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Roland Sillmann: Pioniergeist in Adlershof. Authentisches Selbstvertrauen als Wachstums- und Wohlstandstreiber

Roland Sill­mann, Geschäfts­füh­rer der WISTA Manage­ment GmbH, ist ein wich­ti­ger Impuls­ge­ber für Ost­deutsch­land. Er setzt sich ein für Ver­ge­wis­se­rung, Ver­stän­di­gung und Ver­söh­nung. Mit die­sem Bei­trag ist er auch im zwei­ten Sam­mel­band „Den­ke ich an Ost­deutsch­land ...“ vertreten.

Roland Sillmann, Geschäftsführer Wista Management GmbH. Abbildung: Wista Management GmbH

Roland Sill­mann, Geschäfts­füh­rer WISTA Manage­ment GmbH. Abbil­dung: WISTA Manage­ment GmbH

Ich muss direkt zu Beginn geste­hen: Als die Mau­er fiel und auch in den Jah­ren zuvor, leb­te ich in Baden-Würt­tem­berg. Ich bin kein Ost­deut­scher. Ost­deutsch ist jedoch der Ort, der mein Leben in den ver­gan­ge­nen Jah­ren präg­te, wie kein ande­rer: der Tech­no­lo­gie­park in Berlin-Adlershof.

Mei­ne Kind­heit ver­brach­te ich als Arbei­ter­kind jedoch in einem Dorf mit 1.700 Ein­woh­nern. Ich spiel­te recht gut Fuß­ball und fing mit 13 Jah­ren an, neben der Schu­le zu arbei­ten. Zu Beginn muss­te ich in einer Seil­fa­brik Kno­ten machen. 180.000 Pals­tek-Kno­ten. Wäh­rend ich die­ser mono­to­nen Arbeit nach­ging, hat­te ich viel Zeit zum Nach­den­ken. Über Fuß­ball, die Schu­le – aber auch über die beruf­li­che Zukunft. Zukunft, gera­de die beruf­li­che, das wur­de mir erst viel spä­ter klar, wird stark von Vor­bil­dern geprägt. Vor­bil­der erwe­cken Selbst­ver­trau­en, denn sie haben etwas erreicht, was man auch selbst schaf­fen kann. Was aber, wenn man kei­ne beruf­li­chen Vor­bil­der im per­sön­li­chen Umfeld fin­det? Man muss sich sein gesam­tes Selbst­ver­trau­en selbst erar­bei­ten, es aus eige­nen Erfah­run­gen auf­bau­en. Es gab auch Vor­bil­der für mich, denen ich wie vie­le ande­re auch nach­ei­fern woll­te: Fuß­ball­pro­fis. Sie – oft Arbei­ter­kin­der – hat­ten es geschafft. Mein Plan B: Viel­leicht in einem Büro arbei­ten oder sogar an einer Fach­hoch­schu­le stu­die­ren? Ein eige­nes Unter­neh­men grün­den, Füh­rungs­kraft wer­den oder in die For­schung gehen – das war so weit weg für mich wie fer­ne Län­der, die ich nicht besu­chen konn­te. Ohne Vor­bil­der dach­te ich damals selbst mit dem bes­ten Abitur der Schu­le und dem bes­ten Maschi­nen­bau­ab­schluss der Hoch­schu­le nicht im Traum an eine Lauf­bahn mit Füh­rungs­ver­ant­wor­tung oder gar ein eige­nes Unter­neh­men. Mir fehl­te schlicht das Selbst­ver­trau­en. Damit habe ich viel­leicht eine ähn­li­che Prä­gung erfah­ren, wie vie­le Men­schen in der dama­li­gen DDR. Auch in ihrer Lebens­rea­li­tät grün­de­te man nicht ein­fach ein eige­nes Unter­neh­men oder erar­bei­te­te sich eine Füh­rungs­po­si­ti­on. Auch für sie war dies so weit ent­fernt wie Län­der, in die sie nicht rei­sen konnten.

