@mrjackson

Banner Leaderboard

Banner Leaderboard

Banner Leaderboard 2

Banner Leaderboard AmbulanzMobile

Sabrina Kensy: Durch Fehler zur Verbesserung. Welche Zukunft wir für unser Land gestalten – und was man vom Osten lernen kann

Sabri­na Ken­sy, Vor­stands­vor­sit­zen­de des Ost­deut­schen Ban­ken­ver­ban­des und Bereichs­vor­stän­din der Mit­tel­stands­bank Mitte/Ost Com­merz­bank AG, ist eine wich­ti­ge Impuls­ge­be­rin für Ost­deutsch­land. Sie setzt sich ein für Ver­ge­wis­se­rung, Ver­stän­di­gung und Ver­söh­nung. Mit die­sem Bei­trag ist sie auch im zwei­ten Sam­mel­band „Den­ke ich an Ost­deutsch­land ...“ vertreten.

Sabrina Kensy, Vorsitzende des Vorstands Ostdeutscher Bankenverband, Bereichsvorständin Mittelstandsbank Mitte/Ost Commerzbank AG. Abbildung: Pavel Becker

Sabri­na Ken­sy, Vor­sit­zen­de des Vor­stands Ost­deut­scher Ban­ken­ver­band, Bereichs­vor­stän­din Mit­tel­stands­bank Mitte/Ost Com­merz­bank AG. Abbil­dung: Pavel Becker

Der Osten. Das sind für mich Her­kunft und Hei­mat. Zuhau­se und Zukunft. Das sind Men­schen, die sich auf Augen­hö­he begeg­nen – egal, ob im pri­va­ten oder im geschäft­li­chen Bereich.

Zuge­ge­ben, ich war noch in der Grund­schu­le (damals Unter­stu­fe), als die Mau­er fiel. Auch wenn sich mir damals die­ser his­to­ri­sche Umbruch nicht in allen Facet­ten erschloss, erin­ne­re ich mich doch an die­se beson­de­re Stim­mung, wie man ver­sucht hat, zu begrei­fen, was gera­de geschah, und die Eupho­rie. Dass die Welt und dass eine ganz neue Zukunft vor einem lagen. Man konn­te alte Pfa­de ver­las­sen, selbst ent­schei­den und das Gefühl von Frei­heit, aber auch von Unsi­cher­heit, brei­te­te sich aus. Aus der Man­gel­wirt­schaft schuf der Markt wort­wört­lich im Hand­um­dre­hen Fül­le und Auswahl.


Dass sich der Staat als bes­se­rer Unter­neh­mer wähnt und damit kläg­lich schei­tert, ist im Osten noch sehr lebendig.”


Der Osten und die Demokratie

Ich tei­le nicht die Ein­schät­zung so man­cher Exper­ten, die Men­schen im Osten hät­ten eine schwa­che Affi­ni­tät für Demo­kra­tie. Die Tat­sa­che, dass Frau­en und Män­ner trotz Gefahr von Gefäng­nis, Kar­rie­re­ver­lust und Aus­gren­zung auf die Stra­ßen gin­gen und von einem in punc­to Men­schen­rech­te nicht zim­per­li­chen Regime Demo­kra­tie for­der­ten, ist der Beweis für ein gro­ßes Bedürf­nis nach Freiheit.

Natür­lich kam es auch zu Brü­chen in vie­len Lebens­läu­fen. Dass die nach eige­ner Pro­pa­gan­da zehnt­größ­te Volks­wirt­schaft der Welt in der Rea­li­tät nur auf 30 Pro­zent der Pro­duk­ti­vi­tät im Wes­ten kam, hat­te Fol­gen. Mit der Ein­füh­rung der D-Mark wur­de auch das Tor zum Welt­markt auf­ge­sto­ßen, des­sen Kon­kur­renz­druck enorm und für etli­che ost­deut­sche Fir­men zu groß war. Hin­zu kamen, so ehr­lich muss man sein, Inves­to­ren ohne Inter­es­se am unter­neh­me­ri­schen Auf­bau nach Ost­deutsch­land, dafür mit der Absicht, allein das Anla­ge­ka­pi­tal oder den Kun­den­stamm zu nut­zen. Lei­der hän­gen die­se nega­ti­ven Bei­spie­le in den Köp­fen häu­fig län­ger nach als die ost­deut­schen Erfolgsgeschichten.

