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Beate-Victoria Ermisch: Der Osten in mir. Warum Herkunft nicht automatisch Identität formt

Bea­te-Vic­to­ria Ermisch, Grün­de­rin, Gesell­schaf­te­rin und Geschäfts­füh­re­rin der ibe Ermisch GmbH, ist eine wich­ti­ge Impuls­ge­be­rin für Ost­deutsch­land. Sie setzt sich ein für Ver­ge­wis­se­rung, Ver­stän­di­gung und Ver­söh­nung. Mit die­sem Bei­trag ist sie auch im zwei­ten Sam­mel­band „Den­ke ich an Ost­deutsch­land ...“ vertreten.

Beate-Victoria Ermisch, Gründerin, Gesellschafterin und Geschäftsführerin der ibe Ermisch GmbH. Abbildung: Nancy Glor

Bea­te-Vic­to­ria Ermisch, Grün­de­rin, Gesell­schaf­te­rin und Geschäfts­füh­re­rin der ibe Ermisch GmbH. Abbil­dung: Nan­cy Glor

Wenn ich an Ost­deutsch­land den­ke, den­ke ich an etwas, das ich „Ost- Genia­li­tät“ nen­ne. Es ist die Fähig­keit, aus wenig viel zu machen, es ist Impro­vi­sa­ti­ons­ta­lent, Prag­ma­tis­mus und Boden­stän­dig­keit. Men­schen, die anpa­cken, die nicht auf­ge­ben, Men­schen, die zusam­men­hal­ten. Doch ich den­ke auch an ein tie­fes sys­te­mi­sches Miss­trau­en gegen­über Eli­ten, Medi­en und Insti­tu­tio­nen – ein Erbe, das bis heu­te wirkt.

Ich wur­de 1974 in Sach­sen gebo­ren. Doch mei­ne kul­tu­rel­le Iden­ti­tät liegt nicht dort. Mei­ne fami­liä­ren Wur­zeln sind nicht säch­sisch. Mei­ne Mut­ter wur­de 1942 in Nie­der­schle­si­en gebo­ren und sie­del­te mit ihren Eltern ein paar Jah­re nach dem Ende des Zwei­ten Welt­kriegs nach Deutsch­land um. Die Mut­ter mei­nes Vaters stammt aus einem nie­der­säch­si­schen Adels­ge­schlecht. Ihr Umzug nach Sach­sen geschah unfrei­wil­lig – der Lie­be wegen. In mei­ner Fami­lie spiel­te der Ver­lust von Hei­mat stets eine gro­ße Rolle.

Bei uns zu Hau­se leb­ten wir sehr zurück­ge­zo­gen. Die eige­ne Geschich­te und die dort ver­an­ker­ten Tra­di­tio­nen wur­den hoch­ge­hal­ten. In unse­rer Fami­lie wur­den christ­li­che und bür­ger­li­che Wer­te wie Anstand und Pflicht­ge­fühl beschwo­ren. Bil­dung hat­te obers­te Prio­ri­tät. Auch auf Kunst und Kul­tur wur­de viel Wert gelegt. Der All­tag im Sozia­lis­mus wur­de als Last empfunden.

Alles, was „typisch ost­deutsch“ war, wur­de bewusst gemie­den. Ich war nie im Kin­der­gar­ten, nicht im Hort, nicht bei den Feri­en­spie­len und ich kann­te kei­nen Sand­mann oder Pit­ti­platsch. Die klas­si­sche ost­deut­sche Schla­ger­mu­sik wur­de eben so wenig gehört wie die Erz­ge­birgs-Weih­nacht. Ich war zu DDR-Zei­ten auch nie an der Ost­see. Unse­re Urlau­be führ­ten in die Tatra oder an den Bala­ton. Ich fühl­te mich mei­nen uner­reich­ba­ren Ver­wand­ten in Düs­sel­dorf, Bam­berg und Frankfurt/Main näher als den Nach­barn vor Ort. Fol­ge­rich­tig wur­de ich von mei­nem Umfeld als son­der­bar und exo­tisch wahr­ge­nom­men. Wer in der sozia­lis­ti­schen Her­de nicht mit­lief, kam nicht gut an.

