand­werks­be­trie­be bewer­tet die eige­ne Geschäfts­la­ge mit gut. 2019 waren es 70 Prozent.“

Das drückt auf die Erwar­tungs­hal­tung. 30 Pro­zent rech­nen in den kom­men­den Mona­ten mit schlech­ter lau­fen­den Geschäf­ten (2019: sie­ben Pro­zent). Ledig­lich 16 Pro­zent set­zen dar­auf, dass sich die wirt­schaft­li­che Lage ins Posi­ti­ve dreht.

Woher kommen die Aufträge für die sächsischen Handwerksbetriebe?

Gegen­wär­tig erwirt­schaf­ten säch­si­sche Hand­werks­be­trie­be 84,7 Pro­zent ihrer Umsät­ze in einem Umkreis von bis zu 50 Kilo­me­tern. Das ist eine deut­li­che Ver­schie­bung im Ver­gleich zum Jahr 2013. Da waren es nur 67,6 Pro­zent. Das Aus­land spielt mit 0,8 Pro­zent so gut wie kei­ne Rolle.

Nur noch 4,5 Pro­zent der Umsät­ze im Gesamt­hand­werk wer­den in einem Umkreis ab 150 Kilo­me­tern und mehr erlöst. Im Wer­ben um Fach­kräf­te ist das ein Vor­teil für die Betrie­be. Die Ver­ein­bar­keit von Beruf und Fami­lie spielt im Hand­werk eine zuneh­mend wich­ti­ge Rol­le. Da ist es posi­tiv, wenn man wegen der Mon­ta­ge­ar­beit nicht eine Woche von zu Hau­se getrennt ist.

Ein Dachdecker bei der Arbeit. Der Anteil öffentliche Auftraggeber hat laut Nostitz unter anderem wegen einer fehlgeleiteten Politik der öffentlichen Hand abgenommen. Abbildung: AMH

Ein Dach­de­cker bei der Arbeit. 85 Pro­zent ihres Umsat­zes machen säch­si­sche Hand­werks­be­trie­be in einem Umkreis von bis zu 50 Kilo­me­tern. Abbil­dung: AMH

Wie hat sich der Anteil öffentlicher Auftraggeber entwickelt?

Haupt­ab­neh­mer von hand­werk­li­chen Leis­tun­gen sind pri­va­te Auf­trag­ge­ber. Mit ihnen erziel­ten die Betrie­be 2025 61,4 Pro­zent ihrer Umsät­ze. 2013 waren es nur 40,6 Pro­zent. Öffent­li­che Auf­trag­ge­ber haben wei­ter an Boden ver­lo­ren. Ihr Anteil liegt aktu­ell bei 7,4 Pro­zent (2013: 13,8 Pro­zent). Das ist auch ein Ergeb­nis einer fehl­ge­lei­te­ten Ver­ga­be­po­li­tik der öffent­li­chen Hand, bei der fast immer der bil­ligs­te Anbie­ter den Auf­trag erhal­ten hat. Das hat die Unter­neh­men mür­be gemacht. Von den Kom­mu­nen ist das auch kurz­fris­tig gedacht. Wenn ich einen Hand­werks­be­trieb aus dem eige­nen Ort beauf­tra­ge, dann fließt das Geld in Form von Gewer­be­steu­ern, Spon­so­ring­leis­tun­gen usw. auch wie­der zurück.

Im privaten Bereich wird es immer schwerer, einen Handwerker zu finden. Mancher kann sich schon gar keinen mehr leisten. Was muss sich hier ändern?

Hand­werk muss für gro­ße Tei­le der Bevöl­ke­rung bezahl­bar blei­ben und darf nicht zu einem Luxus­gut für einen eli­tä­ren Kreis wer­den. Um die­se gefähr­li­chen Ent­wick­lun­gen zu stop­pen, ist es wich­tig, die Sozi­al­ver­si­che­rungs­sys­te­me zu reformieren.

Hand­werks­be­trie­be erle­ben jeden Tag, wie hohe Abga­ben, Büro­kra­tie und feh­len­de Pla­nungs­si­cher­heit die wirt­schaft­li­che Dyna­mik aus­brem­sen. Haupt­trei­ber der hohen Kos­ten sind die Sozi­al­ab­ga­ben. Frü­her lagen die­se unter 40 Pro­zent. Der­zeit sind es rund 43 Pro­zent. Wir bewe­gen uns stramm auf die 50 Pro­zent zu und sind an einem rich­ti­gen Kipp­punkt ange­langt. Stei­gen die Kos­ten wei­ter, steigt auch die Gefahr von Schwarzarbeit.