Daher fin­de ich die Erfolgs­ge­schich­te des Tech­no­lo­gie­parks Adlers­hof bemer­kens­wer­ter als ohne­hin schon. Die Men­schen, die die­sen Ort auf­bau­ten, hat­ten kei­ne Vor­bil­der, denen sie nach­ei­fern konn­ten. Sie hat­ten dies­be­züg­lich kein indu­zier­tes Selbst­ver­trau­en – sie waren Pioniere.


Die Adlers­ho­fer hat­ten den eiser­nen Wil­len, sich an die­sem Stand­ort ein neu­es Leben auf­zu­bau­en. Ech­ter Pio­nier­geist braucht kei­ne Vorbilder!”


Pioniere gestalteten Zukunft 

Den meis­ten Ost­deut­schen ist Adlers­hof ein Begriff: vor allem für das Fern­se­hen der DDR und die Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten. All die­se Insti­tu­tio­nen fie­len nach dem Mau­er­fall Umstruk­tu­rie­run­gen zum Opfer. Ein schwe­rer Schlag für alle Men­schen, die von einem Tag auf den ande­ren nicht nur arbeits­los, son­dern auch per­spek­tiv­los waren. Die sich aus­ge­mus­tert fühl­ten und sich nun frag­ten, was aus ihnen wer­den wür­de. So eine Situa­ti­on war ein­zig­ar­tig. Man konn­te sich nir­gends abschau­en, wie eine sol­che Her­aus­for­de­rung gelöst wird. Doch zum Glück agier­te die Poli­tik damals vor­aus­schau­end und beschloss schon 1991, einen Tech­no­lo­gie­park auf den ehe­ma­li­gen Flä­chen von Staats­fern­se­hen, Aka­de­mie und Wach­re­gi­ment aus dem Boden zu stamp­fen. Für vie­le Außen­ste­hen­de mute­te die­ser Plan mehr als kühn an. Hier in der „Pam­pa“ soll­ten sich frei­wil­lig Unter­neh­men ansie­deln, wo doch gera­de in Ber­lins Mit­te das Leben tob­te, nach­dem end­lich kein Riss mehr mit­ten durch die Stadt ging? Doch die Rech­nung hat­ten die Zweif­ler ohne die Adlers­ho­fer gemacht. Die­se hat­ten den eiser­nen Wil­len, sich an die­sem Stand­ort, dem sie sich so ver­bun­den fühl­ten, ein neu­es Leben auf­zu­bau­en. Ech­ter Pio­nier­geist braucht kei­ne Vorbilder!

Die Poli­tik kann nur Rah­men­be­din­gun­gen schaf­fen. Damit hat­te sie Anfang der 1990er-Jah­re die WISTA Manage­ment GmbH als Ent­wick­lungs- und Betrei­ber­ge­sell­schaft für Adlers­hof betraut. Die­se hat die not­wen­di­ge Infra­struk­tur für die Pio­nie­re erschaf­fen: Gebäu­de, Labo­re, For­schungs­ge­rä­te, Ener­gie­ver­sor­gung und eine digi­ta­le Infra­struk­tur. Die Adlers­ho­fer haben gemein­sam den Tech­no­lo­gie­park zum Leben erweckt. Sie haben die Chan­ce ergrif­fen, den Vor­schlag rea­li­siert, gestal­tet, mit Leben gefüllt.

Luftbildaufnahme von Berlin-Adlershof aus dem Jahr 2024. Abbildung: WISTA.Plan, Helicolor-Luftbild Berlin

Luft­bild­auf­nah­me von Ber­lin-Adlers­hof aus dem Jahr 2024. Abbil­dung: WISTA.Plan, Heli­co­lor-Luft­bild Berlin