Umso mehr zol­le ich dem ost­deut­schen Mit­tel­stand gro­ßen Respekt dafür, was er in den letz­ten drei Jahr­zehn­ten erreicht und auf­ge­baut hat. Es beein­druckt mich, Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer tref­fen zu dür­fen, die nun Mit­te 60 sind und in ihrem Lebens­werk etwas Gro­ßes geschaf­fen haben. Oft­mals aus dem Nichts mit enor­mem Mut, Krea­ti­vi­tät und der Bereit­schaft, nach der Wen­de per­sön­lich ins Risi­ko zu gehen.

Ich bin stolz, dass die pri­va­ten Ban­ken an die­sen Erfolgs­ge­schich­ten einen Anteil haben. Daher arbei­te ich nicht nur sehr gern für ein gro­ßes pri­va­tes Insti­tut, son­dern ver­tre­te als Vor­stands­vor­sit­zen­de des Ost­deut­schen Ban­ken­ver­ban­des mit Kraft und Lei­den­schaft die Inter­es­sen der pri­va­ten Ban­ken gegen­über der ost­deut­schen Poli­tik. Ein ganz wich­ti­ger Aspekt, war­um ich in die Ban­ken­welt gegan­gen bin: Der Kern von Bank ist Part­ner­schaft. Ich habe immer mit Men­schen zu tun, die etwas gestal­ten wol­len – und ich kann ihnen dabei helfen.

Schon mit dem Start der D-Mark im Osten haben die pri­va­ten Ban­ken gro­ßes Enga­ge­ment gezeigt. Der lang­jäh­ri­ge Vor­stands­vor­sit­zen­de und spä­te­re Auf­sichts­rats­chef der Com­merz­bank, Klaus-Peter Mül­ler, war für unser Haus „Mis­ter Wäh­rungs­uni­on“. Heu­te stam­men in Ost­deutsch­land die meis­ten Fir­men­kre­di­te von pri­va­ten Ban­ken: über 88 Mil­li­ar­den Euro, was einem Anteil von 37 Pro­zent ent­spricht. Bei Pri­vat­kre­di­ten sind es 53 Pro­zent (rund 78 Mil­li­ar­den Euro). Auch wenn Struk­tur­an­pas­sun­gen für Ban­ken kein Fremd­wort sind, beschäf­ti­gen unse­re Mit­glie­der in den ost­deut­schen Bun­des­län­dern fast 12.000 Menschen.

Sabrina Kensy ist Vorstandsvorsitzende des Ostdeutschen Bankenverbands. Abbildung: Pavel Becker

Sabri­na Ken­sy ist Vor­stands­vor­sit­zen­de des Ost­deut­schen Ban­ken­ver­bands. Abbil­dung: Pavel Becker

Förderung von Eigenverantwortung

Die „Wen­de-Aben­teu­er“ lie­gen jetzt schon wie­der über 30 Jah­re zurück. Mit jedem Jahr, das seit 1989 ins Land geht, fällt Erin­nern schwe­rer. Und doch: Wenn ich heu­te im Osten unter­wegs bin, sei es in Meck­len­burg, in der Lau­sitz, im Harz, im Vogt­land, wenn ich mich mit Kun­den tref­fe oder mit mei­ner Fami­lie im Flä­ming zusam­men bin, dann spü­re ich die­sen Geist noch immer. Das Ver­trau­en auf die eige­ne Kraft und die Hal­tung gegen­über der Poli­tik, Eigen­ver­ant­wor­tung zu för­dern, anstatt sie zu behin­dern. Denn das, was den Osten heu­te aus­macht, ist das Ergeb­nis einer ein­fa­chen Glei­chung: Tat­kraft der Men­schen plus rich­ti­ge poli­ti­sche Wei­chen­stel­lun­gen ist gleich Wohl­stand durch Selbstverwirklichung.