Hand­werk muss bezahl­bar blei­ben. Es darf nicht zu einem Luxus­gut werden.“

Abseh­bar ist, dass die Sozi­al­sys­te­me künf­tig mehr über Steu­ern finan­ziert wer­den müs­sen, um den Fak­tor Arbeit zu ent­las­ten. Das bedeu­tet jedoch nicht, die Steu­ern zu erhö­hen. Statt­des­sen müs­sen Struk­tur­re­for­men umge­setzt wer­den, die Mit­tel frei­set­zen, um die Sozi­al­sys­te­me zu stüt­zen. Mit neu­en Schul­den allein wer­den wir unse­re Pro­ble­me nicht lösen.

Wie entwickelt sich die Zahl der Auszubildenden im sächsischen Handwerk?

Bis Ende August wur­den 5.235 neue Lehr­ver­trä­ge im säch­si­schen Hand­werk regis­triert. Das ist etwas weni­ger als im star­ken Vor­jahr. Da waren es 5.440 Ver­trä­ge. Es ist das ers­te Mal seit vier Jah­ren, dass die Zah­len leicht sinken.

Wir sehen hier die Aus­wir­kun­gen der Kon­junk­tur­flau­te. Ins­be­son­de­re im von der Auto­in­dus­trie gepräg­ten Süd­west­sach­sen haben wir rück­läu­fi­ge Zah­len. Etli­che Unter­neh­men war­ten erst ein­mal ab, in wel­che Rich­tung sich die Kon­junk­tur in Deutsch­land und in Sach­sen entwickelt.

Warum sollten junge Menschen heute eine Handwerksausbildung anstreben?

Jetzt ist die bes­te Zeit, ins Hand­werk ein­zu­stei­gen. Fach­leu­te, die Hei­zun­gen und Autos repa­rie­ren, Häu­ser bau­en oder Dächer decken kön­nen, wer­den zur Man­gel­wa­re. Und wenn etwas knapp wird, dann stei­gen die Prei­se und in der Fol­ge auch die Löh­ne. Zudem ist das Hand­werk ein kri­sen­re­si­li­en­ter Wirtschaftszweig.

Neh­men Sie das Bei­spiel künst­li­che Intel­li­genz. KI ist längst im Hand­werk ange­kom­men. Von smar­ter Pla­nung bis zur Robo­tik ist künst­li­che Intel­li­genz ein hilf­rei­ches Werk­zeug im All­tag der Betrie­be. Klar ist aber auch: KI kann hand­werk­li­ches Kön­nen und hand­werk­li­che Fähig­kei­ten nicht so schnell erset­zen. Da sind ande­re Berei­che viel mehr gefähr­det. Das zeigt, wie zukunfts­fest und damit attrak­tiv das Hand­werk gegen­über ande­ren Bran­chen ist.

  • Der Beruf des Elektronikers gehört zu den beliebtesten Ausbildungsberufen im sächsischen Handwerk. Abbildung: AMH
    Der Beruf des Elek­tro­ni­kers gehört zu den belieb­tes­ten Aus­bil­dungs­be­ru­fen im säch­si­schen Hand­werk. Abbil­dung: AMH

Wie ist es um die Nachfolge im sächsischen Handwerk bestellt?

Das The­ma ist sehr kom­plex. Vie­le exter­ne Fak­to­ren spie­len da hin­ein. Rund 19.000 Hand­werks­be­trie­be in Sach­sen ste­hen in den kom­men­den zehn Jah­ren zur Über­ga­be an. Damit ver­bun­den sind knapp 78.000 Arbeits­plät­ze und ein Umsatz­vo­lu­men von etwa 12,6 Mil­li­ar­den Euro. Es geht hier nicht nur um das Hand­werk. Es geht um Sach­sens Wirtschaft.