Die Adlershofer Mentalität 

Erst kamen Men­schen aus West­deutsch­land hin­zu und dann aus aller Welt. Die meis­ten wur­den schnell ange­steckt vom Taten­drang der Adlers­ho­fer, mit­ge­ris­sen von ihren Ideen und auf­ge­nom­men in ihr Netz­werk. So wur­de der Tech­no­lo­gie­park Adlers­hof spä­tes­tens in den frü­hen 2000er-Jah­ren zur Erfolgs­ge­schich­te, an die nicht vie­le glaub­ten. Bis heu­te wuchs der Stand­ort auf 4,6 km2 im Süd­os­ten Ber­lins auf knapp 30.000 Beschäf­tig­te und Stu­die­ren­de in 1.300 Unter­neh­men und 17 wis­sen­schaft­li­chen Ein­rich­tun­gen an. Näher zusam­men las­sen sich Wirt­schaft und Wis­sen­schaft, Theo­rie und Pra­xis, Exper­ti­se und Inno­va­ti­on nicht brin­gen. Hier haben vie­le soge­nann­te „Hid­den Cham­pi­ons“ ihre Hei­mat und erfin­den, ent­wi­ckeln und pro­du­zie­ren Pro­duk­te, die welt­weit ein­ma­lig sind. Ob es nun um Hoch­leis­tungs­la­ser geht, medi­zi­ni­sche Wirk­stof­fe, mikro­elek­tro­ni­sche Bau­ele­men­te oder Unter­was­ser­ro­bo­ter. Adlers­hof ist längst der erfolg­reichs­te Tech­no­lo­gie­park Deutsch­lands und welt­weit bekannt! Ich kam 2013 nach Adlers­hof, als es dar­um ging, das bis­lang Erreich­te aus­zu­bau­en. Denn nie­mand dach­te hier trotz des bis­lang erziel­ten Erfolgs dar­an, sich auf dem Geschaff­ten aus­zu­ru­hen. Da vie­le Adlers­ho­fer mit dem Mau­er­fall erlebt haben, wie eine Lebens­pla­nung über den Hau­fen gewor­fen wur­de, haben sie eine Macher-Men­ta­li­tät und auch das Ver­trau­en dar­auf, sich in ihrem Netz­werk den Wid­rig­kei­ten anzu­pas­sen, die sich ihnen bie­ten. Selbst wenn es schwie­rig ist, haben sie den Wil­len, etwas Gutes zu gestal­ten, Pro­duk­te zu ent­wi­ckeln, die uns in Zukunft hel­fen. Irgend­wer muss es ja machen und sie haben schließ­lich die krea­ti­ven Ideen. Den Adlers­ho­fern ist es wich­tig, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men und etwas zur Lösung der Pro­ble­me bei­zu­tra­gen, die sich uns von Kli­ma­wan­del bis Res­sour­cen­man­gel welt­weit stellen.

Ich habe viel mit­ge­nom­men von all die­sen Men­schen. Wor­in mich die Adlers­ho­fer aber vor allem bestärkt haben, ist, sich von den äuße­ren Bege­ben­hei­ten nicht zu sehr beein­dru­cken zu las­sen. Und dass man getrost in den Stand­ort und die Fähig­kei­ten der Men­schen hier ver­trau­en kann. Das Span­nen­de: Die­se Hal­tung hat sich mitt­ler­wei­le auch auf die nach­fol­gen­de Gene­ra­ti­on der Unter­neh­mer und For­scher in Adlers­hof über­tra­gen. Die­se haben nun Vor­bil­der, von denen sie sich inspi­rie­ren las­sen kön­nen. Und dies macht sich bemerk­bar in Form einer beson­de­ren Mentalität.

Luftbildaufnahme von Berlin-Adlershof aus dem Jahr 1989. Abbildung: WISTA Management GmbH

Luft­bild­auf­nah­me von Ber­lin-Adlers­hof aus dem Jahr 1989. Abbil­dung: WISTA Manage­ment GmbH

Zuversicht als Standort-DNA 

Selbst wenn in wei­ten Tei­len der deut­schen Wirt­schaft eine pes­si­mis­ti­sche Stim­mung herrscht, bli­cken Adlers­ho­fer Unter­neh­men zuver­sicht­lich in die Zukunft. Jedes Jahr. In einer der letz­ten Umfra­gen, die wir jähr­lich durch­füh­ren, ermit­tel­ten wir, woher die­se Zuver­sicht kommt. Ins­be­son­de­re aus unter­neh­mens­be­zo­ge­nen Fak­to­ren. So nann­ten die meis­ten Unter­neh­men die Stär­ken und Fähig­kei­ten eige­ner Mit­ar­bei­ten­der sowie die Inno­va­ti­ons­kraft und Visi­on des eige­nen Unter­neh­mens als Grund für ihre Zuver­sicht. Wei­ter­hin sind stand­ort­be­zo­ge­ne Fak­to­ren wie die Ent­wick­lung neu­er Tech­no­lo­gie­fel­der oder Netz­wer­ke und Koope­ra­tio­nen bedeu­tend für die eige­ne Zuversicht.