Den­noch sind in mei­ner Prä­gung auch typisch ost­deut­sche Ver­hal­tens­wei­sen ver­an­kert. Ich bin bei­spiels­wei­se nicht an klas­si­sche Rol­len­mus­ter gebun­den, weil die Berufs­tä­tig­keit von Frau­en in Ost­deutsch­land selbst­ver­ständ­lich war. Es ist für mich eben­so selbst­ver­ständ­lich, dass sich Kin­der und Kar­rie­re nicht aus­schlie­ßen. Auch habe ich Impro­vi­sa­ti­ons­ta­lent und bin pragmatisch.


Ich bin im Osten gebo­ren. Aber ich war nie nur ost­deutsch. Dar­in liegt mein Bei­trag zur Einheit.”


Die Wiedervereinigung

Die Wen­de war poli­tisch ein Erfolg, doch mensch­lich blieb sie unvoll­endet. Für mich und mei­ne Fami­lie war sie eine Befrei­ung. Der ersehn­te Wes­ten war end­lich zugäng­lich. Ich muss­te kei­nen Aus­rei­se­an­trag stel­len, konn­te rei­sen und mei­ne Per­spek­ti­ven erwei­tern. Ich war sehr dank­bar. Inner­lich blieb ich distan­ziert gegen­über allem, was typisch „ost­deutsch“ war. Die Idea­li­sie­rung des „Ossis“ ist mir fremd.

Erst Jah­re spä­ter wur­de mir bewusst, dass die Wie­der­ver­ei­ni­gung nicht für alle Ost­deut­schen so posi­tiv ver­lief. Lebens­leis­tun­gen wur­den ent­wer­tet, Berufs­ab­schlüs­se nicht aner­kannt und Betrie­be geschlos­sen. Die Men­schen im Osten nah­men wahr, dass west­deut­sches Wis­sen gegen­über der eige­nen Erfah­rung für über­le­gen erklärt wur­de. Das Gefühl, nicht gebraucht zu wer­den, wur­de zur Demü­ti­gung – und bis heu­te zum kol­lek­ti­ven Trauma.

Die­se Erkennt­nis setz­te bei mir erst Jah­re nach der Wen­de ein – durch beruf­li­che wie per­sön­li­che Begeg­nun­gen. Mensch­lich ist kein ein­heit­li­ches Deutsch­land ent­stan­den. Und obwohl ich mei­nen säch­si­schen Geburts­an­teil nie als vor­der­grün­dig gese­hen habe, füh­le ich mich ange­spro­chen, wenn Sach­sen in ein ein­sei­ti­ges Licht gerückt wird. Auf mei­ne Aus­sa­ge „Ich kom­me aus Sach­sen“ folgt nach der Ver­wun­de­rung – weil dies optisch und vor allem sprach­lich nicht ver­mu­tet wird – Besorg­nis. Der media­le Fokus auf Wahl­er­geb­nis­se, die Demons­tra­tio­nen von Pegi­da und der wahr­ge­nom­me­ne Rechts­po­pu­lis­mus haben ihre Wir­kung ent­fal­tet. Das Bild des Ostens, kon­kret das Säch­si­sche, ist viel­fach geprägt von Defizitnarrativen.

Für mich per­sön­lich knüpft sich dar­an ein altes Gefühl an. Jenes der beson­de­ren Betrach­tung, das ich bereits in mei­ner Kind­heit gespürt habe. Nicht laut, nicht offen, jedoch tief­wir­kend. Die Reduk­ti­on auf Kli­schees oder Men­ta­li­täts­mus­ter kratzt nicht nur an der Ober­flä­che, sie berührt etwas Inne­res, oft Unaus­ge­spro­che­nes. Ost­deutsch­land wird auch 35 Jah­re nach der Wen­de noch nicht dif­fe­ren­ziert betrach­tet – es wird eti­ket­tiert. Die lei­den­schaft­li­chen Ost­ver­tre­ter wird die Her­ab­wer­tung emo­tio­nal sicher noch stär­ker tref­fen als mich.