Das schlägt den Bogen zu heu­te. Die eben genann­te Glei­chung ist sicher nichts Ost­spe­zi­fi­sches. Ich habe das Pri­vi­leg, Fir­men­kun­den sowohl in den ost­deut­schen Bun­des­län­dern zu betreu­en als auch in Hes­sen, Rhein­land-Pfalz und dem Saar­land. Dort fin­den sich selbst­ver­ständ­lich zahl­rei­che groß­ar­ti­ge Unter­neh­men, die seit vie­len Gene­ra­tio­nen bei den Kun­den erfolg­reich sind. Die Kri­sen gemeis­tert, Hin­der­nis­se über­wun­den und nicht zuletzt nach dem Krieg einen ful­mi­nan­ten Wie­der­auf­stieg bewerk­stel­ligt haben. Die vie­len Jahr­zehn­te, in denen zwi­schen Rhein und Rhön, zwi­schen Nord­see und Zug­spit­ze die Rah­men­be­din­gun­gen der sozia­len Mark­wirt­schaft Grund­la­ge des Wirt­schaf­tens sind, haben vie­les davon aller­dings selbst­ver­ständ­lich gemacht.

Im Osten hin­ge­gen ist es erst eine Gene­ra­ti­on her, dass man wie­der in Frei­heit als Unter­neh­mer tätig sein kann. Selbst wenn man­cher Fir­men­stamm­baum län­ger zurück­reicht, wur­de er unter­bro­chen von 40 Jah­ren Plan­wirt­schaft, von Gän­ge­lung und Miss­ach­tung, von staat­li­chen Beschwer­nis­sen und letzt­lich von Ent­eig­nung. Abge­se­hen von den har­ten Fak­ten, die mit die­ser kür­ze­ren Zeit­span­ne ver­bun­den sind, wie eine gerin­ge­re durch­schnitt­li­che Unter­neh­mens­grö­ße, ist vor allem die Erin­ne­rung dar­an, dass sich der Staat als bes­se­rer Unter­neh­mer wähnt und damit kläg­lich schei­tert, noch sehr leben­dig. Genau daher ist das Zäh­ne­knir­schen über Büro­kra­tie, Steu­er­be­las­tun­gen und teu­re Ener­gie­po­li­tik im Osten deut­li­cher vernehmbar.

Der Kern von Bank ist Partnerschaft. Abbildung: Pavel Becker

Der Kern von Bank ist Part­ner­schaft. Abbil­dung: Pavel Becker

Politik im Rückstand

Aktu­el­le Poli­tik soll­te sich einer sol­chen erfah­rungs­ba­sier­ten Bewer­tung nicht ver­schlie­ßen. Etwa indem man sie als ost­deut­sches Men­ta­li­täts­pro­blem dar­stellt. In jüngs­ter Ver­gan­gen­heit muss­ten wir durch zahl­rei­che Kri­sen manö­vrie­ren – und die Poli­tik hat erfolg­reich gegen­ge­steu­ert. Letzt­lich dien­te als Werk­zeug aber häu­fig Geld, um exo­ge­ne Schocks abzu­mil­dern. Heu­te ste­hen wir vor den Fol­gen gro­ßer struk­tu­rel­ler Ver­säum­nis­se. Wir haben uns auf den Ergeb­nis­sen von Refor­men aus­ge­ruht, die lan­ge zurück­lie­gen. Infra­struk­tur wur­de ver­nach­läs­sigt. Das Bil­dungs­sys­tem zu wenig an der Leis­tungs­fä­hig­keit unse­rer Wohl­stands­mo­to­ren in der Wirt­schaft aus­ge­rich­tet. Der Ener­gie­po­li­tik wur­de als allei­ni­ger Kom­pass die Kli­ma­neu­tra­li­tät gege­ben, wäh­rend Ange­bots­si­cher­heit, Prei­se und Netz­sta­bi­li­tät gleich­ran­gi­ge Para­me­ter sein müssten.