Ich bin über­zeugt, dass wir mehr Orte mit der Men­ta­li­tät Adlers­hofs in Deutsch­land brau­chen. Wenn Unter­neh­men auch in her­aus­for­dern­den Zei­ten Selbst­ver­trau­en haben, an die Stär­ken ihrer Mit­ar­bei­ten­den, ihre Ideen sowie die Koope­ra­ti­ons­mög­lich­kei­ten glau­ben, wenn sie wis­sen, dass sie sich auch in kri­sen­haf­ten Zei­ten behaup­ten kön­nen, dann wer­den wir auch wei­ter­hin in Deutsch­land erfolg­reich sein. Das haben die Adlers­ho­fer ein­drucks­voll bewie­sen. Daher erzäh­le ich die­se Erfolgs­ge­schich­te von Adlers­hof aus vol­ler Über­zeu­gung. Denn ich befürch­te, dass uns in Deutsch­land – auch und viel­leicht beson­ders in Ost­deutsch­land – immer mehr das Ver­trau­en dar­in ver­lo­ren geht, was wir zu leis­ten in der Lage sind.

Erwin-Schrödinger-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin in Adlershof. Abbildung: WISTA Management GmbH

Erwin-Schrö­din­ger-Zen­trum der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin in Adlers­hof. Abbil­dung: WISTA Manage­ment GmbH

Eine einmalige Stärke 

Den­ke ich an Ost­deutsch­land, habe ich nach zwölf Jah­ren in Adlers­hof den Ein­druck, dass sich die Men­schen manch­mal zu wenig begeg­nen. Und dass so vie­le Vor­bil­der im eige­nen Umfeld unbe­kannt sind. Vie­le Regio­nen Ost­deutsch­lands haben Poten­zi­al, man­che – wie die Lau­sitz – sogar beson­ders viel.

Doch steht und fällt der Erfolg eines Wan­dels mit dem Enga­ge­ment des Ein­zel­nen. Men­schen müs­sen sich ein­brin­gen und teil­neh­men wol­len. Wenn es kei­nen Aus­tausch, kei­ne Ver­an­stal­tun­gen und kein Enga­ge­ment vor Ort gibt, dann fehlt der gemein­sa­me Wil­le, etwas zu bewe­gen und Zukunft zu gestalten.

Mit Blick auf die aktu­el­le Nach­rich­ten­la­ge und das Wahl­ver­hal­ten wer­de ich besorgt. Denn: Es scheint ver­ges­sen, dass sich in den letz­ten Jahr­zehn­ten vie­le ost­deut­sche Orte ent­fal­tet haben. Statt in Unzu­frie­den­heit dar­über zu ver­har­ren, dass in vie­len Tei­len Ost­deutsch­lands zu wenig pas­siert, ist Initia­ti­ve gefragt. Dafür ist es wich­tig, dass sich vie­le enga­gie­ren und nicht nur Ein­zel­ne. Sei es durch die Orga­ni­sa­ti­on von Fes­ten, Aus­stel­lun­gen, Tagen der offe­nen Tür, Märk­ten. Men­schen müs­sen ein­an­der begeg­nen, um sich inein­an­der hin­ein­zu­ver­set­zen, sich gegen­sei­tig zu unter­stüt­zen, ihre Unter­schie­de zu akzep­tie­ren oder sogar wertzuschätzen.