Auszeichnung für die innovativsten Mittelständler – TOP 100 2024. Mit Vater Dr. Jochen Ermisch und Ranga Yogeshwar. Abbildung: ibe Ermisch GmbH

Aus­zeich­nung für die inno­va­tivs­ten Mit­tel­ständ­ler – TOP 100 2024. Mit Vater Dr. Jochen Ermisch und Ran­ga Yogeshwar. Abbil­dung: ibe Ermisch GmbH

Lösungen entstehen mit dem, was da ist

Gesell­schaft­li­che Lösun­gen ent­ste­hen nicht in Kon­zept­pa­pie­ren, son­dern durch unvor­ein­ge­nom­me­ne Begeg­nung. Alle Men­schen haben Geschich­ten, Prä­gun­gen und Brü­che. Das hat nichts Ost- und/ oder West­deut­sches. Bio­gra­fien sind meist nicht ide­al, aber echt. Jeder, der mit der Geschich­te des Gegen­übers authen­tisch und tole­rant umgeht, wird eine trag­fä­hi­ge Lösung fin­den. Gedan­ken und Tex­te dar­über, wie die Din­ge sein soll­ten, hel­fen uns nicht wei­ter. Die­je­ni­gen, die vor allem in der Bun­des­po­li­tik Ver­ant­wor­tung tra­gen, sind auf­ge­ru­fen, ihre pau­scha­len Äuße­run­gen ein­zu­stel­len. Die Ost­deut­schen haben ein fei­nes Sen­so­ri­um für Situa­tio­nen. In der Äuße­rung von Beden­ken ste­cken nicht zwangs­läu­fig man­geln­de Inno­va­ti­ons­fä­hig­keit und feh­len­de Weltoffenheit.

Es gibt kei­nen idea­len Aus­gangs­punkt. Wer auf das Idea­le war­tet oder es als Vor­aus­set­zung dekla­riert, schiebt Ver­ant­wor­tung von sich weg – auf Sys­te­me, auf Poli­tik, auf ande­re. Doch Ver­ant­wor­tung heißt, mit dem zu agie­ren, was da ist. Jeder kann jeden Tag mit einer Ver­än­de­rung anfan­gen. Die­ser abge­dro­sche­ne Spruch scheint banal. Anders wird es aller­dings nicht funk­tio­nie­ren. Und an die­ser Stel­le sind auch die Ost­deut­schen auf­ge­ru­fen, ihre Sprü­che gegen­über den soge­nann­ten West­deut­schen zu beenden.

Teil des ibe-Entwicklungsteams mit dem Steuergerät PSD04, das von 2022 bis 2024 für Siemens Energy entwickelt wurde. Abbildung: ibe Ermisch GmbH

Teil des ibe-Ent­wick­lungs­teams mit dem Steu­er­ge­rät PSD04, das von 2022 bis 2024 für Sie­mens Ener­gy ent­wi­ckelt wur­de. Abbil­dung: ibe Ermisch GmbH

Im Unterschied liegt unsere Stärke

Ost­deut­sche haben gelernt, unter schwie­ri­gen Bedin­gun­gen Lösun­gen zu fin­den und zu impro­vi­sie­ren. Durch den Sys­tem­zu­sam­men­bruch ist eine Kul­tur der Eigen­in­itia­ti­ve und des Gestal­tungs­wil­lens entstanden.

Noch immer befin­det sich der Wohl­stand in Ost­deutsch­land im Auf­bau. Die­se wirt­schaft­li­che Rea­li­tät hat – anders als in vie­len gesät­tig­ten Regio­nen West­deutsch­lands – eine Men­ta­li­tät geför­dert, die auf Gestal­tung und Neu­an­fang setzt. Mei­ner Beob­ach­tung nach führt die­ser Umstand zu grö­ße­rem Grün­dungs­mut, zu mehr unter­neh­me­ri­schem Den­ken und zur Bereit­schaft, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men und Wan­del aktiv zu gestalten.