Gleich­zei­tig haben wir stei­gen­de Zah­len bei den Meis­ter­ab­sol­ven­ten. Ins­ge­samt 823 Frau­en und Män­ner haben im Jahr 2025 in Sach­sen ihren Hand­werks­meis­ter­brief erwor­ben. Das waren so vie­le Absol­ven­ten wie seit zehn Jah­ren nicht mehr.

Aber: Bis­lang strebt weni­ger als ein Drit­tel der Absol­ven­ten die Selbst­stän­dig­keit an. Die wirt­schaft­li­chen Unsi­cher­hei­ten seit der Coro­na­pan­de­mie und vor allem die enor­men Büro­kra­tie­an­for­de­run­gen schre­cken jun­ge Men­schen zuneh­mend ab, sich selbst­stän­dig zu machen.

Zudem ist die wei­te­re Ent­wick­lung beim The­ma Erb­schaft­steu­er noch unklar. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt prüft der­zeit erneut die Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit der Pri­vi­le­gie­rung von Betriebs­ver­mö­gen. Par­al­lel dis­ku­tiert die Poli­tik über eine Reform, etwa durch nied­ri­ge­re Ver­scho­nungs­ab­schlä­ge, stren­ge­re Lohn­sum­men­re­ge­lun­gen oder enge­re Ver­wal­tungs­ver­mö­gens­gren­zen. Für Unter­neh­mer bedeu­tet dies: Die aktu­el­le Rechts­la­ge gilt zwar, kann sich aber spür­bar ändern.

Nimmt man das alles zusam­men, wird die Zahl der Unter­neh­men per­spek­ti­visch abneh­men. Im länd­li­chen Raum schnel­ler als in den Ballungszentren.

Benötigt das sächsische Handwerk Zuwanderung?

Im Jahr 2025 haben 46.965 Men­schen in Sach­sen erst­mals eine Alters­ren­te der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung bezo­gen. Jedes Jahr gehen mehr Fach­kräf­te in die Ren­te, als neue nach­kom­men. Wir sind also auf Zuwan­de­rung ange­wie­sen, wenn wir das Leis­tungs- und Ange­bots­ni­veau hal­ten wol­len. Das Hand­werk stellt sich die­ser Auf­ga­be und trägt maß­geb­lich zur Inte­gra­ti­on im Frei­staat bei.

Wir sind auf Zuwan­de­rung ange­wie­sen, wenn wir das Leis­tungs- und Ange­bots­ni­veau hal­ten wollen.“

Mehr als 1.020 jun­ge Aus­län­der wer­den in säch­si­schen Hand­werks­be­trie­ben aus­ge­bil­det. Das sind so vie­le Frau­en und Män­ner wie noch nie. Zum Ver­gleich: 2022 waren es 620, 2024 bereits 751. Beson­ders beliebt sind die Beru­fe Fach­ver­käu­fer im Lebens­mit­tel­hand­werk, Kfz-Mecha­tro­ni­ker, Fri­seur, Elek­tro­ni­ker und Bäcker. Die Aus­zu­bil­den­den kom­men zum wesent­li­chen Teil aus Viet­nam (Arbeits­mi­gra­ti­on), Syri­en, der Ukrai­ne, Vene­zue­la, Afgha­ni­stan und dem Irak (alle Fluchtmigration).

Die größ­te Hür­de bei der Inte­gra­ti­on bleibt der Sprach­er­werb. Für den Berufs­schul­un­ter­richt, das Ver­ste­hen von Arbeits- und Sicher­heits­an­wei­sun­gen oder die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Kun­den, Kol­le­gen und Vor­ge­setz­ten sind Deutsch­kennt­nis­se unerlässlich.

Kürzung des Steuerbonus für handwerkliche Leistungen, Abschaffung von Minijobs und abschlagsfreier Frührente – kann das Handwerk das verkraften?

Schwer. Der soge­nann­te Steu­er­bo­nus ist kein Bonus für die Betrie­be, son­dern für die Ver­brau­cher. Die Steu­er­ermä­ßi­gung sta­bi­li­siert pri­va­te Nach­fra­ge, ermög­licht not­wen­di­ge Moder­ni­sie­run­gen und wirkt direkt in die Brei­te des Hand­werks. Fällt die­ser Impuls weg, wer­den Inves­ti­tio­nen ver­scho­ben, wäh­rend Schwarz­ar­beit wie­der an Attrak­ti­vi­tät gewinnt.