Besichtigung des Elektronenspeicherrings BESSY II im Helmholtz-Zentrum Berlin. Abbildung: WISTA Management GmbH

Besich­ti­gung des Elek­tro­nen­spei­cher­rings BESSY II im Helm­holtz-Zen­trum Ber­lin. Abbil­dung: WISTA Manage­ment GmbH

Ich wün­sche mir, dass nega­ti­ve Emp­fin­dun­gen wie Angst, Wut und viel­leicht auch Ohn­macht nicht die Ober­hand gewin­nen und zu Hass gegen Men­schen wer­den. Ich wün­sche mir, dass es statt­des­sen wie­der mög­lich wird, die­se nega­ti­ven Gefüh­le in posi­ti­ve Aktio­nen umzu­wan­deln. So wie es die Adlers­ho­fer an ihrem Arbeits­platz gemacht haben, als sie sich nach dem Mau­er­fall vor den Trüm­mern ihrer bis­he­ri­gen Kar­rie­ren wie­der­ge­fun­den haben. Sie haben sich ent­schie­den, ihren Sor­gen, Ängs­ten und Nöten ent­ge­gen­zu­tre­ten, indem sie die Grund­stei­ne für den Tech­no­lo­gie­park Adlers­hof gelegt haben. Sie haben alle, die dazu­ge­kom­men sind, auf­ge­nom­men und ihnen gezeigt, was den Kern des Tech­no­lo­gie­parks Adlers­hof aus­macht: Nähe, Aus­tausch, Koope­ra­ti­on, Krea­ti­vi­tät, Inno­va­ti­on. Die­se Fak­to­ren kön­nen wir über­all erzeu­gen – egal, ob wir in einer Groß­stadt oder einem Dorf leben. Es liegt ein­zig in den Hän­den der Men­schen vor Ort, aus den Zuta­ten ihre eige­ne Erfolgs­ge­schich­te zu zau­bern. Das Selbst­ver­trau­en soll­ten wir haben. Ich wün­sche es mir, damit die Erzäh­lung vom unzu­frie­de­nen Osten, der teil­wei­se zurück zu auto­ri­tä­ren Regimes will, irgend­wann aus­er­zählt ist. Denn ich ken­ne den Osten anders.

3-D-Drucker im WISTA Makerspace. Abbildung: WISTA Management GmbH

3-D-Dru­cker im WISTA Maker­space. Abbil­dung: WISTA Manage­ment GmbH


Label Impulsgeber Ost

WISTA Management GmbH

GEGRÜNDET: 1991/Berlin
STANDORT: Berlin-Adlershof
MITARBEITENDE: Cir­ca 235
WEBSITE: wista.de

 

 


Label Impulsgeber Ost

Roland Sillmann

GEBOREN: 1971/Freiburg
WOHNORT (aktu­ell): Berlin
MEIN BUCHTIPP: Ange­la Mer­kel: „Frei­heit“, 2024
MEINE URLAUBSTIPPS: Spree­wald, Elbsandsteingebirge

 

 

Denke ich an Ostdeutschland ... Band 2BUCHTIPP:

„Denke ich an Ostdeutschland ...“

In der Bezie­hung von Ost- und West­deutsch­land ist 35 Jah­re nach dem Mau­er­fall noch ein Kno­ten. Auch die­ser zwei­te Sam­mel­band will einen Bei­trag dazu leis­ten, ihn zu lösen. Die wei­te­ren 60 Autorin­nen und Autoren geben in ihren Bei­trä­gen wich­ti­ge Impul­se für eine gemein­sa­me Zukunft. Sie zei­gen Chan­cen auf und skiz­zie­ren Per­spek­ti­ven, scheu­en sich aber auch nicht, Her­aus­for­de­run­gen zu benen­nen. Die „Impuls­ge­be­rin­nen und Impuls­ge­ber für Ost­deutsch­land“ erzäh­len Geschich­ten und schil­dern Sach­ver­hal­te, die auf­klä­ren, Mut machen sowie ein posi­ti­ves, kon­struk­tiv nach vorn schau­en­des Nar­ra­tiv für Ost­deutsch­land bilden.

„Den­ke ich an Ost­deutsch­land ... Impul­se für eine gemein­sa­me Zukunft“, Band 2, Frank und Robert Neh­ring (Hgg.), PRIMA VIER Neh­ring Ver­lag, Ber­lin 2025, 224 S., DIN A4.

Als Hard­co­ver und E-Book hier erhältlich.

 

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