Ost­deut­sche Per­spek­ti­ven und Erfah­run­gen soll­ten kei­ne Fuß­no­te sein. In Füh­rungs­eta­gen, in Redak­tio­nen, in Talk­shows und in der Poli­tik feh­len Stim­men aus Ost­deutsch­land. Dabei wür­de ein gesamt­deut­sches Ver­ständ­nis enorm davon pro­fi­tie­ren, wenn wir die ost­deut­schen Erfah­run­gen ernst­haft inte­grie­ren, statt sie immer noch zu marginalisieren.

Es darf nicht dar­um gehen, Ost­deutsch­land als Opfer­ge­schich­te zu erzäh­len oder mit Kli­schees auf­zu­la­den. Es geht dar­um zu erken­nen, dass eine Viel­falt an Erfah­run­gen, Prä­gun­gen und Denk­wei­sen unser Land stärkt. Es ist an der Zeit, dies zuzulassen.

Start der strategischen Partnerschaft der Technischen Universität Dresden und des King’s College London – dem transCampus. Abbildung: Stephan Wiegand, UKD

Start der stra­te­gi­schen Part­ner­schaft der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Dres­den und des King’s Col­lege Lon­don – dem trans­Cam­pus. Abbil­dung: Ste­phan Wie­gand, UKD

Mein Beitrag zur Einheit

Ich ging nicht nach West­deutsch­land. Ich habe nach dem Stu­di­um unter ande­rem eine über die Gren­zen Deutsch­lands hin­aus bekann­te Trans­fer­or­ga­ni­sa­ti­on aktiv mit­ge­stal­tet, den Auf­bau des trans­Cam­pus – eine stra­te­gi­sche Part­ner­schaft der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Dres­den und des King’s Col­lege Lon­don – beglei­tet und ich war Grün­dungs­ge­schäfts­füh­re­rin der HZDR Inno­va­ti­on GmbH. Im Som­mer 2020 über­nahm ich die ibe Ermisch GmbH, das von mei­nem Vater 1990 zunächst als Inge­nieur­bü­ro gegrün­de­te Fami­li­en­un­ter­neh­men. Zudem grün­de­te ich mit Advice­Corp eine Inno­va­ti­ons­be­ra­tung und bin für die­ses Unter­neh­men häu­fig in Deutsch­land unter­wegs, unter ande­rem auch in Brandenburg.

Die ibe hat eine Aus­zeich­nung als einer der inno­va­tivs­ten Mit­tel­ständ­ler Deutsch­lands erhal­ten und ist damit eines von drei „TOP 100 Unter­neh­men 2024“ in Sach­sen. In der ibe rea­li­sie­ren wir inno­va­ti­ve Pro­jek­te für nam­haf­te Kun­den auf­grund unse­res umfas­sen­den Know-hows bei der Ent­wick­lung und Her­stel­lung hoch­prä­zi­ser Mess­ge­rä­te und Moni­to­ring­sys­te­me für den Ein­satz in der elek­tri­schen Mess- und Prüf­tech­nik. Die von der ibe ent­wi­ckel­te und gefer­tig­te Tech­nik ist welt­weit im Ein­satz. Die ibe wächst und wird im Som­mer 2025 mit dem Bezug des neu­en Stand­orts eine deut­li­che Ver­grö­ße­rung erfah­ren. Ich schaf­fe Arbeits­plät­ze und bäu­me mich gegen Kli­schees auf. Ich habe klas­si­sche Män­ner­po­si­tio­nen ohne gro­ßes Nach­den­ken ange­strebt und dafür nicht auf Kin­der ver­zich­tet. Ich kann gut eige­ne Ent­schei­dun­gen tref­fen und ich benö­ti­ge wenig Bestä­ti­gung von außen.