In der Fol­ge rutsch­te unse­re Volks­wirt­schaft immer tie­fer in eine Inves­ti­ti­ons­lü­cke, sowohl auf unter­neh­me­ri­scher Sei­te als auch beim Staat. Bereits vor über zehn Jah­ren kamen Exper­ten im Auf­trag des dama­li­gen Wirt­schafts­mi­nis­ters Sig­mar Gabri­el zu dem Schluss, dass in den öffent­li­chen Haus­hal­ten jähr­lich zwölf Mil­li­ar­den Euro zusätz­lich für Inves­ti­tio­nen vor­zu­se­hen sei­en. Jetzt soll das Son­der­ver­mö­gen die Lücken schließen.

Im Osten fällt die­ses Ver­säum­nis glück­li­cher­wei­se nicht so stark auf. Schlicht und ergrei­fend des­halb, weil die Infra­struk­tur im Zuge von Auf­bau Ost von Grund auf einer Erneue­rungs­kur unter­zo­gen wur­de. Für die­se gemein­sa­me Kraft­an­stren­gung aller Steu­er­zah­ler in unse­rem Land – West wie Ost – kann man nur dank­bar sein. Hilf­reich, das sei am Ran­de erwähnt, ist für die Betrie­be im Osten über­dies, dass die Export­ab­hän­gig­keit gerin­ger und damit die Resi­li­enz gegen­über Zoll­schran­ken grö­ßer ist. Außer­dem ori­en­tie­ren sich hier vie­le Fir­men in Rich­tung von Absatz­märk­ten, die sich vom Fie­ber des Han­dels­krie­ges noch nicht haben anste­cken lassen.

Wie geht es nun wei­ter? Nach fünf Jah­ren im kon­junk­tu­rel­len Seit­wärts­gang hat­te sich die Stim­mung zuletzt zu leich­tem Opti­mis­mus gewan­delt –  sicher die vor­ge­zo­ge­nen Neu­wah­len und damit die Aus­sicht auf ein wirt­schafts­po­li­ti­sches Umsteu­ern bei­getra­gen haben dürf­ten. Das Fazit vie­ler Kun­den­ge­sprä­che lau­tet: „Es muss sich ein­fach was ver­än­dern, jetzt muss es ja lang­sam wie­der vor­wärts gehen.“ Genau das muss Poli­tik nun lie­fern, um der Moll-Stim­mung ein Ende zu setzen.

Privatbanken sind heute für den Großteil von Firmenkrediten in Ostdeutschland verantwortlich. Abbildung: Jens Schicke

Pri­vat­ban­ken sind heu­te für den Groß­teil von Fir­men­kre­di­ten in Ost­deutsch­land ver­ant­wort­lich. Abbil­dung: Jens Schicke

