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Veranstaltungsreihe zu „Heimat Ostdeutschland“ startet

Am 29. April 2026 star­tet im thü­rin­gi­schen Greiz die Ver­an­stal­tungs­rei­he „Ist das noch/schon mein Land? Hei­mat Ost­deutsch­land“ vom PEN Ber­lin. Die Dia­log­rei­he wird von der Ost­be­auf­trag­ten der Bun­des­re­gie­rung gefördert.

Die Extraausgabe der Veranstaltungsreihe findet in Greiz, Neuruppin und Görlitz statt. Abbildung: Scholz & Friends/PEN Berlin

Die Extra­aus­ga­be der Ver­an­stal­tungs­rei­he fin­det in Greiz, Neu­rup­pin und Gör­litz statt. Abbil­dung: Scholz & Friends/PEN Berlin

In dem Pro­jekt vom PEN Ber­lin wer­den in 20 Ver­an­stal­tun­gen in allen ost­deut­schen Bun­des­län­dern die Men­schen vor Ort über Hei­mat spre­chen, um sich offen über poli­ti­sche Bewer­tun­gen, Iden­ti­täts­fra­gen und -zuschrei­bun­gen in gesell­schaft­li­chen Debat­ten aus­zu­tau­schen. Ein Gespräch über Hei­mat kann dazu füh­ren, dass schwie­ri­ge The­men wie bei­spiels­wei­se die Sor­ge vor der Über­for­de­rung des Staa­tes durch Flücht­lin­ge, vor einer Ver­schlech­te­rung der Wirt­schafts­la­ge, vor Extre­mis­mus, aber auch vor Ver­ein­ze­lung und gesell­schaft­li­cher Spal­tung wie­der ver­sach­licht wer­den. Auch kön­nen ost­deut­sche Beson­der­hei­ten wie zum Bei­spiel eine aus­ge­präg­te Ent­frem­dung zwi­schen Stadt und Land, ein beson­ders tief­ge­hen­der demo­gra­phi­scher Wan­del, Frem­deln mit dem poli­ti­schen Sys­tem, Prä­gun­gen aus Zei­ten der DDR sowie die Erfah­run­gen der Trans­for­ma­ti­ons­zeit bes­ser ein­ge­ord­net werden.

Bereits im Som­mer 2024 hat­te PEN Ber­lin eine Gesprächs­rei­he mit dem Titel „Das wird man ja wohl noch sagen dür­fen“ ver­an­stal­tet. Damals lau­te­te das The­ma Mei­nungs­frei­heit, nun heißt es Hei­mat. Unter dem Wort „Hei­mat“ kön­nen sich vie­le Men­schen immer noch – oder wie­der? – etwas vor­stel­len: in Milieus, in denen der Begriff seit eh und je „behei­ma­tet“ ist, in rechts­extre­men Krei­sen, die die­sen Begriff zu ver­ein­nah­men ver­su­chen, aber auch links der Mit­te. Was aber ist Hei­mat? Und mit Jean Amé­ry for­mu­liert: Wie viel Hei­mat braucht der Mensch? Was ist erfor­der­lich, um sich zu behei­ma­ten? Was gefähr­det das Hei­mat­ge­fühl? Wie geht Hei­mat im Plural?

Die Ost­be­auf­trag­te Eli­sa­beth Kai­ser will der bestehen­den Sprach­lo­sig­keit und der Pola­ri­sie­rung in Ost­deutsch­land etwas ent­ge­gen­set­zen und unter­stützt bewusst Initia­ti­ven, die neue Dia­logräu­me schaf­fen, in der Men­schen auf Augen­hö­he mit ganz unter­schied­li­chen Mei­nun­gen, Her­künf­ten mit­ein­an­der ins Gespräch kom­men. Die Staats­mi­nis­te­rin wird als Teil­neh­me­rin deren Umset­zung beglei­ten: Bei der Auf­takt­ver­an­stal­tung wird sie mit­dis­ku­tie­ren und bei wei­te­ren Ter­mi­nen als beob­ach­ten­der Gast im Publi­kum dabei sein, um so auch per­sön­li­che Erfah­run­gen bei der Umset­zung neu­er Dia­log­for­ma­te in Ost­deutsch­land zu sam­meln. Kai­ser ist es ein wich­ti­ges Anlie­gen, Räu­me zu schaf­fen und auch anhand des The­mas Hei­mat mit Men­schen ins Gespräch zu kom­men. Sie för­dert die­ses Enga­ge­ment in der Ver­an­stal­tungs­rei­he „Hei­mat Ost­deutsch­land” mit einer Zuwen­dung von rund 200.000 Euro.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, Staatsministerin Elisabeth Kaiser, erklärt, dass die Veranstaltungsreihe zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beiträgt. Abbildung: BMF, Photothek, Juliane Sonntag

Die Beauf­trag­te der Bun­des­re­gie­rung für Ost­deutsch­land, Staats­mi­nis­te­rin Eli­sa­beth Kai­ser (SPD), unter­stützt die Ver­an­stal­tungs­rei­he „Ist das noch/schon mein Land? Hei­mat Ost­deutsch­land“. Abbil­dung: BMF, Pho­to­thek, Julia­ne Sonntag

PEN-Ber­lin-Spre­cher Deniz Yücel erklärt zum Auf­takt der Rei­he: „Wir fin­den es reiz­voll, in die Orte zurück­zu­keh­ren, an denen wir vor andert­halb Jah­ren mit der dama­li­gen Gesprächs­rei­he gas­tiert haben. Ein­mal von außen irgend­wo in der Pro­vinz zu lan­den und dann auf Nim­mer­wie­der­se­hen zu ver­schwin­den, hal­ten wir für nicht so gut. Und wir den­ken, dass sich die Leit­fra­ge die­ser Rei­he „Ist das noch/schon mein Land?“ – im Osten Deutsch­lands noch mal anders stellt als im Westen.“

Zur Auf­takt­ver­an­stal­tung wird neben Eli­sa­beth Kai­ser die in Thü­rin­gen leben­de Lyri­ke­rin Romi­na Niko­lić von Mode­ra­tor Micha­el Hel­bing auf dem Podi­um begrüßt.

Zeit:    29. April 2026, 19 bis 21 Uhr
Ort:     10arium, Fried­rich-Nau­mann-Stra­ße 10, Greiz

Fort­ge­setzt wird die Rei­he am 30. April im Muse­um Neu­rup­pin mit dem lang­jäh­ri­gen Bür­ger­meis­ter der Fon­ta­ne­stadt, Jens-Peter Gol­de, sowie der Schrift­stel­le­rin und Dra­ma­ti­ke­rin Maxi Obex­er. Am 5. Mai geht es im Thea­ter Gör­litz mit dem Autor Mar­ko Mar­tin und der Gör­lit­zer Kul­tur­ma­na­ge­rin Agnieszka Bor­mann weiter.

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