Mei­ne Wer­te haben mich erfolg­reich gemacht. Ich lebe Ver­ant­wor­tung. Die­se Wer­te wur­zeln in mei­ner Bio­gra­fie. Mei­ne Erkennt­nis ist, dass jede Iden­ti­tät viel­schich­tig ist. Eine Redu­zie­rung auf Ost­deutsch­land ist eine Ver­kür­zung, weil es für Iden­ti­tät kei­ne Ein­heits­for­mel gibt. Sie ist wider­sprüch­lich, kom­plex und leben­dig. Wir brau­chen Räu­me, in denen sol­che Iden­ti­tä­ten gelebt und nicht ver­tei­digt wer­den müs­sen. In Poli­tik. In Kul­tur. In Führung.

Ich bin im Osten gebo­ren. Aber ich war nie nur ost­deutsch. Dar­in liegt mein Bei­trag zur Ein­heit. Hei­mat ent­steht dort, wo Geschich­te aner­kannt wird – nicht dort, wo man mir sagt, wie ich zu sein habe. Des­halb mei­ne Emp­feh­lung: Statt wei­ter zu tren­nen, soll­ten wir begin­nen, die Unter­schie­de nicht als Hin­der­nis, son­dern als Res­sour­ce zu sehen. Ein­heit heißt nicht: gleich sein. Ein­heit heißt: ein­an­der sehen, ein­an­der zuhö­ren – und gemein­sam Zukunft gestal­ten zu wol­len. Dafür ist Offen­heit not­wen­dig. Eine ähn­li­che Fra­ge wird im Oscar-gekrön­ten Film „Kon­kla­ve“ ver­han­delt. Der Kar­di­nal­de­kan Law­rence mahnt in einer Pre­digt sei­ne Kar­di­nals­kol­le­gen: „Gewiss­heit ist der erbit­terts­te Feind der Ein­heit. Gewiss­heit ist der töd­li­che Feind der Toleranz.“

Innovatives Projekt „Curefly“: erster Drohnenflug in Deutschland über eine Distanz von 40 km. Abbildung: Tudka.PR

Inno­va­ti­ves Pro­jekt „Cure­fly“: ers­ter Droh­nen­flug in Deutsch­land über eine Distanz von 40 km. Abbil­dung: Tudka.PR


Label Impulsgeber Ost

IBE Ermisch GmbH

GEGRÜNDET: 2008/Dresden
STANDORT: Dresden
MITARBEITENDE: 16
WEBSITE: ibe-ermisch.de

 


Label Impulsgeberin Ost

Beate-Victoria Ermisch

GEBOREN: 1974/Dresden
WOHNORT (aktu­ell): Radebeul
MEIN BUCHTIPP: Kat­ja Hoyer: „Dies­seits der Mau­er“, 2023
MEIN FILMTIPP: „Das Leben der Ande­ren“, 2006
MEIN URLAUBSTIPP: Meck­len­bur­gi­sche Seenplatte

 

 

Denke ich an Ostdeutschland ... Band 2BUCHTIPP:

„Denke ich an Ostdeutschland ...“

In der Bezie­hung von Ost- und West­deutsch­land ist 35 Jah­re nach dem Mau­er­fall noch ein Kno­ten. Auch die­ser zwei­te Sam­mel­band will einen Bei­trag dazu leis­ten, ihn zu lösen. Die wei­te­ren 60 Autorin­nen und Autoren geben in ihren Bei­trä­gen wich­ti­ge Impul­se für eine gemein­sa­me Zukunft. Sie zei­gen Chan­cen auf und skiz­zie­ren Per­spek­ti­ven, scheu­en sich aber auch nicht, Her­aus­for­de­run­gen zu benen­nen. Die „Impuls­ge­be­rin­nen und Impuls­ge­ber für Ost­deutsch­land“ erzäh­len Geschich­ten und schil­dern Sach­ver­hal­te, die auf­klä­ren, Mut machen sowie ein posi­ti­ves, kon­struk­tiv nach vorn schau­en­des Nar­ra­tiv für Ost­deutsch­land bilden.

„Den­ke ich an Ost­deutsch­land ... Impul­se für eine gemein­sa­me Zukunft“, Band 2, Frank und Robert Neh­ring (Hgg.), PRIMA VIER Neh­ring Ver­lag, Ber­lin 2025, 224 S., DIN A4.

Als Hard­co­ver und E-Book hier erhältlich.

 

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