Rückkehr zur sozialen Marktwirtschaft

Es braucht somit ech­te Anrei­ze und eine lang­fris­ti­ge Plan­bar­keit von Rah­men­be­din­gun­gen für die Wirt­schaft, um ein anhal­ten­des Inves­ti­ti­ons­plus zu ermög­li­chen. Das im März 2025 ver­ab­schie­de­te Son­der­ver­mö­gen für Infra­struk­tur kann einen Anschub dar­stel­len, vor allem, wenn die öffent­li­che Hand die Mil­li­ar­den wirk­lich in Stra­ßen, Schu­len, Brü­cken und in Digi­ta­li­sie­rung steckt. Die­se Dyna­mik kann sicher auch die Unter­neh­men errei­chen und vor allem den Mit­tel­stand stär­ken. Doch alles Geld­aus­ge­ben wird ein Stroh­feu­er blei­ben und damit nur kurz­zei­tig wär­men, wenn die neue Bun­des­re­gie­rung nicht gleich­zei­tig tief­grei­fen­de Struk­tur­re­for­men angeht. Ohne Büro­kra­tie­ab­bau, Digi­ta­li­sie­rung der Ver­wal­tung, schnel­le­re Pla­nun­gen und Geneh­mi­gun­gen wer­den sich die Unter­neh­men wei­ter­hin mit Inves­ti­tio­nen zurück­hal­ten. Das gilt erst recht, wenn die Ener­gie­prei­se hier­zu­lan­de nicht wie­der auf ein inter­na­tio­nal kon­kur­renz­fä­hi­ges Niveau sinken.

Unser Land kann viel aus der Zeit nach Wen­de und Wie­der­ver­ei­ni­gung ler­nen. Die sozia­le Markt­wirt­schaft nach 1989 hat bewie­sen, wel­che Kräf­te sie bei den Men­schen frei­zu­set­zen ver­mag. Und dass sie im Zusam­men­spiel mit Markt­wett­be­werb und sozia­lem Aus­gleich Wohl­stand für alle schaf­fen kann. Zu die­sem Ver­trau­en in unse­re Wirt­schafts­ord­nung, in Unter­neh­mer­tum und Leis­tungs­be­reit­schaft müs­sen wir zurück­fin­den. Wachs­tum kommt, wenn an den Mit­tel­stand gedacht wird.


Label Impulsgeber Ost

Ostdeutscher Bankenverband e.V.

GEGRÜNDET: 1990/Berlin
STANDORT: Berlin
MITARBEITENDE: < 10
WEBSITE: ostbv.de

 


Label Impulsgeberin Ost

Sabrina Kensy

GEBOREN: 1982/Belzig
WOHNORT (aktu­ell): Nie­de­rer Fläming
MEIN BUCHTIPP: Juli Zeh: „Über Men­schen“, 2021
MEIN FILMTIPP: „Das Leben der Ande­ren“, 2006
MEIN URLAUBSTIPP: Die Flaeming-Skate

 

 

 

Denke ich an Ostdeutschland ... Band 2BUCHTIPP:

„Denke ich an Ostdeutschland ...“

In der Bezie­hung von Ost- und West­deutsch­land ist 35 Jah­re nach dem Mau­er­fall noch ein Kno­ten. Auch die­ser zwei­te Sam­mel­band will einen Bei­trag dazu leis­ten, ihn zu lösen. Die wei­te­ren 60 Autorin­nen und Autoren geben in ihren Bei­trä­gen wich­ti­ge Impul­se für eine gemein­sa­me Zukunft. Sie zei­gen Chan­cen auf und skiz­zie­ren Per­spek­ti­ven, scheu­en sich aber auch nicht, Her­aus­for­de­run­gen zu benen­nen. Die „Impuls­ge­be­rin­nen und Impuls­ge­ber für Ost­deutsch­land“ erzäh­len Geschich­ten und schil­dern Sach­ver­hal­te, die auf­klä­ren, Mut machen sowie ein posi­ti­ves, kon­struk­tiv nach vorn schau­en­des Nar­ra­tiv für Ost­deutsch­land bilden.

„Den­ke ich an Ost­deutsch­land ... Impul­se für eine gemein­sa­me Zukunft“, Band 2, Frank und Robert Neh­ring (Hgg.), PRIMA VIER Neh­ring Ver­lag, Ber­lin 2025, 224 S., DIN A4.

Als Hard­co­ver und E-Book hier erhältlich.

 

Banner Footer 1

Test Half Banner

Banner Footer 2

Test Half Banner

Banner Footer 3

Test Half Banner