Vom 30. September bis 1. Oktober 2026 findet im Campus Jahnallee der Universität Leipzig sowie digital das 15. Ostdeutsche Energieforum statt. Besucher erwartet ein umfassendes und abwechslungsreiches Programm. ostdeutschland.info ist erneut Medienpartner.

Das Leitthema des 15. Ostdeutschen Energieforums lautet „Sicherheit in unsicheren Zeiten“. Abbildung: Ostdeutsches Energieforum
Nach ihren „Windmühlen der Schande“ hat die AfD-Bundesvorsitzende Alice Weidel in der jüngsten Haushaltsdebatte des Bundestags energiepopulistisch noch einen draufgelegt. In ihrer Rede erklärte sie: „Die sogenannte Energiewende ist verlorenes, verbranntes Geld ... Das ist eine energiepolitische Geisterfahrt.“
Sicherheit in unsicheren Zeiten
Wie Populismus, parteipolitische Interessen oder politische Grundsätze eine realistische Klima- und Energiekommunikation beeinflussen, darüber diskutieren auf dem Ostdeutschen Energieforum in Leipzig am 1. Oktober der Journalist und Podcaster Paul Ronzheimer und der Politikwissenschaftler Wolfgang Muno.

Das Ostdeutsche Energieforum erwartet in diesem Jahr über 500 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Energiewirtschaft, Industrie, Wissenschaft und Kommunen. Abbildung: Ostdeutsches Energieforum
Die ostdeutschen Unternehmerverbände als Veranstalter des Forums haben auch zur Jubiläumsausgabe ein so spannendes wie kontroverses Programm zusammengestellt, das die Konflikte aufgreift, die die Energiepolitik derzeit bestimmen. Unter dem Leitthema „Sicherheit in unsicheren Zeiten“ kommen am 30. September und 1. Oktober 2026 in Leipzig über 500 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Energiewirtschaft, Industrie, Wissenschaft und Kommunen zusammen.
Das Ostdeutsche Energieforum widmet sich unter anderem diesen Fragen:
- Wie lassen sich Unternehmen und private Haushalte dauerhaft mit bezahlbarer Energie versorgen?
- Wie werden Netze, Speicher und neue Erzeugungsanlagen sinnvoll aufeinander abgestimmt?
- Welchen konkreten Nutzen haben die Regionen, in denen Windräder, Solarparks, Trassen, Speicher oder Rechenzentren entstehen?
Ostdeutschland als strategische Brücke
Auch das Fremdeln der Autoindustrie mit der Energiewende, der Konflikt zwischen Stromnetzen und Speichern sowie der Druck auf die Kommunen bei der Wärmeplanung stehen auf der Agenda. Gleichzeitig beleuchtet das Ostdeutsche Energieforum 2026 die Energiezukunft aus europäischer Perspektive. Europas Strategie ist dabei zentraler Bezugspunkt für die Energiewende in der Region. Grenzüberschreitende Strom- und Wasserstoffinfrastrukturen, gemeinsame Reservekapazitäten und ein integrierter Strommarkt können Versorgung und Preise stabilisieren. Ostdeutschland liegt strategisch günstig – als Brücke zwischen Nordsee-Wind, Ostsee-Offshore, polnischen Netzknoten und süddeutschen Lastzentren.
Zum Programm gehört auch der Wirtschaftsempfang der IHK zu Leipzig am Abend des 30. September im Design Offices Leipzig in der Alten Hauptpost am Augustusplatz. Wie in den Vorjahren kann das Ostdeutsche Energieforum wieder im Live-Stream online auf der Website verfolgt werden.
Anmeldung und Programm unter:
www.ostdeutsches-energieforum.de