Bei Mini­jobs haben wir eine kla­re Posi­ti­on: Sie sind in vie­len Hand­werks­be­trie­ben eine fes­te Grö­ße und ermög­li­chen vie­len Men­schen in ver­schie­de­nen Lebens­si­tua­tio­nen, fle­xi­bel einer Beschäf­ti­gung nach­zu­ge­hen. Solan­ge sich das Arbeits­zeit­ge­setz in den star­ren Gren­zen bewegt, wie es aktu­ell der Fall ist, hal­te ich nichts von einer Abschaf­fung der Minijobs.

Grund­sätz­lich müs­sen wir schau­en, wie wir die Unter­neh­men ent­las­ten kön­nen und wie­der mehr Frei­hei­ten für das Unter­neh­mer­tum bekom­men. Eine rei­ne Umver­tei­lung, wie sie Tei­le der Bun­des­re­gie­rung vor­an­treibt, macht uns jeden­falls nicht wettbewerbsfähiger.

Was fordern Sie von Landes- und Bundespolitik?

Vie­le Hand­werks­be­trie­be ste­hen mit dem Rücken zur Wand. Sie machen sich gro­ße Sor­gen, ob ihre Geschäfts­mo­del­le in Zukunft noch auf­ge­hen. Die Unter­neh­men brau­chen jetzt Ergeb­nis­se, die in den Back­stu­ben, Laden­ge­schäf­ten und Werk­stät­ten ankommen.

Wir brau­chen wirt­schaft­li­ches Wachs­tum. Die­sem Ziel muss alles unter­ge­ord­net werden.“

Dabei ist klar, wo die Hebel lie­gen. Wir brau­chen wirt­schaft­li­ches Wachs­tum. Die­sem Ziel muss alles unter­ge­ord­net wer­den. Dazu müs­sen Inves­ti­tio­nen stei­gen und die Arbeits- und Sozi­al­kos­ten sin­ken. Die Büro­kra­tie muss auf ein ver­träg­li­ches Maß zurück­ge­führt wer­den. In dem Punkt haben wir alle Belas­tungs­gren­zen für Unter­neh­men längst gerissen.

Wir for­dern auch ein gewis­ses Maß an Spar­sam­keit. Deutsch­land hat ins­ge­samt im letz­ten Jahr fast eine Bil­li­on Euro an Steu­ern ein­ge­nom­men. Das ist eine unfass­bar gro­ße Zahl. Und den­noch wird uns ver­mit­telt, dass das Geld nicht reicht. Als Unter­neh­mer ist das für mich schwer zu ver­ste­hen. Ich kann auch nicht über mei­nen Ver­hält­nis­sen leben.

In Bezug auf die jüngsten Wahlergebnisse erlebt Deutschland derzeit eine Zäsur. Wie gehen Sie mit den veränderten Mehrheiten um?

Es gehört zum Wesen einer Demo­kra­tie, die Wahl­er­geb­nis­se zu akzep­tie­ren und die Ent­schei­dung der Wäh­ler zu respek­tie­ren. Das Ergeb­nis, dass eine Par­tei nicht die abso­lu­te Mehr­heit erhal­ten hat, ist auch eine Wäh­ler­ent­schei­dung. Die Wäh­ler wol­len ein Kor­rek­tiv haben, dass extre­me Posi­tio­nen nicht durch­setz­bar sind.

Der demo­kra­ti­sche Grund­satz „Alle spre­chen über alles mit allen und am Ende ent­schei­det das Volk“ muss wie­der gel­ten und prak­ti­ziert wer­den. Dabei muss das Wohl des Lan­des an ers­ter Stel­le ste­hen. Die Bun­des­re­gie­rung muss end­lich in kon­kre­tes Han­deln kom­men. Ankün­di­gun­gen haben wir genug gehört. Die Refor­men müs­sen ange­packt und umge­setzt wer­den. Die deut­sche Wirt­schaft muss schnells­tens auf den Wachs­tums­pfad zurück. Die­sem Ziel ist alles unter­zu­ord­nen. Es gilt immer noch der Aus­spruch von Lud­wig Erhard: „Wirt­schaft ist nicht alles, aber ohne Wirt­schaft ist alles nichts“.

Vielen Dank.

Die Fra­gen stell­te Robert Nehring.

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